Archiv für 30. April 2011
Nach Sexvorwürfen: Genfer Lehrer rekurriert gegen Amtsenthebung

Der Genfer Lehrer, der sich während einer Klassenreise eine Prostituierte aufs Zimmer bestellt hatte, legt beim Bundesverwaltungsgericht Rekurs gegen seine Amtsenthebung ein. Die Genfer Regierung beschloss vor einem Monat, dass das Verhalten des Lehrers nicht mit seinem Beruf zu vereinbaren sei.
Dem Mann werden zwei Vergehen zur Last gelegt: Im Jahr 2006 hatte er sich während einer Klassenreise eine Prostituierte aufs Zimmer bestellt. “Kein Schüler und keine andere Begleitperson sah, hörte oder merkte irgendetwas davon”, sagte der Anwalt des Lehrers, Jean-Marc Froidevaux, am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte verschiedene Meldungen der Zeitung “Tribune de Genève”.
Zudem hatte der Lehrer im Jahr 2008 über eine Internetseite für Homosexuelle einen 17-Jährigen kennengelernt. Er lud diesen darauf ein, ihn im Schulhaus zu treffen. Zufällig besuchte der junge Mann die gleiche Schule, in welcher der Beschuldigte unterrichtete. “Beide wussten nichts von dem Zufall”, hielt Anwalt Froidevaux fest.
Zeit für einen Kuss
Die Strafuntersuchung, die im Juni 2010 eröffnet wurde, ergab, dass das Treffen ausserhalb der Schulzeit stattgefunden hatte. Zudem habe das Treffen nur zehn Minuten gedauert – Zeit, um einen Kuss auszutauschen.
Die Amtsenthebung sei deshalb unverständlich, kritisierte der Anwalt. Denn die Strafuntersuchung habe alle schweren Anschuldigungen ausgeräumt. Weiter bemängelte der Anwalt verschiedene Ungereimtheiten beim Vorgehen der Behörden.
Für den Lehrer bedeutet die Affäre auch das vorläufige Ende seiner politischen Karriere: Er trat aus seiner Partei, der SP, aus und verzichtet darauf, im Genfer Stadtparlament Einsitz zu nehmen. Er war vor wenigen Wochen gewählt worden.
Quelle: Aargauerzeitung.ch
Porno ist Familiensache

Die Familie Valadine hat Probleme wie jede andere. Geheimnisse, Missverständnisse und unausgespochene Konflikte. Die drei Kinder lieben und hassen sich, konkurrieren mit- und finden wieder zueinander. So weit, so normal. Nur geht es bei den Machtspielchen der Valadines grundsätzlich um Sex. Denn Vater Alex leitet das Pornoimperium Xanadu.
Arte zeigt vom 30. April bis 21. Mai 2011 immer dienstags um 22 Uhr jeweils zwei Folgen einer achtteiligen Familiensaga, die auf ungewohnte und lebendige Art und Weise die Pornobranche Frankreichs widerspiegelt.
Zusammen mit Sexstarlett Elise Jess gründete Alex Valadine einst ein erfolgreiches Erotikfilmlabel. Elise war aber bis zu ihrem mysteriösen Tod nicht nur seine Geschäftspartnerin, sondern auch seine Frau, Muse und Mutter seiner Kinder. Bei den französischen Filmemachern ist Porno Familiensache. Im Erdgeschoss des Herrenhauses werden Sexfilme produziert, in den oberen Etagen wohnen die Valadines mit Kindern und Enkeln. Eine etwas befremdliche, aber scheinbar heile Welt.
Wäre da nicht der veränderte Markt des 21. Jahrhunderts. Auch für die Pornobranche ändern sich die Zeiten. Xanadu geht es wirtschaftlich immer schlechter. Der Markt verlangt nach härteren Filmen ohne Handlung und mit umso mehr Sexszenen und sogenannten Gonzo-PornosMeist Pornofilme ohne Handlung, die nur aus Sexszenen bestehen. Die Besonderheit von Gonzos ist, dass der Kameramann beziehungsweise Regisseur nicht als neutraler Beobachter agiert, sondern für den Zuschauer ersichtlich in das Geschehen eingreift – indem er zum Beispiel Anweisungen gibt, Dialoge mit den Darstellern führt oder selbst an sexuellen Handlungen teilnimmt. . Die will Seniorchef Alex nicht drehen. Er vertritt den alten Stil und klammert sich an seine Vision von anspruchsvoller Erotik. Seine Kinder Laurent, Lapo und Sarah hingegen denken da sehr viel kommerzieller. Sie sind zunehmend unzufrieden mit dem Familienoberhaupt und reißen sich darum, die Firma übernehmen und retten zu können. Die tiefergehenden Brüche innerhalb der Familie sind bald nicht mehr zu verbergen. Wird Alex Valadine die Zukunft seines polarisierenden Unternehmens in die Hände der nächsten Generation legen oder Xanadu in den Ruin treiben?
Doch egal, ob das Pornoimperium nun untergeht oder nicht – eines steht für den Zuschauer schnell fest: Dass jedes einzelne Familienmitglied zu einem tragischen Helden geworden ist. Hin- und hergerissen zwischen der gesellschaftlichen Ächtung ihrer Branche und dem gemeinsamen Erbe, suchen alle verzweifelt ihren inneren Frieden – und werden nicht fündig.
Die Familiensaga Xanadu zeigt ungeschminkte Realitäten. Vielschichtig und abgründig. Dabei gibt die Serie kein Werturteil über die Sexbranche ab. Die Probleme der Protagonisten sind universell. Die Angst zu versagen, belastende Jugendsünden und gestörte Eltern-Kind-Beziehungen beschäftigen nicht nur die Familie der Pornofilmmacher. Die Kälte der Pornobranche ist nur ein exemplarisches Abbild der Welt, die uns alle umgibt.
Quelle: News.de
Schock in der Branche Porno-Papst Harry S. Morgan (65) ist tot

Harry S. Morgan (65) ist tot. Der „Papst des Porno“, wie er sich selbst bezeichnete. Entdecker von Erotik-Größen wie Gina Wild und Vivian Schmitt. Wir erfuhren: Er lag mehrere Tage tot in seinem Haus in Düsseldorf-Golzheim, wurde am Samstagmittag entdeckt. Seine Freunde sind schockiert.
Thorsten Wilms, sein Weggefährte und Kollege bei der Pornofirma „Videorama“, zu uns: „Er hätte drehen sollen, meldete sich aber nicht. Deshalb ist der Kameramann bei ihm vorbeigefahren und hat ihn in der Küche liegend gefunden.“ Die Polizei ermittelt. Wilms sagt allerdings: „Wir gehen von einem Herzinfarkt oder Schlaganfall aus.“
Wilms telefonierte noch am Mittwoch mit ihm: „Da hat er nur gesagt, er wäre krank.“ Schon am Freitag sei er im Badezimmer gestürzt, habe stark geblutet, erzählt Harrys enger Freund Jürgen Grenz. Wilms: „Wir sind alle sehr traurig. Er ist der deutsche Mister Porno, ein riesiger Verlust.“
Michael Schey, wie der Sex-Guru bürgerlich hieß, arbeitete als Journalist bei „Spiegel“ und „Stern“, bevor er sich in der Porno-Branche als Produzent, Regisseur und Darsteller einen Namen machte. Er produzierte über 100 Filme.
Quelle: Mopo.de
Orgi: Neues Album + Porno

King Orgasmus One meldet sich mit einem neuen Album zurück. In einem Interview verriet er, dass demnächst mit einem Longplayer zu rechnen sei, der den Titel “Milfs” tragen wird, was eine Abkürzung für “Mothers I’d like to fuck” ist. Außerdem ist ein neuer Pornofilm in Planung – “Orgi Pörnchen” geht mittlerweile in die sechste Runde. Dieser soll pünktlich zum Beginn der Venus, also ab September, erhältlich sein. Ob dazu wie bisher immer ein Soundtrack erscheinen wird, verriet der “Pornoboss” noch nicht.
Quelle: Rappers.in
Porno-Produzent tot gefunden
Der Porno-Produzent Harry S. Morgan ist tot. Der 65-Jährige sei am Samstagmorgen leblos in seiner Düsseldorfer Wohnung gefunden worden, sagte Polizeisprecherin Susanne Heusgen auf Anfrage unserer Redaktion.
Zum Todeszeitpunkt und Todesursache machte die Polizei keine Angaben. Die Polizei geht davon aus, dass Morgan nicht durch Fremdverschulden zu Tode gekommen ist. Morgan gilt unter anderem als Entdecker von Ex-Pornostar Gina Wild alias Michaela Schaffrath.
Quelle: Pp-online.de





















