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Archiv für 22. Februar 2012

Busen-Kontrolle für Micaela Schäfer Beim Ordnungsamt fragt Schäfer, warum ihr schöner Busen nicht jugendfrei ist.

Vergangene Woche wurde über Micaela Schäfer ein Nacktverbot für ihren Discoauftritt angeordnet. Das gefällt dem Erotik-Model ganz und gar nicht. Kurzerhand beschließt die 28-Jährige, den verantwortlichen Beamten ausfindig zu machen und zur Rede zu stellen.

Porno-Fasching
Als Micaela Amtschef Lothar Hinzer (58) trifft, will sie wissen: “Warum haben Sie denn die vielen Auflagen erlassen? Warum ist mein schöner Busen denn nicht jugendfrei?” Der Beamte gibt ihr zu verstehen: “Ich hatte gehört, dass Sie demnächst bei einem Porno-Fasching teilnehmen wollen, und da gingen bei mir als Ordnungsamts-Chef die Alarmglocken an. Mir ging es um den Schutz der Jugend.”

Sexy Bilder: So nackt legt Micaela auf

Happy End in Sicht?
Doch Schäfer verteidigt sich: “Aber ich bin doch Nackt-Konzept-Künstlerin und keine Porno-Tante!” Das weiß Herr Hinzer natürlich, dennoch wolle man nichts riskieren. “Darf ich denn als DJane wieder nach Aschaffenburg kommen – ohne Ordnungsgeld-Androhung?” erkundigt sich die Dschungel-Nackte vorsichtig. “Sie dürfen … und wir werden die strengen Auflagen noch einmal prüfen. Versprochen!” lautet die väterliche Antwort. Micaela ist zufrieden. “Ich glaube, ich mag den Herrn vom Amt. Jetzt weiß er auch, dass ich nicht gefährlich bin.”

Micaela Schäfer in Ischgl
Die wohl heißeste und freizügigste Dschungelcamp-Bewohnerin aller Zeiten, Micaela Schäfer, kam Mittwochmittag in Ischgl an – (noch) nicht oben ohne, aber dennoch leicht bekleidet in einem kurzen Sommerkleidchen. Und das bei -17 Grad! Frieren scheint für Micaela ein Fremdwort zu sein.

Kaum angekommen, startete schon der Promotion- und Partymarathon der 28-jährigen Miss Venus. Von der Pressekonferenz ging es zum Lunch ins Alpenhaus, danach zum Aprés Ski in die Schatzi Bar, mit der Kutsche durch die Stadt und zu ihrer CD-Präsentation von So much love ins Pascha, wo sie bis in die frühen Morgenstunden als DJane La Mica für Stimmung sorgte.

Quelle: Oe24.at

Fünf Jahre Haft wegen Khedira-Erotik-Foto?

Ein tunesischer Journalist, der ein erotisches Foto von Sami Khedira mit dessen Freundin abgedruckt hatte, muss am Donnerstag vor Gericht erscheinen.

Nasreddine Ben Saida, Redakteur der Zeitung Ettounisia, wurde wegen des Verstoßes gegen Sitte und Moral angeklagt. „Dies ist ein schwerer Vorwurf und ein richtiger Skandal in der tunesischen Justiz“, sagte Ben Saidas Anwalt, Khaled Krichi, am Dienstag.

Real-Madrid-Star Khedira hatte mit Bedauern auf die Festnahme von insgesamt drei tunesischen Journalisten reagiert. Auf dem Foto hatte der Ex-Stuttgarter die nackten Brüste seiner Model-Freundin Lena Gercke nur mit seinem Arm bedeckt. Dies sei in Tunesien ein Verstoß gegen Sitte und Moral, hatte ein Mitarbeiter des Justizministeriums mitgeteilt. Den drei Journalisten drohen bis zu fünf Jahre Haft.

„Ich finde es sehr, sehr traurig und schade, dass so etwas passiert ist. Ich respektiere die verschiedenen Religionen, die es gibt und auch den Glauben, den die Menschen haben. Aber ich kann nicht verstehen, dass sich Menschen nicht frei äußern dürfen“, hatte der Deutsch-Tunesier Khedira bei Welt online gesagt.

Quelle: Bgland24.de

Sex-Steuer in Hessen Prostituierte wehren sich gegen Pauschal-Steuer

Die pauschale Vorauszahlung für „Anbieterinnen von erotischen Dienstleistungen“ stößt auch bei der Landtags-Opposition auf Widerstand. Die SPD wirft Schwarz-Gelb vor, die Steuer ohne einer rechtlichen Grundlage einzutreiben.

Der Protest von Prostituierten zeigt in der schwarz-gelben Koalition in Hessen keine Wirkung. Jede „Anbieterin von erotischen Dienstleistungen“, wie der Beruf in der Amtssprache heißt, muss weiterhin 25 Euro pro Tag an pauschaler Vorauszahlung für ihre Einkommen- und Umsatzsteuer zahlen.

Der Verein Dona Carmen, der für soziale und politische Rechte von Prostituierten streitet, nennt das schlicht „rechtswidrig“. Die Landtagsopposition von SPD, Grünen und Linken hegt gleichfalls erhebliche Bedenken und dringt auf eine Änderung des Besteuerungsverfahrens. „Wir werden da nicht lockerlassen“, sagte der SPD-Finanzpolitiker Norbert Schmitt der Frankfurter Rundschau.

Der Streit schwelt schon seit Jahren. Die Finanzbehörden erheben die pauschalen Vorauszahlungen seit 2008. Minister Thomas Schäfer (CDU) nennt das Verfahren, das sein Vorgänger Karlheinz Weimar (CDU) eingeführt hatte, die Antwort auf eine „atypische Beschäftigungssituation“.

Gemeint ist damit: Die Finanzbehörden konnten sich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Prostituierte keine Steuern zahlten. Oft seien sie nicht einmal namentlich bekannt, weil sie unter Pseudonymen in den Bordellen arbeiten. Die Vorauszahlung erfülle den Zweck, „Vollzugsdefiziten im Rotlichtmilieu entgegenzuwirken“, formuliert es der parlamentarische Geschäftsführer der CDU, Holger Bellino. Nach Abgabe einer Steuererklärung bekämen die Betroffenen eventuell zu viel bezahlte Beträge ja zurück.

Die SPD spricht von einem „Sonderbesteuerungsverfahren“ ohne gesetzliche Grundlage. Der Pauschalbetrag von 25 Euro am Tag liege in vielen Fällen höher als die tatsächlich zu leistende Steuer. Aus Sicht der Grünen praktiziert das Land „eine nicht nachvollziehbare Benachteiligung dieser Berufsgruppe gegenüber anderen Steuerbürgerinnen und -bürgern, die neben Hessen nur in wenigen anderen Bundesländern so erfolgt“.

Der Verein Dona Carmen wendet noch einen weiteren Punkt ein. Die Kommunikation laufe „exklusiv zwischen Bordellbetreibern und Finanzamt – die Frauen bleiben außen vor“, heißt es in einem offenen Brief der Vereinssprecherin Juanita Henning, den sie an die Landtagsabgeordneten schickte. CDU-Politiker Bellino antwortete: „Entgegen Ihrer Forderung kann auf die Einschaltung der ,Bordellbetreiber‘ in dem vereinfachten Vorauszahlungsverfahren leider nicht verzichtet werden, da aufgrund der häufigen Fluktuation der Anbieter eine steuerliche Erfassung ansonsten nicht durchführbar beziehungsweise sichergestellt ist.“

Ein paar Bauchschmerzen ließ die CDU/FDP-Koalition jedoch in den parlamentarischen Beratungen erkennen. Monatelang schob sie die Anträge von SPD und Grünen auf, lehnte sie am Ende aber doch ab. Minister Schäfer allerdings sagte, er sei ausdrücklich offen für Vorschläge, „aus denen sich ergibt, wie man das Verfahren besser, transparenter, nachvollziehbarer und Ähnliches machen“ könnte. Womöglich geht die Debatte jetzt mit neuen Oppositions-Anträgen in die nächste Runde. Dem Verein Dona Carmen reicht diese Nachdenklichkeit freilich nicht aus. „Man kann kein Unrecht bestehen lassen, bis man eine ,praktikable Alternative‘ gefunden hat“, urteilt Sprecherin Henning.

Quelle: Fr-online.de

Vergnügungssteuer für Pornokino: Betreiber sauer

Bei Bordellen verzichtet die Stadt auf die Vergnügungssteuer. Ein Betreiber eines Porno-Kinos fühlt sich benachteiligt.

Hereinspaziert, sagt Günther K. (Name geändert). Wir sind verabredet. Ein Leuchtband am Boden spendet das einzige Licht im Flur, von dem es abgeht in winzige Kabuffs – oder zur Bar. Alles ebenerdig. „Behindertengerecht“, sagt K., „ich hab’ auch Rollstuhlfahrer als Gäste.“

Das Hellste hier drinnen ist der Bildschirm mit einem Mann und einer Frau in eindeutigen Positionen. Der Ton ist abgedreht. Die gespielte Lust ist hart und lautlos. Aus einem Raum kommt ein junger Mann. Das einzige, was er anhat, ist ein T-Shirt. Auf einer Ablage steht ein Päckchen Kleenex-Tücher. „Wollen Sie ’n Kaffee?“
1566 Euro pro Quartal

Vor einem Monat hat Günther K. empört in der Redaktion angerufen. Er hatte den Artikel „Stadt verzichtet auf Sex-Steuer“ gelesen. Nicht die Story empörte ihn – sondern die Tatsache, dass die Stadt Pforzheim ihn, den Betreiber des Porno-Kinos „Bal d’amour“ an der Westlichen, mit einer Vergnügungssteuer belegt, nicht aber Bordelle und Swinger-Clubs. „Ich zahl’ 1566 Euro im Quartal, und hier gibt’s nicht mal Huren. Ich komm’ mir vor wie der Depp.“ Seit er den ehemaligen Nachtclub mit Striptease und Tanzartistik, vom dem heute noch die drehbare Tanzfläche in einem der fünf Kinos kündet, im Jahr 2004 übernahm, habe er wohl an die 50000 Euro an die Stadtkämmerei überwiesen.
Stammkunden mit Tageskarten

Er zeigt auf den Bescheid der Pforzheimer Stadtverwaltung. Einer der aufgeführten Posten: vier Euro pro Quadratmeter, macht zusammen 272 Euro im Monat. „Nur weil ich Filme zeige, die jeder Puff auch zur Animation zeigt“, sagt Günther K.

Stimmt nicht, sagt die Stadt und verweist auf die Besteuerung mindestens eines Betriebes auf der Wilferdinger Höhe. Einen Namen will der städtische Pressesprecher Michael Strohmayer aus rechtlichen Gründen – Steuergeheimnis – nicht verraten. Aber es kann sich nur um den „FKK-Safari-Club“ handeln. Dagegen ist das „Bal d’amour“ ein Kleinbetrieb. Aber einer, der etwas abwirft. „Sonst würde ich es ja nicht weitermachen“, sagt K., der in einer anderen Stadt in Süddeutschland noch ein weiteres Porno-Kino betreibt. Zehn Euro kostet die Tageskarte. Mancher kommt am Vormittag, geht über Mittag etwas essen und kommt wieder. Meistens Stammkunden.

Die Stadt verzichtet darauf, bei anderen Betreibern, einen sechsstelligen Betrag pro Jahr zu kassieren, weil man die Auffassung vertritt, der Aufwand sei zu groß, die Etablissements der käuflichen Liebe zu besteuern, da die Betreiber – und damit die Ansprechpartner – in dieser Branche zu häufig wechselten (die PZ berichtete). Rechtlich stünde dem nichts im Wege. „Die Vergnügungssteuer ist eine typische örtliche Aufwandssteuer, die darauf beruht, dass demjenigen, der sich ein Vergnügen leistet, auch eine zusätzliche Abgabe für die Allgemeinheit zugemutet werden kann.“ Anders ausgedrückt: Soll der Bordell- oder Pornokino-Betreiber von der Kundschaft halt ein bisschen mehr verlangen, um die allfällige Sex-Steuer zu bezahlen.

Quelle: Pz-news.de