Archiv für 30. November 2011
Sie kämpft um ihr Kind Porno-Violetta: „Ich bin eine gute Mutter“
Der Fall ist verzwickt. Das Jugendamt nahm Porno-Starlet Violetta Angel alias Josephine P. das Kind weg, sie will es zurück und bekommt es nicht. Welche Rolle spielt dabei ihr Job? Der KURIER begab sich auf Spurensuche.
Die Wohnung der 22-Jährigen liegt in bester Altstadtlage von Teltow und sieht nicht aus wie ein verruchter Ort der Sünde. Eine normal Wohnung eben. Mit einer riesigen Ansicht von Paris an der Wand und Fotos von ihrem Sohn, auf einem hält sie ihn einen Tag nach seiner Geburt im November 2008 zärtlich im Arm.
Eineinhalb Jahre später bringt das Jugendamt den Kleinen zu Pflegeeltern. Zuvor hatte die Feuerwehr den Jungen aus einer unaufgeräumten Wohnung geholt. Der Kleine war allein und hatte so geschrien, dass eine Nachbarin Alarm schlug.
Die „Inobhutnahme“, sagt die Mutter heute „war okay. Ich war damals überfordert“. Hilfe vom Kindsvater kam ohnehin nicht, sie hatte ihn während ihrer Schwangerschaft rausgeworfen, „weil er mich geschlagen hatte“.
Längst aber habe sie ihr Leben geordnet. Und steht zu ihrem Job in der Porno-Branche. Etwa vier Stunden täglich würde sie als Violetta Angel „grenzenlos geil“ (Internet-Selbstbeschreibung) vor der Webcam posieren. „Alles virtuell“, sagt sie. „Direkte Kontakte zu Männern habe ich nicht.“ Und zu ihrer Aufreizenden Porno-Seite sagt sie, in der Branche sei auch „viel Illusion“. Doch ihr Job sei „das Einzige, was die Behörde hat, um mir auch jetzt noch mein Kind vorzuenthalten“.
Quelle: Berliner-kurier.de
Stosszeit: Die 1. Klasse wird zur Porno-Bühne
Er bevorzugt die 1. Klasse und die Strecke Zürich–Winterthur. Doch Michael Ryan (32) ist kein gewöhnlicher Pendler. Wie «Le Matin» berichtet, bevorzugt er die S-Bahn als Film-Set für seine Pornos.
«Ich habe bisher acht Filme in SBB-Wagen gedreht, den letzten vor zirka acht Monaten», sagt Ryan denn auch zu Blick am Abend. Er ist nicht nur für die Produktion der Filme verantwortlich, sondern spielt darin auch gleich selbst eine der Hauptrollen. Auf seiner Homepage preist er seine Sex-Filme deshalb auch mit «Hier fickt der Chef noch persönlich» an.
Der Winterthurer ist seit acht Jahren im Porno-Business und lebt gut davon. Die vielen Klicks sprechen für sich.
Zurzeit dreht Ryan an weniger öffentlichen Orten, etwa in Hotelzimmern. Aber: «Es würde mich reizen, wieder einmal im Zug zu drehen. Doch dazu muss ich auch die geeignete Partnerin finden. Die Chemie muss stimmen.» Nachmittags sei am wenigsten los, also beste Dreh-Zeit. Die Szenen entstehen mit einer Handheld-Kamera. «Ich filme meist aus der eigenen Perspektive. Wenn es etwas wackelig wird, erhöht das den Reality-Effekt», sagt Ryan.
Was sagen die SBB zu den Dreharbeiten der besonderen Art? «Solche Vorfälle sind uns nicht bekannt. Weder Kunden, noch Zugbegleiter oder die Bahnpolizei haben uns solche Vorkommnisse gemeldet», sagt Lea Meyer, Sprecherin SBB.
Toleriert würden solche Filmdrehs in den Zügen nicht. Meyer: «Wer bei einer solchen Aktion erwischt wird, muss auf jeden Fall mit einer Anzeige rechnen.» Ryan kümmert das wenig: «Bis jetzt habe ich es clever angestellt und wurde erst einmal erwischt.»
Quelle: blick.ch
























