Archiv für 31. August 2011
Polizei-Einsatz in der Eiffestraße So drehte das Pärchen den Porno bei McDonald’s
Weltweit wirbt McDonald‘s mit dem Slogan „Ich liebe es“. Doch dieses Liebesspiel ging der Fast-Food-Kette deutlich zu weit. Ausgerechnet in der Spielecke der Filiale Eiffestraße zog sich plötzlich eine rothaarige Frau aus…
PORNO-ALARM! Rund 30 Gäste genossen um 21.22 Uhr ihre Burger. Plötzlich beginnt die Rothaarige (ca. 30 bis 35) im Minirock, sich zu entkleiden. Ihr Begleiter hält alles mit seiner Profi-Kamera fest, grapscht ihr dabei an den Busen. Kunden beobachten irritiert das Geschehen. Augenzeugin Talha C. (21). „Wir hatten Kaffee getrunken, plötzlich sahen wir die Frau mit einem Vibrator in der Hand. Ein Mann mit Ziegenbart und Zopf filmte alles.“
Als Angestellte das Treiben entdecken, fordern sie das Pärchen sofort auf, das Lokal zu verlassen. Gäste wählen den Notruf der Polizei. Das Porno-Pärchen geht nur widerwillig. Beide steigen auf dem Parkplatz in einen silbernen Seat, brausen Richtung Bergedorf davon.
Als die ersten Streifenwagen eintreffen, sind die beiden verschwunden. Polizisten befragen Augenzeugen. Angestellte beginnen damit, den Tisch, an dem sich die Porno-Szenen abspielten, mit Desinfektionsmittel zu reinigen.
McDonald‘s- Sprecherin Jennifer Gehrmann (39): „In unseren Restaurants hat ein solches Verhalten keinen Platz. Wir werden die Polizei bei den Ermittlungen unterstützen. Außerdem haben wir Strafanzeige erstattet, da bei diesem diesem Vorfall unser Hausrecht verletzt wurde.“
Die Polizei sieht gute Chancen, das Porno- Pärchen zu finden. McDonald‘s-Gäste hatten sich das Autokennzeichen gemerkt. Und damit dürfte dieser Sex-Dreh in jedem Fall ein Nachspiel haben …
Quelle: Bild.de
Tickets für Prostituierte: Sechs Euro, ein Automat und Fragen nach Sexsteuern
200.000 Euro im Jahr will Bonn mit den neu aufgestellten Sexsteuer-Automaten verdienen. Erste Prostituierte haben bereits gezahlt – andere Städte könnten folgen.
Die Huren auf dem Bonner Straßenstrich müssen einen von der Stadt neu aufgestellten Sexsteuer-Automaten nutzen. Ein Teil von ihnen hat in den vergangenen Tagen die geforderten sechs Euro Tagessatz tatsächlich eingeworfen.
Die Stadt will damit auch bei sonst kaum zahlungsbereiten Liebesdienerinnen abkassieren. Prostituierten-Vereinigungen lehnen eine Sexsteuer wie auch das Sexticket ab. Bundesweit gibt es uneinheitliche Regelungen zum Straßenstrich und zu Sexsteuern – mit dem Steuerticket-Automaten ist Bonn aber ein Vorreiter.
Der umgerüstete Parkscheinautomat war am Wochenende auf dem sogenannten Verrichtungsgelände aufgestellt worden. Das Anbahnungsgeschäft mit den Freiern auf der davor liegenden Straße lief ansonsten wie üblich ab. Die geforderten sechs Euro gelten pro „Arbeitstag“ von 20.15 bis 6.00 Uhr. An drei Abenden und Nächten – tagsüber ist das Anschaffen verboten – seien seither 264 Euro eingeworfen worden, sagte Stadt-Sprecherin Monika Frömbgen.
Das bedeutet, dass pro Abend und Nacht im Schnitt 88 Euro zusammenkamen. Schätzungsweise etwa jede zweite Liebesdienerin bediente damit den Automaten. Der Verkehr auf dem Strich direkt neben den städtischen Müllanlagen fern der Innenstadt ist aber ohnehin nicht sehr rege.
Im Schnitt stehen laut Frömbgen etwa 20 Damen auf dem einzigen legalen Straßenstrich der Stadt in der Immenburgstraße. „Das ist vom Wetter abhängig, bei Regen sind es auch mal deutlich weniger.“
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Bonn hatte – wie schon andere Kommunen zuvor – Anfang 2011 eine Sexsteuer eingeführt. Von ihr erwartet die Stadt laut Frömbgen Einnahmen in Höhe von etwa 200.000 Euro im Jahr. „Soweit wir wissen, gibt es in Bonn insgesamt 200 Huren, davon gehen etwa 20 auf den Strich – mit Sicherheit gibt es aber eine große Dunkelziffer, etwa in Privatwohnungen.“ Doch die Besteuerung vor allem der Straßendirnen sei ein Problem, deshalb auch die Lösung mit dem Automaten.
Ein Beitrag für Steuergerechtigkeit?
Das sei vor allem auch ein Beitrag für Steuergerechtigkeit in dem Gewerbe, erklärte Frömbgen. „Es geht nicht, dass diejenigen Damen, die in festen Etablissements wie Eros-Centern oder Saunaclubs arbeiten, besteuert werden, nur weil wir ihnen dort leichter habhaft werden können.“
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht in dem Automaten eine „interessante Idee“, die bislang in Deutschland wohl auch einmalig sei. Es bleibe abzuwarten, welche Erfahrungen die Stadt damit mache, sagte der stellvertretende Pressesprecher Uwe Zimmermann. „Es ist vorstellbar, dass es auch ein Modell für andere Städte sein könnte, wenn es funktioniert.“
Das Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (Bufas) lehnt eine „steuerliche Sonderbehandlung“ und damit auch das tägliche Steuerticket strikt ab und verweist auf die Einkommensteuerpflicht und den Gleichheitsgrundsatz. In etlichen Kommunen wurde inzwischen ein pauschaliertes Verfahren eingeführt, wobei von Prostitutionsbetrieben über die Betreiber pauschal Beträge pro Arbeitstag eingezogen werden.
„Wir sind gegen solche Sonderregelungen und für die rechtliche Gleichstellung aller Erwerbstätigen, das schließt auch die Steuer ein“, betonte Beate Leopold, Mitarbeiterin der Beratungsstelle „Kassandra“ in Nürnberg, die dem Bufas-Bündnis angeschlossen ist. Die Prostituierten sollten wie andere Erwerbstätige auch eine individuelle Einkommensteuer zahlen. „Wir weisen unsere Klienten auf die Steuerpflicht hin und sagen auch, dass ihr nachzukommen ist.“
Wer wiederholt ohne Ticket angetroffen wird, dem droht Bußgeld
Im Unterschied zum Beratungs-Bündnis Bufas hat die Stadt Bonn keine Bedenken bei Sexsteuer und Automat. „Die Kommunen haben Spielraum für eigene Steuern und wir sind juristisch befugt, diese Steuer zu erheben“, sagte Frömbgen. Wer von den Kontrolleuren wiederholt ohne Ticket angetroffen wird, dem droht ein Bußgeld.
In Dortmund gab es zwischenzeitlich ein ähnliches Tagesticket, das die Straßendirnen in einem Eros-Club zum Begleichen der Vergnügungssteuer kaufen konnten, aber keinen Automaten. Inzwischen wurde der Strich in Dortmund verboten. In Bonn wolle man eigentlich auch keinen Strich. „Aber als Großstadt sind wir verpflichtet, einen Straßenstrich einzuführen“, erläuterte Frömbgen. Und die zuständige Bezirksregierung Köln habe auch darauf bestanden.
Zumindest sei der Verkehr inzwischen nach heftigen Protesten von Bürgern und eines dort ansässigen Geschäfts inzwischen stark reglementiert worden, erläuterte Frömbgen. Der Strich wurde auf einen Straßenabschnitt verkürzt und zur Tageszeit verboten. Außerdem errichtete die Stadt ein „Verrichtungsgelände“ mit Holzboxen. Dorthin sollen sich die Huren nach der Anbahnung mit ihren Freiern im Auto zurückziehen – und ein Ticket ziehen.
Großen Reibach wird die finanzklamme Stadt Bonn mit ihrem „Steuerticket-Automat“ wohl nicht machen. Allein für die Umrüstung des Parkautomaten und die Aufstellung hat die Stadt laut Frömbgen 8000 Euro bezahlt. Doch sie sieht es so: „Ohne Ticketautomat bekämen wir vom Straßenstrich überhaupt keine Einnahmen.“
Quelle: Welt.de
Wenn Tierschutz auf Porno-Industrie trifft
PETA ist schon oft durch radikale Aktionen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Jetzt plant die Tierrechtsorganisation offenbar eine Pornoseite im Internet.
Die Tierrechtsorganisation PETA, People for the Ethical Treatment of Animals, will zukünftig eine Domain mit der neuen Endung .xxx nutzen, die eigentlich speziell für die Sex-Industrie bereitgestellt wird. Auf dem neuen Portal peta.xxx sollen jede Menge Amateurdarsteller zu sehen sein. Aber auch Videos von Prominenten könnten zu sehen sein. PETA will mit diesem ungewöhnlichen Schritt noch mehr Aufmerksamkeit auf die Notlage von Tieren lenken als bisher.
Doch das ist nicht die erste provokante Aktion der Organisation: Prominente wie Elisabetta Canalis, die Ex-Freundin von Hollywood-Star George Clooney, ließen sich nackt fotografieren. Auch Pamela Anderson und Sängerin Pink unterstützten PETA. Umstritten waren vor allem die erotischen Werbeclips der Tierrechtler, die Botschaften wie „Vegetarier haben besseren Sex“ vermittelten. Derartige Videos durften 2009 nicht als Werbeclip beim amerikanischen Football-Finale „Super Bowl“ gezeigt werden. Der US-Fernsehsender NBC fand es zu anstößig, wie Darstellerinnen mit Spargel, Broccoli und einem Kürbis hantierten.
Websites mit der Endung .xxx gehen am 6. Dezember 2011 online. Wie viel Erfolg PETA mit diesem neuen Domain haben wird, bleibt abzuwarten. Aufmerksamkeit ist der Tierrechtsorganisation aber garantiert.
Quelle: Port01.com






















