Archiv für 2. Januar 2012
Unverheiratete Christen und Atheisten haben gleich viel Sex
Ledige Christen haben gleich viel Sex wie nicht religiöse Gleichaltrige. Dies geht aus einem Artikel des evangelischen “Relevant” Magazins hervor, der sich auf verschiedene Studien beruft. Demnach haben 80 Prozent der unverheirateten evangelischen Jugendlichen zwischen 18 und 29 Jahren Sex. Das Ergebnis der Untersuchung ist ein Schlag für Gruppen wie “True Love Waits”, die versuchen Jugendliche durch Keuschheitsringe und öffentliche Keuschheitsbekenntnisse vom Sex abzuhalten. Der Gruppenzwang scheint einfach stärker zu sein. “Ich wollte bis zur Ehe warten, habe dann aber doch mit meinem Freund geschlafen, weil es scheinbar jeder gemacht hat”, sagt eine Christin dem Magazin. Als Gründe für die Entscheidung der Jugendlichen wird die Übersättigung durch Sex in den Medien, die Verbreitung von Pornografie und die heutige “Tu was sich gut anfühlt”-Philosophie angeführt.
Quelle: Inforand.de
Prostitution: Ernüchternde Bilanz Anschaffen für die Rente? Nicht mit uns!
Es ist das älteste Gewerbe der Welt, und die Damen haben ein feines Gespür fürs Geld. Huren zeigen kein Interesse an der Rentenkasse, investieren ihr angeschafftes Bares lieber woanders.
Seit zehn Jahren gibt es das Prostituierten-Gesetz. Es regelt den Anspruch auf Lohn, Kranken-, Arbeitslosen-, und Rentenversicherung. Legal ist seitdem das Betreiben von Bordellen. Nicht mehr strafbar die Vermittlung von freiwilligem Sex. Es ist eine ernüchternde Bilanz. Das Gesetz floppt! Bereits 2002 meldeten Hurenorganisationen ihre Bedenken an. Ihnen sei keine der etwa 7000 Prostituierten in Berlin bekannt, die sich ordnungsgemäß angemeldet hätte. Diese Beobachtung teilt das Familienministerium. Zahlen nennt es nicht.
Krankenschwester Angelika Müller (53) vom „Frauentreff Olga“, der auf dem Strich in der Kurfürstenstraße Prostituierte berät und betreut: „Manche Frauen klagen über die Lasten, die das Gesetz gebracht hat.“ Sie fragt. „Wer hält sich schon gern mit Formularen und Steuern auf? Die Huren fürchten amtlich als Prostituierte abgestempelt, dauerhaft registriert zu werden.“ So blieben sie in der Kurfürstenstraße lieber Tagelöhnerinnen und meiden die Sozialkassen.
Etwas anders sieht’s im Bereich der „gehobenen Prostitution“ aus, wo Edelmusen bis zu 1800 Euro pro Nacht verdienen. Ein Branchenkenner sagt: „Inzwischen gibt es seriöse Geschäftsleute, die in Bordelle investieren. Da stimmen natürlich die Arbeitsbedingungen.“
Quelle: Berliner-kurier.de






















