Archiv für November 2011
Sie kämpft um ihr Kind Porno-Violetta: „Ich bin eine gute Mutter“
Der Fall ist verzwickt. Das Jugendamt nahm Porno-Starlet Violetta Angel alias Josephine P. das Kind weg, sie will es zurück und bekommt es nicht. Welche Rolle spielt dabei ihr Job? Der KURIER begab sich auf Spurensuche.
Die Wohnung der 22-Jährigen liegt in bester Altstadtlage von Teltow und sieht nicht aus wie ein verruchter Ort der Sünde. Eine normal Wohnung eben. Mit einer riesigen Ansicht von Paris an der Wand und Fotos von ihrem Sohn, auf einem hält sie ihn einen Tag nach seiner Geburt im November 2008 zärtlich im Arm.
Eineinhalb Jahre später bringt das Jugendamt den Kleinen zu Pflegeeltern. Zuvor hatte die Feuerwehr den Jungen aus einer unaufgeräumten Wohnung geholt. Der Kleine war allein und hatte so geschrien, dass eine Nachbarin Alarm schlug.
Die „Inobhutnahme“, sagt die Mutter heute „war okay. Ich war damals überfordert“. Hilfe vom Kindsvater kam ohnehin nicht, sie hatte ihn während ihrer Schwangerschaft rausgeworfen, „weil er mich geschlagen hatte“.
Längst aber habe sie ihr Leben geordnet. Und steht zu ihrem Job in der Porno-Branche. Etwa vier Stunden täglich würde sie als Violetta Angel „grenzenlos geil“ (Internet-Selbstbeschreibung) vor der Webcam posieren. „Alles virtuell“, sagt sie. „Direkte Kontakte zu Männern habe ich nicht.“ Und zu ihrer Aufreizenden Porno-Seite sagt sie, in der Branche sei auch „viel Illusion“. Doch ihr Job sei „das Einzige, was die Behörde hat, um mir auch jetzt noch mein Kind vorzuenthalten“.
Quelle: Berliner-kurier.de
Stosszeit: Die 1. Klasse wird zur Porno-Bühne
Er bevorzugt die 1. Klasse und die Strecke Zürich–Winterthur. Doch Michael Ryan (32) ist kein gewöhnlicher Pendler. Wie «Le Matin» berichtet, bevorzugt er die S-Bahn als Film-Set für seine Pornos.
«Ich habe bisher acht Filme in SBB-Wagen gedreht, den letzten vor zirka acht Monaten», sagt Ryan denn auch zu Blick am Abend. Er ist nicht nur für die Produktion der Filme verantwortlich, sondern spielt darin auch gleich selbst eine der Hauptrollen. Auf seiner Homepage preist er seine Sex-Filme deshalb auch mit «Hier fickt der Chef noch persönlich» an.
Der Winterthurer ist seit acht Jahren im Porno-Business und lebt gut davon. Die vielen Klicks sprechen für sich.
Zurzeit dreht Ryan an weniger öffentlichen Orten, etwa in Hotelzimmern. Aber: «Es würde mich reizen, wieder einmal im Zug zu drehen. Doch dazu muss ich auch die geeignete Partnerin finden. Die Chemie muss stimmen.» Nachmittags sei am wenigsten los, also beste Dreh-Zeit. Die Szenen entstehen mit einer Handheld-Kamera. «Ich filme meist aus der eigenen Perspektive. Wenn es etwas wackelig wird, erhöht das den Reality-Effekt», sagt Ryan.
Was sagen die SBB zu den Dreharbeiten der besonderen Art? «Solche Vorfälle sind uns nicht bekannt. Weder Kunden, noch Zugbegleiter oder die Bahnpolizei haben uns solche Vorkommnisse gemeldet», sagt Lea Meyer, Sprecherin SBB.
Toleriert würden solche Filmdrehs in den Zügen nicht. Meyer: «Wer bei einer solchen Aktion erwischt wird, muss auf jeden Fall mit einer Anzeige rechnen.» Ryan kümmert das wenig: «Bis jetzt habe ich es clever angestellt und wurde erst einmal erwischt.»
Quelle: blick.ch
Extasia: Viel nackte Haut für noch mehr Geld
Die Sexmesse Extasia lockte am Wochenende mit barbusigen Tänzerinnen, 3-D-Kino und Sex-Toys. Die Fleischschau ist für Besucher und Aussteller ein teurer Spass.
Wer an der Extasia in der St.-Jakob-Arena einen Blick auf nackte Tatsachen werfen wollte, musste tief in die Tasche greifen: Der Eintritt kostete stolze 45 Franken; 5 Franken Garderobengebühr und im Minimum 10 Franken fürs Zuschauen bei Live-Shows nicht inbegriffen.
Entsprechend enttäuscht wirkte mancher Besucher: «Die Messe ist relativ klein für den Preis. Wir sind schon 100 Franken los, ohne Essen und Getränke», so Steffi (25) und Roman (24). Auch die Standbetreiber sind nicht nur zufrieden. Laut Beat vom Fetischshop «Dark Erotica» schrumpft die Besucherzahl seit drei Jahren stetig: «Bei diesen Preisen kommen Neugierige einmal und nie wieder», sagt er. So lohne sich das Geschäft für ihn nicht mehr: «Am Freitag war die Halle praktisch leer; die Standgebühren sind höher als unsere Einnahmen.» Boris, Shopleiter des Erotikvertreibers Libosan, erklärt sich den Besucherschwund anders: «Die Erotikbranche kann einfach nicht mehr viel Neues bieten. Wir haben eine Grenze erreicht.»
Von einem konstanten Erfolg der Messe spricht hingegen Organisator Arnold Meyer. Er ist sicher, dass auch dieses Jahr erneut 10 000 Besucher kamen. «Wir werden auch 2012 wieder nach Basel kommen.»
Quelle: 20min.ch
AISOS Europas erste Sexschule bei Wien eröffnet
Die “Austrian International School Of Sex” startet im Jänner ins erste Semester. In der Nähe von Wien sollen die Studenten zu besseren Liebhabern geschult werden.
Direktorin der ersten Sexschule Europas ist die Schwedin Ylva-Maria Thompson, die in ihrer Heimat Erotik-Talkshows moderiert. Wo genau die Schule ist, lässt sich auf der Homepage nicht herausfinden. Es ist von einer Villa in der Nähe von Wien die Rede.
Für ein Kursgeld von 1400 Euro pro Semester (inkl. Übernachtung, Verpflegung und Verhütungsmittel) können Schüler ab 16 Jahren ihre Liebeskraft stärken. Thompson erklärt auf der Homepage: “Sie haben Ihren Geist trainiert, Ihre Muskeln, Ihre Fitness. Aber wie steht es um Ihre Liebeskraft? Was haben Sie für die Fähigkeit getan, auf die es wirklich ankommt?” Angeboten werden auch Wochenendkurse für Paare um 250 Euro.
Quelle: Heute.at
Das düstere Geschäft mit brasilianischen Prostituierten

Bundesstrafgericht in Bellinzona: Prozess bringt Licht ins Geschäft mit Menschenhandel. (Ti-Press / Carlo Reguzzi)
Vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona müssen sich 5 Personen, darunter ein Bordellbesitzer, wegen Prostitutions-Förderung und Menschenhandel verantworten. Der Prozess zeigt das Geschäft auf, mit dem arme Brasilianerinnen zum Anschaffen in die Schweiz kamen.
Der 60-jährige H. ist gelernter Metzger. Wenn man seinen Freunden vor Gericht zuhört, die als Zeugen über ihn aussagen, scheint er eine ganz joviale und freundliche Person zu sein. Einziges Laster: Er schaut ab und zu mal zu tief ins Glas. Die Damen, mit denen er ins Restaurant gekommen sei, erzählt ein Wirt, seien immer lustig und fröhlich gewesen.
Ein vollkommen anderes Gesicht erhält H., wenn ehemalige brasilianische Prostituierte über ihn aussagen. Denn H. unterhielt im Kanton Solothurn, namentlich in Olten und Umgebung, drei Bordelle. Die wahren Besitzverhältnisse habe er stets zu verschleiern versucht, ist die Bundesanwaltschaft (BA) überzeugt, die H. und vier mutmassliche Mittäter angeklagt hat.
Seit Anfang dieser Woche müssen sich die Beschuldigten vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten. Ihnen wird im Besonderen vorgeworfen, fast 150 junge Brasilianerinnen aus der Region Belo Hoizonte, die dort in prekären und ärmlichen Verhältnissen wohnten, zwischen 2001 und 2006 angeworben und später in Sex-Salons ausgebeutet zu haben.
Die Frauen wurden demnach teilweise in Bezug auf ihre Tätigkeit in Europa getäuscht. Andere wussten aber auch vor ihrer Reise in die Schweiz, dass sie sich prostituieren sollten.
Reisespesen abarbeiten
Unbestritten ist, wie der Kreislauf des Anwerbens ablief. Demnach haben Frauen, die bereits in der Schweiz als Prostituierte gearbeitet hatten, Freundinnen oder Bekannte angeworben. Denn sie erhielten dafür eine Vermittlungsprämie.
Neuen Frauen, die in die Schweiz kommen wollten beziehungsweise sollten, wurde ein Flugticket und etwas Vorzeigegeld geschickt, damit sie bei der Einreise als Touristinnen am Flughafen Zürich keine Probleme hatten. Dort wurden sie abgeholt und direkt in die Bordelle gebracht. Bordellbesitzer H. nahm ihnen Pässe und Tickets ab, um eine Flucht der Frauen zu vereiteln, ist die BA überzeugt.
Denn sie mussten zuerst ihre Schulden begleichen. Für Ticket und andere Umtriebe verrechnete H. mindestens 9000 Franken, manchmal auch wesentlich mehr. Von den Einnahmen, welche die Prostituierten mit ihrer Arbeit machten, mussten sie die Hälfte plus 20 Franken pro Tag ans Bordell abgeben, die andere Hälfte wurde zur Schuldentilgung eingesetzt.
So blieb den Frauen über lange Zeit kein Rappen. Um Geld nach Hause zu schicken, mussten sie wieder neue Schulden machen. Die Abarbeitung der Schulden konnte etliche Monate dauern. H. erklärte vor Gericht wiederum, die effektiven Reisekosten hätten etwa 4000 Franken pro Person betragen. Da einige geflüchtet seien, habe er diese Ausfälle auf die anderen Frauen umgelegt.
Wissentlich oder unwissentlich?
Eine der entscheidenden Fragen im Prozess betrifft die Frage, ob die Brasiliannerinen wussten, worauf sie sich einliessen. Zumindest im Bezug auf die Abarbeitung der vorgestreckten Reisespesen scheint dies der Fall gewesen zu sein. Nur wussten sie häufig nicht, was ein Betrag von beispielsweise 10‘000 Franken wirklich bedeutet.
Die Bundesanwaltschaft hat dazu folgende Zeugenaussage zitiert: “Dann hat er mir ein Papier gegeben, wo stand, dass ich ihm 10’000 CHF schuldig sei. Ich wusste gar nicht, was das bedeutet. Als man mir erklärte, dass das etwa 30’000 Reais entsprechen würde, hatte ich einen Nervenzusammenbruch. Ich sagte, ich wolle gleich nach Brasilien zurückkehren. Wir diskutierten darüber. Er sagte mir, ich müsse hier bleiben und diese Schulden zurückbezahlen.”
Weiter umstritten ist, ob die Frauen zum Teil zwangsweise versteckt und gefangen gehalten wurden. Für die BA ist dies erwiesen. Die Verteidiger sehen in Bretterzäunen bei einem Gebäude und Überwachungskameras einen Schutz der Prostituierten, weil es Überfälle auf die Bordelle gegeben habe. Im übrigen wurde auch bestritten, dass den Prostituierten die Pässe abgenommen worden wären.
Bundesstaatsanwalt fordert 8,5 Jahre Gefängnis
Für Bundesstaaatsanwalt Vincens Nold ist die Schuld der Angeklagten erwiesen. Er forderte für den Hauptbeschuldigten H. in seinem Plädoyer wegen mehrfacher Förderung der Prostitution, Menschenhandel und Freiheitsberaubung achteinhalb Jahre Freiheitsstrafe und diesen unverzüglich in Sicherheitshaft zu nehmen. Für die anderen Beschuldigten, darunter drei Brasilianerinnen, von denen zwei vom Prozess dispensiert waren, forderte er zwischen 2,5 und 3 Jahre.
Der Bundesstaatsanwalt lastete dem Bordellbetreiber an, dass er rein aus Profitgier gehandelt habe. Er sei dafür verantwortlich, dass die Frauen in unmenschlicher Weise in die Prostitution gedrängt wurden. Während des gesamten Verfahrens habe er keine Reue und kein Unrechtsbewusstsein gezeigt.
Anders Rolf Liniger als Verteidiger des Hauptbeschuldigten. In seinem mehrstündigen Plädoyer verwies er immer wieder darauf, dass die Frauen aus Brasilien freiwillig gekommen seien und genau gewusst hätten, was sie erwartet. Und sie hätten dies auch gewollt. Zum Teil seien sie mehrmals in die Schweiz gekommen.
Von Menschenhandel könne da keine Rede sein, auch wenn man die Arbeitsbedingungen dieser Frauen bedauern könnte. Er forderte, seinen Mandanten in allen Punkten freizusprechen, mit Ausnahme der Geldwäscherei. H. hatte für eine Freundin einmal wissentlich Drogengelder gewechselt. Dafür sei eine Hafstrafe von sechs Monaten bedingt ausreichend, zumal sein Mandant 487 Tage in Untersuchungshaft gewesen sei.
Das Urteil in diesem Verfahren, das zu den grössten Fällen mutmasslichen Menschenhandels gehört, wird am 1. Dezember 2011 eröffnet.
Quelle: swissinfo.ch
Wien: Nachtclub-Chef in Bauch geschossen
Offenbar war der 37-Jährige mit einem Gast in Streit geraten, weil dieser eine Prostituierte attackiert hatte. Der Schütze wurde verhaftet.

Am späten Donnerstagabend ist es in Theresienfeld (Bezirk Wiener Neustadt) zwischen einem Nachtlokalbesitzer und einem Gast zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen.
Laut NÖ Sicherheitsdirektion hatte der 37-Jährige seinen Kunden (53) zur Rede gestellt, weil dieser eine 31-jährige Prostituierte nach Ablauf einer Liebesstunde attackiert haben soll. Daraufhin soll ein Streit entstanden sein, im Zuge dessen der der Verdächtige zur Waffe gegriffen und den Nachclub-Chef in den Bauch geschossen habe. Der Nachtclub-Chef wurde schwer verletzt. Der Gast wurde unter Verdacht des versuchten Mordes festgenommen.
Weitere Ermittlungen und Tatortarbeiten waren am Freitag im Gang. Das Opfer sei außer Lebensgefahr. Die Prostituierte erlitt eine Schädelprellung, sie wurde zur Beobachtung ins Landesklinikum Wiener Neustadt eingeliefert.
Prostituierte attackiert
Die Tat in dem Etablissement ereignete sich gegen 23.30 Uhr. Die 31-jährige tschechische Staatsbürgerin hatte den Chef informiert, dass ihr der 53-Jährige aus Wiener Neustadt mehrere Faustschläge auf den Kopf versetzt hätte.
Quelle: kurier.at
Luzern: Jetzt leidet das Luegisland-Quartier
Der Ärger um die Strassenprostitution geht weiter: Nun stehen die Dirnen auch im Bereich Spital- und St.-Karlistrasse. Daran dürfte sich bis im Frühling nichts ändern.

«Jeden Tag, wenn ich von der Arbeit komme, sehe ich Prostituierte am Strassenrand stehen – das ist unhaltbar», ärgert sich Patrick Baumann, Bewohner des Quartiers Luegisland. Seit Anfang Woche stünden täglich mindestens drei Dirnen im Bereich der St.-Karli-Kirche und der Bäckerei Hug. Und: «Sie sind bereits am frühen Abend dort, wenn noch Kinder unterwegs sind.» Seine Forderung: «Die Stadt soll Massnahmen treffen, damit die Prostituierten dort weggewiesen werden.»
Bei der Stadt ist das Problem bekannt. «Es handelt sich dabei um Frauen, die vorher beim Kreuzstutz standen», sagt der städtische Sicherheitsmanager Maurice Illi. Grund für die Verschiebung sind wohl ausgerechnet die Massnahmen, die die Stadt gegen die Prostitution im Tribschenquartier und beim Kreuzstutz ergriffen hat. Dort wurden vor einigen Wochen zum Teil Strassen mit Fahrverboten versehen, um den Suchverkehr zu verunmöglichen. «Die Frauen sind wegen der Fahrverbote jetzt einfach ausgewichen», so Illi.
Der für die Anwohner unbefriedigende Zustand dürfte wohl bis zum 1. März 2012 anhalten, bis das neue Reglement in Kraft tritt, das die Prostitution in Wohngebieten verbietet. Bis dahin will die Stadt gemäss Illi an den provisorischen Fahrverboten im Tribschenquartier und an der Dammstrasse festhalten.
Quelle: 20min.ch
Prostituierte ermordet: Maximalstrafe für 21-Jährigen
«Skrupellos und kaltblütig»: Ein heute 21-jähriger Schweizer, der als Minderjähriger 2008 in Aarau eine Dirne getötet hat, ist vom Jugendgericht Lenzburg (AG) wegen Mordes zur Maximalstrafe verurteilt worden.

Die Justiz fordert für den nun verurteilten Aargauer Fürsorglichen Freiheitsentzug. keystone
Das Jugendgericht sprach den Schweizer wegen Mordes, der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung schuldig. Das teilte das Gericht mit. Der Prozess hatte am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden.
Der Jugendliche habe «skrupellos, krass egoistisch und kaltblütig gehandelt». Dieses grosse Verschulden rechtfertige, die gemäss Jugendstrafgesetz vorgesehene Maximalfreiheitsstrafe von vier Jahren auszusprechen. Zusätzlich ordnete das Gericht eine geschlossene Unterbringung und eine Behandlung der psychischen Störungen an.
Zur Tatzeit 17-jährig
Der Verurteilte gestand, am frühen Morgen des 10. Februar 2008 eine 40-jährige Prostituierte aus Deutschland in einem Erotiksalon beim Bahnhof Aarau erdrosselt zu haben. Er misshandelte die Frau brutal und vergewaltigte sie. Er war zur Tatzeit erst 17 Jahre alt.
Der Schweizer befindet sich seit seiner Festnahme fünf Tage nach dem Mord in einer geschlossenen Institution. Die Massnahme und Jugendstrafe wird er im kommenden Jahr verbüsst haben. Gemäss Jugendstrafgesetz enden alle Massnahmen mit Vollendung des 22. Altersjahres.
Im Hinblick auf die Aufhebung der jugendstrafrechtlichen Massnahme der geschlossenen Unterbringung wird das Jugendgericht in Absprache mit der Jugendanwaltschaft beim Bezirksamt Lenzburg die Anordnung eines Fürsorgerischen Freiheitsentzuges (FFE) beantragen. Mit anderen Worten: Der Verurteilte soll nicht auf freien Fuss kommen.
Quelle: tagesschau.sf.tv
Porno statt “Angry Birds” im 1. App Store für Volljährige
Die Liebe findet immer einen Weg – auch aufs Smartphone. Möglich macht’s “MiKandi”, der laut eigenen Angaben weltweit erste App Store für Erwachsene, der diese dem Motto nach (“The App Store treats you like an adult”) auch als solche behandelt. Mit ihrem Angebot wollen die Betreiber ganz bewusst einen Gegenpol zu Apples iTunes oder etwa Googles Android Market und deren teils restriktiver App- Veröffentlichungspolitik bilden.
Sex sells, aber nicht unbedingt in den App Stores der diversen Plattformen. Mit dem Verkauf von schlüpfrigen Inhalten über die offiziellen Vertriebskanäle tun sich die Anbieter nackter Tatsachen nämlich nach wie vor schwer. Insbesondere Apple ist seit Jahren für sein mitunter rigoroses Vorgehen gegen Apps bekannt, die nicht mit den Veröffentlichungsrichtlinien seines iTunes- Stores konform gehen. Was nicht passt, wird blockiert oder wieder aus dem Angebot entfernt, darunter auch viele freizügige Ab- 18- Apps.
“MiKandi ” möchte diesen, ihren Entwicklern und freilich auch allen Erwachsenen daher nun eine neue Heimat bieten. Kreative, deren Apps bislang zensiert oder schlimmstenfalls gar blockiert wurden, sind bei “MiKandi” herzlich willkommen. Schwere Restriktionen oder gar Zensur bräuchten sie nicht zu befürchten, heißt es auf der Website.
Erlaubt ist alles, solange es legal ist. Und so finden sich im schnell wachsenden Angebot des Adult App Stores vor allem Apps für den Konsum schmuddeliger Bildchen und Filme, aber auch Ratgeber (“Dr SexyTime Advanced Sex Guide”), Erotikspielchen (“Texas Hold’em – Strip Poker”) und – eventuell nützliche – Tools wie “Dildroid” – eine App, mit deren Hilfe sich das Smartphone kurzerhand zum Vibrator umfunktionieren lässt.
Um sich eine oder mehrere Apps zu Gemüte führen zu können, bedarf es einer Registrierung zur Verifizierung des Alters. Im Anschluss daran sollen Erwachsene dann aber auch genau die Inhalte auf ihrem Gerät zu sehen bekommen, die sie zu sehen wünschen. Bislang beschränkt sich das Angebot allerdings noch auf Anwendungen für Googles Android, weitere Plattformen sollen der Website zufolge jedoch bald folgen.
Quelle: Krone.at



























