Archiv für 31. Januar 2012
Fucking Different XXX
Angekündigt als erstes „internationales Projekt“, spielt der jüngste Teil der „Fucking Different“-Kurzfilmreihe nach Berlin, New York, Tel Aviv und Sao Paolo diesmal vor allem unter der Gürtellinie. Das „Crossover“-Konzept, dass schwule Regisseure Filme über Lesben drehen und lesbische Filmemacherinnen Schwule inszenieren, ist noch dasselbe, aber statt Geschlechterrollen und -identitäten rücken in der „XXX“-Variante nun vor allem Geschlechtsteile in den Blickpunkt. Die acht Kurzfilme von „Fucking Different XXX“ sind allesamt explizit und in ihren Perspektiven im Grunde austauschbar pornografisch. Ließe sich beim ersten Beitrag „Lilith (Mother of Evil)“, in dem Regisseurin Maria Beatty mit schrägem Licht und grellem Sound die Geschichte von Kai und Abel anhand von drei nackten Körpern und ausgiebigen Fellatio-Close-ups nachstellt, noch darüber streiten, ob das als avantgardistisches Experiment durchgeht, stellt sich die Frage „Kunst oder Porno?“ bald schon nicht mehr. Fraglich bleibt höchstens, wie viel Kunst noch im (Hardcore-)Porno steckt, wenn etwa Manuela Kay vorführt, „wie romantisch ein Fistfuck in freier Natur sein kann“. Die Antwort fällt, obwohl es sich bei den Filmemacherinnen und -machern um keine Unbekannten, sondern namhafte Vertreter des „New Queer Cinema“ handelt, ernüchternd aus: erschreckend wenig.
Die Handlung ist in (fast) allen Filmen nicht mehr als ein Sex-Deckmäntelchen, die schauspielerischen Anforderungen und Dialoge tendieren gegen Null. Immerhin ist die filmtechnische Umsetzung passabel, und bei Bruce LaBruces „Offing Jack“ sogar herausragend. In poetischen, sorgsam ausgeleuchteten und mitunter expressiv kadrierten Bildern inszeniert dieser Kurzfilm einen Liebesakt, der im Spiel zwischen Imagination und Wirklichkeit nicht nur die biologische Mann-Frau-Grenze spielerisch überschreitet; auch der fehlende Kühlschrank wird da schon mal kurzerhand an die Wand gemalt. „Offing Jack“ ist eigentlich der einzige Kurzfilm zwischen lauter Kurzpornos. Zwar kommen auch bei Bruce LaBruce explizite Bilder vor, aber es dreht sich nicht alles darum. Sie fügen sich in den Film ein, nicht umgekehrt. Nimmt man weder Kunst- noch Erzählkino als Maßstab, sondern die gängige Pornoindustrie, schneidet „Fucking Different XXX“ insgesamt deutlich besser ab. Jürgen Brüning, neben Kristian Petersen einer der Initiatoren der Reihe, hat durchaus Recht: Die meisten Filme und ihre Darsteller wirken tatsächlich „authentisch, locker, offen“. Vom mechanisch heruntergekurbelten Porno-Handwerk sind diese manchmal schräg, manchmal überambitioniert, aber meistens liebevoll inszenierten Sexepisoden jedenfalls so weit entfernt wie von herkömmlichen Kurzfilmen.
Quelle: Kim-info.de
Porno statt Piste: Wintersport 2.0
Viele Skigebiete in Österreich locken Wintersportler seit dieser Saison auch mit Gratis-WLAN. Jüngste Zahlen aus der Skiregion amadé belegen, dass das Angebot von vielen Wintersportlern gerne angenommen – allerdings anders genutzt wird, als man möglicherweise vermuten möchte.
Nach einem Bericht des österreichischen Nachrichtenportals futurezone.at liegen die ersten anonymisierten Auswertungen der entsprechenden Angebote vor. Unter anderem auch aus amadé, der größten Skiregion Österreichs. Der Betreiber der dortigen WLAN-Infrastruktur Ikarus setzt nach eigenen Angaben URL-Filter ein, um bestimmte URL-Kategorien zu sperren.
Filesharing-Seiten und pornografische Inhalte werden so blockiert – vor allem erstere hätten viele Skifahrer während einer kleinen Pause im Sessellift oder beim Einkehrschwung aber offenbar gerne genutzt. Zwischen 1. und 16. Januar 2012 wurden 245.728 Anfragen an Filesharing-Websites registriert. “Das ist die Gesamtzahl aller geblockten HTML-Seiten”, so Alexander Szlezak, Betreiber des WLAN-Netzes in der Region.
Bei pornografischen Inhalten habe es insgesamt 9099 versuchte Aufrufe gegeben, Malware sei nur rund 1684 Mal geblockt worden. “Diese niedrige Zahl an Malware lässt sich damit erklären, dass Viren und Schadcode hauptsächlich über Filesharing- und FSK18-Websites verbreitet werden – und diese blocken wir”, so Projektleiter Siegfried Schauer von Ikarus. Auch der vergleichsweise niedrige Anteil an Pornografie überrascht Schauer nicht: “Wenn man mit seiner Freundin auf Skiurlaub ist, hat man kein Interesse an Pornografie.”
Quelle: Silicon.de
Berlusconi enttäuscht bei Auftritt vor Gericht
Mailand (dpa) Italiens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi ist gestern im Mailänder Justizpalast erschienen, allerdings nicht im “Rubygate”-Prozess um Sex mit einer minderjährigen Prostituierten. Berlusconi wollte lediglich Erklärungen in einem Vorverfahren gegen ihn ankündigen. Dieses könnte in einen Prozess wegen Veröffentlichung abgehörter Telefonate in einer Wirtschaftssache münden. Größere Sorgen bereitet Berlusconi jedoch derweil der Mills-Korruptionsprozess.
Das Verfahren um Sex mit der damals noch minderjährigen “Ruby” alias Karima el Marough ging ohne Berlusconi weiter, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Sex mit Minderjährigen ist in Italien strafbar. Der am 12. November als Regierungschef zurückgetretene Berlusconi nahm bisher nicht an den “Ruby”-Verhandlungen teil.
Berlusconis Anwälte hatten wegen der Fülle seiner Verfahren vergebens beantragt, Prozesstage zu verschieben. Denn Berlusconis Korruptionsverfahren um den britischen Anwalt David Mills ist in der Schlussphase angelangt, so dass der Ex-Premier schon im Februar in erster Instanz verurteilt werden könnte. In dem Verfahren geht es um Vorwürfe, Berlusconi habe Mills in den 90er Jahren für Falschaussagen umgerechnet rund 460 000 Euro bezahlt. Strittig scheint in dem Fall zu sein, ab wann Berlusconi von einer Verjährung profitieren könnte. Einen von ihm eingereichten Ablehnungsantrag gegen die Richter ließ ein Mailänder Berufungsgericht zu. In dem Mills-Verfahren hätte das Gericht nur das eine Ziel, ihn unbedingt zu verurteilen, hatte der prozesserprobte Berlusconi geklagt.
In dem Vorverfahren hatte eine Ermittlungsrichterin beantragt, den Medienunternehmer und Milliardär wegen “Enthüllung von Amtsgeheimnissen” im Zuge einer Bankenübernahme anzuklagen. Darin verwickelt ist bereits der angeklagte Bruder des früheren italienischen Regierungschefs, Paolo Berlusconi, der Gesprächspassagen illegal gedruckt haben soll.
Quelle: Rp-online.de
“Prinzessin” Gina Lisa: So sexy wie noch nie im neuen PENTHOUSE Erotik pur mit Deutschlands Super-Blondine bei Foto-Shooting in Hollywood
“Gina Lisa erobert Hollywood!” “Gina Lisa bald Prinzessin!” Schlagzeilen wie diese beherrschen seit Wochen die deutschsprachige Boulevard-Presse, doch nur in der brandneuen Februar-Ausgabe von PENTHOUSE, Deutschlands führendem Lifestyle-Männermagazin, gibt es die ganze Story.
Wir waren als einziges Printmedium bei Gina Lisas “Sturm auf die Traumfabrik” dabei, begleiteten sie bei ihren ersten Schritten auf dem Weg zur Prinzessin – und mit PENTHOUSE erleben unsere Leser DIE Story des noch jungen Jahres erste Reihe fußfrei. Ob bei Zwiegesprächen mit Prinz Frederic von Anhalt, Gina Lisas Ziehvater und Weichensteller beim Eintauchen in die Welt des Adels, oder beim Treffen mit Hollywood-Superstar Mickey Rourke – PENTHOUSE war mitten im Geschehen!
Das eigentliche Highlight: Gina Lisas PENTHOUSE-Shooting in Los Angeles und vor der Traumkulisse des Strandes von Santa Monica. Noch nie zeigte sich eine Prinzessin in spe so verführerisch, niemals zuvor war Gina Lisa erotischer als jetzt. Die atemberaubend betörendste Seite des populärsten It-Girls der Bundesrepublik – exklusiv in PENTHOUSE!
Männlicher Lifestyle hat einen Namen: PENTHOUSE
Doch die neue Ausgabe von PENTHOUSE hat noch weit mehr zu bieten: Die Bandbreite reicht von Interviews mit DJ Bobo und Tom Cruise über eine ironisch-informative Betrachtung des zeitgeistigen Trends Öko-Sex bis hin zu Reportagen über die Mixed Martial Arts-Kampfsportszene sowie die globale Samenbank im ewigen Eis Spitzbergens.
Dazu eine Prise würziger Erotik mit ästhetisch-hochqualitativen Fotos unserer PENTHOUSE-Pets – und schon ist sie fertig, die neue Ausgabe des besten Lifestyle-Männermagazins der deutschsprachigen Welt.
Quelle: Ptext.at
Kaum 18 und schon Dessous-Topmodel
Shootingstar Barbara Palvin begann ihre Modelkarriere mit 13. Mit 18 kommt ihr jetzt die Ehre zuteil, die erste Luxus-Dessous-Kollektion von Victoria’s Secret zu präsentieren.
Der Labelname Victoria’s Secret lässt bei Männern den Puls in die Höhe schnellen. Kein anderes Dessous-Label (ausser vielleicht Agent Provocateur) beherrscht den Mix aus Erotik, Sexyness, Glamour und Show besser als Victoria’s Secret. Kein Wunder also, dass es vor wenigen Tagen in den USA einen regelrechten Ansturm auf die erste «Victoria’s Secret Designer Collection» gab, die nur in fünf ausgewählten Boutiquen und im Internet zu kaufen war. Die Kollektion ist inzwischen restlos ausverkauft. Die glücklichen Dessous-Liebhaberinnen und -Liebhaber, die sich einige Teile ergatterten, liessen sich auch nicht von den teuren Preisen abhalten, die deutlich über dem Durchschnitt der anderen «Victoria’s Secret»-Kollektionen liegen: So kosten BHs zwischen 98 und 158 US-Dollar, Slips und Strumpfhalter 38 bis 68 Dollar und Babydolls 158 bis 218 Dollar. Die neue Luxus-Kollektion läutet aber auch das Ende einer Ära ein, in welcher in «Victoria’s Secret»-Boutiquen auch Luxusdessous anderer Labels wie Chantal Thomass verkauft wurden.
Steile Modelkarriere ab dem 13. Lebensjahr
Für die Werbekampagne der neuen Luxus-Kollektion hätte Victoria’s Secret eines seiner Supermodels verpflichten können: Adriana Lima, Alessandra Ambrosio, Miranda Kerr, Candice Swanepoel, Rosie Huntington-Whiteley. Die Wahl fiel jedoch auf ein Model, das nur Fashion-Insidern bekannt ist: Barbara Palvin. Die sympathische 18-jährige Ungarin wurde mit 13 Jahren in den Strassen Budapests entdeckt: «Ein Scout sprach mich an und fragte mich, ob ich Model werden wollte. Ich sagte: ‹Ja, natürlich›», erklärte Palvin in einem Interview mit Fashion TV. Im gleichen Jahr wurde sie von «Spur Magazine» für ein Editorial (mehrseitige Fotostrecke) gebucht. Danach folgten zahlreiche Aufträge in Asien und Europa. Begleitet wurde die damals Minderjährige von ihrer Mutter. Im Februar 2010 lief sie das erste Mal an einer grossen Fashionshow – und zwar exklusiv für Prada. Für die darauffolgenden Fashion Weeks wurde sie von vielen grossen Modehäusern gebucht: Louis Vuitton, Prada, Chanel, Miu Miu, Vivienne Westwood, Nina Ricci und Ungaro.
Barbara, die zweite Natalia Vodianova?
Zu Beginn ihrer Karriere wurde sie auf ihre Ähnlichkeit mit dem russischen Supermodel Natalia Vodianova angesprochen. Vor allem wenn sie ungeschminkt ist oder einen Nude-Look trägt, ist die Ähnlichkeit frappant. «Ich habe Natalia damals im Internet gegoogelt und mich sofort in sie verliebt. Sie ist heute eines meiner beiden Lieblingsmodels. Die Zweite ist Kate Moss. Sie ist zwar kleiner als ich, hat aber wirklich Grosses erzielt», sagte Palvin in einem Interview mit MODTV. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch sie bald in den Olymp der Supermodels aufsteigen wird: Sie erscheint inzwischen in Top-Modemagazinen wie «Vogue Italia», «Vogue Paris», «Harper’s Bazaar», «Elle», «L’Officiel» und «Glamour». Chanel buchte sie letztes Jahr für die Werbekampagne von «Chanel Le Blanc», Calvin Klein für das Parfüm «Forbidden Euphoria». Mit dem neuen Werbedeal von Victoria’s Secret dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch sie an der alljährlichen Fashionshow als Engel über den Runway schwebt. «Über den Catwalk zu gehen ist einfach himmlisch», sagte sie schon mit 17 Jahren. Zum Engelsein ist sie also prädestiniert …
Quelle: 20min.ch
Zehn Jahre Prostitutionsgesetz: Bordell-Betreiber lieben es
Seit zehn Jahren hat Deutschland eines der liberalsten Prostitutionsgesetze der Welt. Die Bilanz fällt ernüchternd aus: Den Frauen hat es wenig gebracht. Und der Polizei sind oft die Hände gebunden.
In Köln steht ein Hochhaus, das komplett von Prostituierten bewohnt wird. Das hat sich die Stadt in den 70er Jahren selbst so ausgedacht, um das Rotlichtmilieu aus der Innenstadt zu verlagern. Mittlerweile ist das «Huren-Hochhaus» ziemlich heruntergekommen. Die Beleuchtung ist geisterbahnmäßig schummrig, und die riesigen Erotik-Gemälde im Treppenhaus erinnern an ein altes Bahnhofskino. Das Einzige, was einem hier Vertrauen einflößt, ist ausgerechnet das Gesicht von Bordell-Betreiber Armin Lobscheid (55). Es sieht aus wie eine Mischung aus Hemingway und Weihnachtsmann.
Seit zehn Jahren ist die Prostitution in Deutschland völlig legalisiert. Ein Werk der damaligen rot-grünen Bundesregierung. Sie wollte vor allem erreichen, dass sich mehr Prostituierte bei den Sozialversicherungen anmelden. Doch wie das Bundesfamilienministerium bestätigt, wird diese Möglichkeit «kaum genutzt». Es besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass sich die Arbeitsbedingungen für Prostituierte nicht wesentlich verändert haben.
Auch Lobscheid sieht das so: «Das ist komplett in die Hose gegangen. Die Frauen sind alle freiberuflich tätig. Die wollen keinen Arbeitsvertrag.» Die Prostituierten-Organisation Hydra sagt, das liege daran, dass der Beruf nach wie vor nicht gesellschaftlich anerkannt sei. Es erfordert ein gewisses Selbstbewusstsein, sich in amtlichen Formularen als «Prostituierte» zu bezeichnen.
Lobscheid beginnt einen kleinen Rundgang durch sein Reich, vorbei am «Domina-Studio» und an den «Tantra-Massagen». Manche Zimmer geben den Blick auf den Kölner Dom frei: «Schön, nicht?» Im «größten Laufhaus Europas» arbeiten immer 80 bis 100 Frauen. «Dazu kommen noch 15 bis 30 im Club und noch einmal 15 bis 30 Tänzerinnen.» Jetzt ist gerade besonders gut zu tun, denn es ist Messezeit. Man sieht Anzugträger telefonierend auf und ab gehen.
Im zehnten Stock schließt Lobscheid die Tür zu seinem Büro auf. An den Wänden hängen Geweihe – er schießt Elche in Kamtschatka und Steinböcke in Sibirien -, und neben dem Schreibtisch liegt ein Jagdhund, dem man besser nicht zu nahe kommt. Nein, wiederholt er, für die Frauen habe sich nicht viel geändert, wohl aber für Betreiber wie ihn. Vorher durfte er zum Beispiel nicht werben, da wäre das Riesenposter draußen an der Fassade mit der «Geld-zurück-Garantie» nicht erlaubt gewesen, genauso wenig wie Restaurant, Bistro und Tabledance.
Die Bordellbetreiber sind die großen Gewinner des Prostitutionsgesetzes, weil ihr Geschäft nicht mehr illegal ist und das Gewerbe deshalb insgesamt gewachsen ist. Lobscheid findet, dass er umgekehrt aber auch viele Pflichten hat. Er holt einen Aktenordner hervor, setzt seine Lesebrille auf und zeigt die vielen Formulare, die er ausfüllen muss. Die Polizei wird von ihm stets mit einer aktuellen «Belegungsliste» der bei ihm arbeitenden Frauen versorgt.
Die meisten Orte, an denen Prostitution stattfindet, sind allerdings keine Groß- oder «Wellness-Bordelle». Es ist der kleine Escort-Service, die Privatwohnung, der Straßenstrich. Und da im Prinzip alles erlaubt ist, können die Zuhälter dort machen, was sie wollen. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich sogenannte Flatrate-Clubs: Für teilweise nicht mehr als 20 Euro können Männer mit beliebig vielen Frauen schlafen.
Für die Polizei ist es schwieriger geworden, in diesem Milieu zu ermitteln – es muss jetzt ein gut begründeter Verdacht vorliegen, bevor sie aktiv werden kann. Menschenhändler zu belangen ist nur möglich, wenn belastende Aussagen der Opfer vorliegen; doch mit diesen Frauen in Kontakt zu kommen, erweist sich oft als unmöglich.
Viele sind Analphabetinnen aus Osteuropa, die gar nicht wissen, wo sie arbeiten und die Polizei für korrupt halten. Manche Kommunen lassen sich mittlerweile einiges einfallen, um auf eigene Faust gegen den ausufernden Straßenstrich vorzugehen: So hat Dortmund die ganze Stadt kurzerhand zum Sperrgebiet erklärt, nachdem sich die Zahl der Prostituierten in kurzer Zeit vervielfacht hatte.
Die Innenminister der Länder haben vor gut einem Jahr eine strengere Regulierung der Prostitution gefordert. Unter anderem wollen sie, dass genau definiert wird, welche Anforderungen eine legale Prostitutionsstätte erfüllen muss. Das Bundesfamilienministerium prüft derzeit, wie «die bestehenden rechtlichen Instrumentarien des Gaststätten-, des Gewerbe- sowie des Polizei- und Ordnungsrechts ausgebaut» werden könnten. Eine Änderung des Gesetzes selbst ist nicht geplant.
Es ist Nachmittag geworden, und das Kölner «Huren-Hochhaus» füllt sich mit Gästen. Lobscheid steht auf, sein Jagdhund hebt den Kopf. Am Ausgang sagt er wie ein mittelständischer Unternehmer, der gerade seine Bilanz-Pressekonferenz abgeschlossen hat: «Wenn noch etwas unklar geblieben ist, lieber noch mal anrufen. Ich bin immer erreichbar.»
Quelle: Pz-news.de
Gesetz muss auf den PrüfstandUnion: Legalisierung von Prostitution war ein Fehler
Politiker und Polizeigewerkschaft fordern eine Änderung des zehn Jahre alten Prostitutionsgesetzes. Prostituierte können nun zwar legal ihrem Beruf nachgehen, allerdings stieg die Rotlicht-Kriminalität sogar an.
Zehn Jahre nach der Legalisierung von Prostitution in Deutschland ist in der Union der Ruf nach einer strengeren Regulierung laut geworden. „Es war ein Fehler, die Prostitution zu legalisieren“, sagte der CSU-Rechtsexperte Stephan Mayer der „Bild“-Zeitung vom Dienstag. Dies habe nur zu einer „Verbrechenszunahme im Rotlichtmilieu geführt“. Mayer fordert daher eine strengere Reglementierung des Sex-Gewerbes.
Problem des Menschenhandels hat sich verschärft
Auch der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, hält das Prostitutionsgesetz in Deutschland nach eigenen Worten für gescheitert. „Das Gesetz muss auf den Prüfstand“, sagte Witthaut der Zeitung. „Es gibt heute nicht weniger Zuhälter als früher sondern mehr, und die sonnen sich jetzt auch noch im Lichte der Legalität“ Dem Problem des Menschenhandels und der Organisierten Kriminalität sei mit dem Prostitutionsgesetz überhaupt nicht beizukommen.
Quelle: Focus.de






























