Archiv für April 2011
Nach Sexvorwürfen: Genfer Lehrer rekurriert gegen Amtsenthebung

Der Genfer Lehrer, der sich während einer Klassenreise eine Prostituierte aufs Zimmer bestellt hatte, legt beim Bundesverwaltungsgericht Rekurs gegen seine Amtsenthebung ein. Die Genfer Regierung beschloss vor einem Monat, dass das Verhalten des Lehrers nicht mit seinem Beruf zu vereinbaren sei.
Dem Mann werden zwei Vergehen zur Last gelegt: Im Jahr 2006 hatte er sich während einer Klassenreise eine Prostituierte aufs Zimmer bestellt. “Kein Schüler und keine andere Begleitperson sah, hörte oder merkte irgendetwas davon”, sagte der Anwalt des Lehrers, Jean-Marc Froidevaux, am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte verschiedene Meldungen der Zeitung “Tribune de Genève”.
Zudem hatte der Lehrer im Jahr 2008 über eine Internetseite für Homosexuelle einen 17-Jährigen kennengelernt. Er lud diesen darauf ein, ihn im Schulhaus zu treffen. Zufällig besuchte der junge Mann die gleiche Schule, in welcher der Beschuldigte unterrichtete. “Beide wussten nichts von dem Zufall”, hielt Anwalt Froidevaux fest.
Zeit für einen Kuss
Die Strafuntersuchung, die im Juni 2010 eröffnet wurde, ergab, dass das Treffen ausserhalb der Schulzeit stattgefunden hatte. Zudem habe das Treffen nur zehn Minuten gedauert – Zeit, um einen Kuss auszutauschen.
Die Amtsenthebung sei deshalb unverständlich, kritisierte der Anwalt. Denn die Strafuntersuchung habe alle schweren Anschuldigungen ausgeräumt. Weiter bemängelte der Anwalt verschiedene Ungereimtheiten beim Vorgehen der Behörden.
Für den Lehrer bedeutet die Affäre auch das vorläufige Ende seiner politischen Karriere: Er trat aus seiner Partei, der SP, aus und verzichtet darauf, im Genfer Stadtparlament Einsitz zu nehmen. Er war vor wenigen Wochen gewählt worden.
Quelle: Aargauerzeitung.ch
Porno ist Familiensache

Die Familie Valadine hat Probleme wie jede andere. Geheimnisse, Missverständnisse und unausgespochene Konflikte. Die drei Kinder lieben und hassen sich, konkurrieren mit- und finden wieder zueinander. So weit, so normal. Nur geht es bei den Machtspielchen der Valadines grundsätzlich um Sex. Denn Vater Alex leitet das Pornoimperium Xanadu.
Arte zeigt vom 30. April bis 21. Mai 2011 immer dienstags um 22 Uhr jeweils zwei Folgen einer achtteiligen Familiensaga, die auf ungewohnte und lebendige Art und Weise die Pornobranche Frankreichs widerspiegelt.
Zusammen mit Sexstarlett Elise Jess gründete Alex Valadine einst ein erfolgreiches Erotikfilmlabel. Elise war aber bis zu ihrem mysteriösen Tod nicht nur seine Geschäftspartnerin, sondern auch seine Frau, Muse und Mutter seiner Kinder. Bei den französischen Filmemachern ist Porno Familiensache. Im Erdgeschoss des Herrenhauses werden Sexfilme produziert, in den oberen Etagen wohnen die Valadines mit Kindern und Enkeln. Eine etwas befremdliche, aber scheinbar heile Welt.
Wäre da nicht der veränderte Markt des 21. Jahrhunderts. Auch für die Pornobranche ändern sich die Zeiten. Xanadu geht es wirtschaftlich immer schlechter. Der Markt verlangt nach härteren Filmen ohne Handlung und mit umso mehr Sexszenen und sogenannten Gonzo-PornosMeist Pornofilme ohne Handlung, die nur aus Sexszenen bestehen. Die Besonderheit von Gonzos ist, dass der Kameramann beziehungsweise Regisseur nicht als neutraler Beobachter agiert, sondern für den Zuschauer ersichtlich in das Geschehen eingreift – indem er zum Beispiel Anweisungen gibt, Dialoge mit den Darstellern führt oder selbst an sexuellen Handlungen teilnimmt. . Die will Seniorchef Alex nicht drehen. Er vertritt den alten Stil und klammert sich an seine Vision von anspruchsvoller Erotik. Seine Kinder Laurent, Lapo und Sarah hingegen denken da sehr viel kommerzieller. Sie sind zunehmend unzufrieden mit dem Familienoberhaupt und reißen sich darum, die Firma übernehmen und retten zu können. Die tiefergehenden Brüche innerhalb der Familie sind bald nicht mehr zu verbergen. Wird Alex Valadine die Zukunft seines polarisierenden Unternehmens in die Hände der nächsten Generation legen oder Xanadu in den Ruin treiben?
Doch egal, ob das Pornoimperium nun untergeht oder nicht – eines steht für den Zuschauer schnell fest: Dass jedes einzelne Familienmitglied zu einem tragischen Helden geworden ist. Hin- und hergerissen zwischen der gesellschaftlichen Ächtung ihrer Branche und dem gemeinsamen Erbe, suchen alle verzweifelt ihren inneren Frieden – und werden nicht fündig.
Die Familiensaga Xanadu zeigt ungeschminkte Realitäten. Vielschichtig und abgründig. Dabei gibt die Serie kein Werturteil über die Sexbranche ab. Die Probleme der Protagonisten sind universell. Die Angst zu versagen, belastende Jugendsünden und gestörte Eltern-Kind-Beziehungen beschäftigen nicht nur die Familie der Pornofilmmacher. Die Kälte der Pornobranche ist nur ein exemplarisches Abbild der Welt, die uns alle umgibt.
Quelle: News.de
Schock in der Branche Porno-Papst Harry S. Morgan (65) ist tot

Harry S. Morgan (65) ist tot. Der „Papst des Porno“, wie er sich selbst bezeichnete. Entdecker von Erotik-Größen wie Gina Wild und Vivian Schmitt. Wir erfuhren: Er lag mehrere Tage tot in seinem Haus in Düsseldorf-Golzheim, wurde am Samstagmittag entdeckt. Seine Freunde sind schockiert.
Thorsten Wilms, sein Weggefährte und Kollege bei der Pornofirma „Videorama“, zu uns: „Er hätte drehen sollen, meldete sich aber nicht. Deshalb ist der Kameramann bei ihm vorbeigefahren und hat ihn in der Küche liegend gefunden.“ Die Polizei ermittelt. Wilms sagt allerdings: „Wir gehen von einem Herzinfarkt oder Schlaganfall aus.“
Wilms telefonierte noch am Mittwoch mit ihm: „Da hat er nur gesagt, er wäre krank.“ Schon am Freitag sei er im Badezimmer gestürzt, habe stark geblutet, erzählt Harrys enger Freund Jürgen Grenz. Wilms: „Wir sind alle sehr traurig. Er ist der deutsche Mister Porno, ein riesiger Verlust.“
Michael Schey, wie der Sex-Guru bürgerlich hieß, arbeitete als Journalist bei „Spiegel“ und „Stern“, bevor er sich in der Porno-Branche als Produzent, Regisseur und Darsteller einen Namen machte. Er produzierte über 100 Filme.
Quelle: Mopo.de
Orgi: Neues Album + Porno

King Orgasmus One meldet sich mit einem neuen Album zurück. In einem Interview verriet er, dass demnächst mit einem Longplayer zu rechnen sei, der den Titel “Milfs” tragen wird, was eine Abkürzung für “Mothers I’d like to fuck” ist. Außerdem ist ein neuer Pornofilm in Planung – “Orgi Pörnchen” geht mittlerweile in die sechste Runde. Dieser soll pünktlich zum Beginn der Venus, also ab September, erhältlich sein. Ob dazu wie bisher immer ein Soundtrack erscheinen wird, verriet der “Pornoboss” noch nicht.
Quelle: Rappers.in
Porno-Produzent tot gefunden
Der Porno-Produzent Harry S. Morgan ist tot. Der 65-Jährige sei am Samstagmorgen leblos in seiner Düsseldorfer Wohnung gefunden worden, sagte Polizeisprecherin Susanne Heusgen auf Anfrage unserer Redaktion.
Zum Todeszeitpunkt und Todesursache machte die Polizei keine Angaben. Die Polizei geht davon aus, dass Morgan nicht durch Fremdverschulden zu Tode gekommen ist. Morgan gilt unter anderem als Entdecker von Ex-Pornostar Gina Wild alias Michaela Schaffrath.
Quelle: Pp-online.de
SP-Politiker bestellte Callgirl auf Schulreise
Ein Genfer Lehrer wird entlassen, weil er auf einer Studienreise eine Prostituierte empfing und später einem Schüler einen Zungenkuss gab. Pikant: Der Lehrer war Präsident des Genfer Stadtparlaments und der Stadtgenfer SP.
Als Höhepunkt seiner politischen Karriere präsidierte er 2007–08 das Parlament; zudem amtete er einige Zeit als Präsident der Stadtgenfer Sozialdemokraten. Doch hinter dieser sauberen Fassade liefen fragwürdige Dinge ab. Als der Lehrer im Jahr 2006 seine Schüler auf eine Studienreise begleitete, liess er eine Prostituierte auf sein Hotelzimmer kommen. Zwei Jahre später bandelte er auf einer einschlägigen Internetseite mit einem 17-jährigen Jugendlichen an, der Piguets Schule besuchte. Ausgerechnet im Schulgebäude und während der Unterrichtszeit kam es zu einem Treffen, bei dem auch ein Zungenkuss ausgetauscht wurde.
Nun hat der Genfer Regierungsrat die Konsequenzen gezogen, wie die Zeitung «Tribune de Genève» berichtet. Die Regierung bezeichnet das Verhalten des Lehrers als «völlig unangemessen» und entlässt ihn auf Ende Schuljahr aus dem Staatsdienst. Zudem darf er ab sofort seine Schüler nicht mehr
auf Auslandreisen begleiten.
Piguet ist mit dem Entscheid nicht einverstanden und wird Rekurs einlegen – er spricht von einer «monströsen Ungerechtigkeit». Anders sieht es der Genfer SP-Präsident René Longet: Er möchte, dass der im März wiedergewählte Piguet auf sein Parlamentsmandat verzichtet: «Dieser Mann ist für ein öffentliches Amt untragbar.»
Quelle: 20min.ch
Blu-ray 3D erhält im Juni und Juli 2011 erotische Verstärkung
Langsam aber sicher nimmt die Verbreitung der dreidimensionalen Technologie, in Form von Blu-ray 3D Playern, 3D-TV-Geräten und 3D-Brillen, immer mehr zu. Die Anzahl an 3D-Heimkinos steigt kontinuierlich und mit Ihr auch die Nachfrage nach neuem 3D-Content. Das ist auch den Publishern bewusst, weshalb immer mehr Blu-ray 3D Titel angekündigt werden. Um das 3D-Format allerdings irgendwann Massenmarkt-tauglich machen zu können, muss jede Form von Nachfrage bedient werden. Das bedeutet, dass nicht nur Filmneuheiten und Blockbuster in 3D erscheinen dürfen, sondern auch Independent-Produktionen und vieles mehr.

Einen weiteren Schritt Richtung Massenmarkt macht die Blu-ray 3D nun dank der Erotik-Branche. Seit Ende 2010 werden bereits monatlich Hardcore-Erotik-Filme in 3D auf Blu-ray Disc veröffentlicht. Doch nicht nur die Porno-Branche hat die 3D-Technologie für sich entdeckt, sondern auch die Softcore-Erotik-Anbieter. Dies macht sich in Kürze besonders stark bemerkbar, denn im Juni und Juli 2011 wird eine kleine Soft-Erotik-Welle über den 3D-Markt hereinbrechen und bringt alleine in den beiden Monaten gleich neun Blu-ray 3D Titel.

Im Juni 2011 veröffentlicht zunächst die Los Banditos Films GmbH im Vertrieb von Ghetto Films die ersten drei deutschen 3D-Produktionen dieser Art. Mit der „My Sweet Sexy Interactive Girl“-Reihe werden gleich drei in 3D produzierte und somit nicht konvertierte Blu-rays in den Verkauf gebracht. Es handelt sich hierbei um interaktive Discs, die extra so produziert wurden, dass auf das Verhalten der Girls, wie auf eine Art „Tamagotchi“, Einfluss genommen werden kann. Die drei Blu-ray 3D Titel erscheinen über den Juni verteilt und haben alle „keine Jugendfreigabe“ der FSK erhalten.

Einen Monat später, genauer gesagt am 07. Juli 2011, werden im Vertrieb von Fun Film Entertainment insgesamt sechs solcher Soft-Erotik-Filme folgen. Das besondere dabei ist, dass alle diese Filme von Kult-Regisseur Nils Molitor – besser bekannt als Moli – inszeniert wurden. Aktuellen Informationen zufolge handelt es sich hierbei jedoch um Filme, die speziell für die Blu-ray 3D Veröffentlichung konvertiert wurden – also keine 3D-Produktionen. Dies lässt sich am Beispiel von „Sexy Models 3D“ (Deutschland 2005) verdeutlichen, denn der Film ist bereits seit Anfang 2009 im Vertrieb der Magmafilm GmbH unter dem Titel „Models“ in 2D erhältlich. Da alle sechs Filme eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren tragen, handelt es sich teilweise um gekürzte Fassungen, deren Originale mit voller Lauflänge beispielsweise bereits als Harcore-Erotik-Filme (Pornos) auf Blu-ray Disc erhältlich sind. „Die exotische Versuchung 3D“ (Deutschland 2009), mit einer Laufzeit von 65 Minuten, ist z.B. ebenfalls im Vertrieb von Magmafilm als Porno unter einem anderen Titel und mit einer Laufzeit von 122 Minuten erschienen. Eine aktuelle Rezension des Originals können Sie in der Adult Edition des „Blulife“-Magazins nachlesen.
Quelle: Bluray-disc.de
Ukraine: Größter Porno-BitTorrent Tracker hochgenommen

Die vermutlich größte BitTorrent-Seite für Pornografie ist von der ukrainischen Polizei hochgenommen wurden. In einem Hosting-Center in der Ukraine beschlagnahmten die Beamten mehrere Server. Interessanterweise ermittelte die Staatsanwaltschaft nicht wegen Urheberrechtsverletzung, sondern wegen der Verbreitung pornografischer Schriften.
Pornolab.net ist in Russland unter den Top 100 der meistbesuchtesten Websites. Wie gigantisch die Seite mit angeschlossenem BitTorrent-Tracker war, lässt sich bereits an der Zahl registrierter Nutzer ablesen. Insgesamt waren es 2 Millionen. Selbst unter der Perspektive, dass nicht alle Nutzer aktiv waren, dürfte es sich damit um die größte BitTorrent-Pornoseite der Welt gehandelt haben.
Seit gestern ist damit jedoch Schluss. Wie die ukrainische Polizei in Kiev mitteilte, habe man die Website offline genommen. Die Server, die sich in einem ukrainischen Rechenzentrum befanden, hätten die Behörden beschlagnahmt. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft ist jedoch nicht etwa die Verletzung von Urheberrechten. Vielmehr geht es um die Verbreitung pornografischer Medien. Die Rechtslage verbietet die Verbreitung solcher Werke, wenn nicht sichergestellt ist, dass nur Personen ab einem gewissen Alter darauf Zugriff erhalten.
Wie die Polizei weiter mitteilte, werde man nun versuchen, die Betreiber der Seite, aber auch einige der Nutzer zu identifizieren. Da es dem Wesen von BitTorrent entspricht, dass heruntergeladene Werke auch verbreitet werden, dürften die Beamten hierbei leichtes Spiel haben. Auch die Filesharer würden dann wegen der Verbreitung der Pornos strafrechtlich belangt.
Den Filesharern droht im Falle einer Anklage und Verurteilung eine breite Reihe von Sanktionen. Angefangen bei hohen Geldstrafen bis hin zur Maximalstrafe, die in fünf Jahren Gefängnis endet.
Quelle: Gulli.com
Sex und Erotik in der Beziehung will gepflegt werden

Problem im Bereich Sex und Erotik zählen zu den schwerwiegensten Belastungen, die eine Beziehung im Laufe der Zeit durchleben muss. Das Problem mit dem Frust bei der Lust kommt kommt bei den Deutschen aber interessanterweise nicht ganz so oft vor. Bei der Frage zur Wichtigkeit der Treue geben ganze 73% an, dass die Treue bei ihnen Vorrang hat. Die Wirklichkeit sieht dann wieder ganz anders aus.
Laut einer Studie der Universität Göttingen ist die häufigste Ursache für einen Seitensprung die sexuelle Unzufriedenheit in der Beziehung.
Nach einer Umfrage geben 76 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen an, aufgrund von Defiziten im Sexualleben fremdgegangen zu sein. Das wichtigst nach einem aufgeflogenen Seitensprung ist es, das Vertrauen wiederhezustellen – daran misst es sich, ob die Beziehung eine zweite Chance hat. An dieser Herausforderung jedoch scheitern die meisten Beziehungen. Daher ist wohl das Wichtigste einer gut funktionierenden Beziehung nach wie vor das klärende Gespräch untereinander, um auf diese Weise festzustellen, welche sexuellen Vorlieben der Partner hat und diese gerne erleben würde. Dies kann für beide Partner zu einem sexuellen Erlebnis werden.
Quelle: News-de
Neue Sperrbezirks- verordnung gilt ab 1. Mai 2011

nge Kooperation von Stadt Köln, Polizei und Bundeswehr bei der Umsetzung
Mit einer Erweiterung des Sperrbezirks im Kölner Süden will die Stadt Köln die zunehmenden Straßen- und Wohnwagenprostitution im Bereich Meschenich sowie Militärring/ Brühler Landstraße zum Schutz der Jugend und der Anwohnerschaft eindämmen und gleichzeitig deren Verlagerung in angrenzende Stadtbezirke verhindern. Dazu ist ab 1. Mai 2011 die Ausübung der Prostitution im bisherigen Sperrbezirk sowie im Bereich Meschenich verboten, überdies gilt für weite Teile des Kölner Südens ein entsprechendes temporäres Verbot von 6 bis 20 Uhr.
In seiner Sitzung am 7. April 2011 hatte der Rat der Stadt Köln die Bezirksregierung Köln gebeten, diese Sperrbezirkserweiterung vorzunehmen. Dieser Beschluss wurde von der Bezirksregierung Köln aufgenommen und mit einer Änderung der Sperrbezirksverordnung, die am 27. April 2011 im Amtsblatt der Bezirksregierung veröffentlicht wurde, umgesetzt. Die neue Sperrbezirksverordnung tritt am 1. Mai 2011 in Kraft.
Zur Umsetzung der neuen Regelungen setzen Stadt Köln, Polizei und Bundeswehr auf ein abgestimmtes Vorgehen: So werden die sich mit ihren Wohnwagen auf Privatgelände des Heeresamtes befindlichen Prostituierten ab heute gemeinsam angesprochen und über das künftig geltende Verbot informiert. Ebenso haben der städtische Ordnungsdienst und die Polizei damit begonnen, Prostituierte in den künftigen Sperrbezirken aufzusuchen und über die neuen Regelungen aufzuklären. Als Orientierungshilfe wird aussagekräftiges Kartenmaterial ausgegeben, auch ein Flyer mit Informationen in sieben Sprachen wird in Kürze verfügbar sein.
Die Polizei und der städtische Ordnungsdienst werden gemeinsam die Einhaltung der neuen Sperrbezirksverordnung an sieben Tagen in der Woche permanent überwachen.
Zunächst werden im Sperrbezirk angetroffene Prostituierte angesprochen und über die neuen Regelungen informiert. Später werden beim zweiten Antreffen auch die Personalien aufgenommen und ein Platzverweis erteilt. Zeigt sich, dass diesem Platzverweis nicht gefolgt wird, kann die Prostitutierte in Gewahrsam genommen werden. Daneben wird dann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, das beim ersten Verstoß ein Bußgeld in Höhe von 250 EUR zur Folge hat. Beim Vorliegen dreier Anzeigen kann die Polizei ein Strafverfahren einleiten.
Die Stadtverwaltung hat ferner für die nächste Ratssitzung einen Vorschlag zur Änderung der Kölner Straßenordnung vorbereitet. Bei entsprechender Beschlussfassung kann dann auch gegen die Freier in den Bereichen der Sperrbezirke im Kölner Süden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden, bei dem ein Bußgeld droht.
Für die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern im Zusammenhang mit dem neuen Sperrbezirk richtet die Stadt Köln ab 1. Mai 2011 ein E-Mail-Postfach unter sperrbezirk@stadt-koeln.de ein. Telefonisch nimmt die Leitstelle des Ordnungs- und Verkehrsdienstes entsprechende Hinweise auf Verstöße gegen die Sperrbezirksverordnung und Beschwerden unter 0221/221-32000 entgegen.
Quelle: Rodenkirchen.de





















