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Archiv für März 2011

“Prostitution ist nichts für ewig”

Claudia Fischer-Czech: Weil es für Frauen, die als Prostituierte arbeiten, sehr schwer ist, sich beruflich zu verändern. Prostitution ist zwar seit Einführung des Prostitutionsgesetzes 2002 legal und gilt nicht mehr als sittenwidrig. Trotzdem wird die Arbeit weiterhin als moralisch verwerflich betrachtet. Dass Männer Prostitution nachfragen, nimmt die Gesellschaft so hin. Aber den Frauen, die diesem Beruf nachgehen, unterstellen viele nach wie vor, dass sie Flittchen sind, die nichts anderes können. Genau damit haben die Frauen zu kämpfen. Es ist schwer für sie, etwa bei Bewerbungsgesprächen darüber zu reden, was sie in den letzten Jahren gemacht haben.

Quelle: Taz.de

Aus Lust am Film

Auf den ersten Blick sieht der Film aus wie ein Musical für Kinder: Lewis Carrols Alice tollt lachend und singend durch das Wunderland. Wie verzaubert sieht sie aus in ihrem hauchdünnen, weißen Kleid, glockenhell klingt ihre Stimme. Als sie dem verrückten Hutmacher begegnet, zeigt sie auf das Schild an seinem Zylinder, fragt ihn, ob das seine Hutgröße sei. “Ach das? Das ist nicht meine Hutgröße”, lacht der, “es ist die Größe hiervon.” Dann stellt er sich auf den Tisch und öffnet direkt vor Alice’ Nase seine Hose.

Das muss so sein. Denn “Alice in Wonderland” von 1976 ist kein Kinderfilm, sondern ein Hardcoreporno. Mit Sexszenen, Nahaufnahmen von Geschlechtsteilen und einem Playboy-Covermodell als Alice. Aber eben auch mit bezaubernden Musicalnummern, liebevoll gestalteten Kostümen und einer klugen Geschichte über das Erwachen der Sexualität.

Zu Beginn der siebziger Jahre geschah im prüden Amerika etwas Erstaunliches: 1967 war mit dem Summer of Love die Hippiekultur zu einem Massenphänomen geworden. Überall in den USA gründeten junge Intellektuelle und Künstler, Friedensbewegte und Freaks offene Wohngemeinschaften, experimentierten mit Drogen, diskutierten alternative Gesellschaftsformen und praktizierten die freie Liebe.

Die junge Generation strebte nach Selbstverwirklichung und sprengte dabei das strenge moralische Korsett der Elterngeneration. Im Kielwasser dieser hedonistischen Gegenbewegung entwickelte sich innerhalb weniger Jahre ein Schmuddelkind der Kulturindustrie zum popkulturellen Phänomen – auf den Summer of Love folgte das Goldene Zeitalter des Pornofilms.

“Die Frauen waren so schön, die Männer so glücklich!”

Für manche junge Leute schien der Dreh eines Sexstreifens nur eine weitere Spielart der freien Liebe zu sein. “Ich habe einmal eine Anhalterin mitgenommen”, erinnert sich John Seeman, “und erzählte ihr, was ich so mache.” Seeman war einer der bekanntesten Pornodarsteller seiner Zeit. Sie sei dann einfach mitgekommen und habe auch ein paar Filme gemacht. “Nur so aus Interesse.”

Seeman selbst hatte 1970 seinen ersten Porno gesehen – offenbar ein echtes Erweckungserlebnis: “Die Frauen waren so schön, die Männer so glücklich”, schwärmte er noch Jahrzehnte später. “Das wollte ich auch.” Dabei hegte der Pornostar eine romantische Hoffnung: Seeman wollte auf dem Filmset eine Freundin finden.

Vor seiner Blüte hatte der Pornofilm jahrzehntelang ein Dasein in den dunklen Ecken der Gesellschaft gefristet. Im Gewand der Forderung “Make love not war” erhielt er erstmals eine Art naive Absolution. Die Filmindustrie nutzte die Gelegenheit und bediente den neuen Markt. “In den siebziger Jahren wurden Pornoproduktionen erstmals in richtigen Kinos aufgeführt”, sagt Christian Keßler.

Der Filmexperte hat dieser Dekade ein Buch gewidmet, das erstaunliche Einblicke in die fast vergessene Hochzeit des Genres gewährt. In “Die läufige Leinwand” stellt er in anekdotenreichen Kurztexten rund 80 Filme vor. Während seiner jahrelangen Recherche ist es dem Autor gelungen, zahlreiche Regisseure und Schauspieler aus dem Geschäft aufzuspüren und mit ihnen zu sprechen. Elf dieser Interviews haben Eingang in den Band gefunden. So vermittelt das Werk ein überraschendes Bild des Genres.

Ein Penis-Monster vom E.T.-Erschaffer

In Deutschland war der Pornofilm noch bis 1975 verboten. Und so brach sich sie sexuelle Revolution der Achtundsechziger in dümmlich verklemmten Softsexklamotten wie “Dr. Fummel und seine Gespielinnen” und “Liebesgrüße aus der Lederhose” oder pseudoaufklärerischem Mist wie dem “Schulmädchenreport” bahn. In den USA wurde der Porno derweil zu einer neuen Kunstform. “Den Produzenten war es völlig egal, was die Regisseure drehten, solange die Produktionen Geld machten”, sagt Keßler.

Die neue Spielwiese zog die unterschiedlichsten Charaktere an: Einige der Regisseure seien Künstler gewesen, die nur so ihre Projekte finanzieren konnten, weiß Keßler. Andere nutzten den Boom in der Branche, um das Filmhandwerk zu erlernen. Wieder andere, um ihren großen Idolen aus Hollywood nachzueifern. Das Genre wurde zu einem Versuchslabor für junge Filmfans. “Es entstanden Pornofilme mit Horrorhandlung, Westernpornos und Pornothriller. Teilweise gibt es auch ziemlich obskure Werke, die sich einfach nur in drogengeschwängerten Bilderwelten verlieren.”

Diese Begeisterung zwischen Pioniergeist und Wahnwitz machte Filme wie das poetische Pornomusical “Alice in Wonderland” möglich – aber auch eine Riesenproduktion wie “Flesh Gordon”: Die Porno-Persiflage von Howard Ziehm verschlang 500.000 Dollar, die der Regisseur mit dem Dreh anderer Sexstreifen aufbrachte, und glänzt mit den Wohl opulentesten Sets, die ein Film dieses Genres je gesehen hat. Dabei standen die Spezialeffekte großen Hollywoodproduktionen in nichts nach: Ungetüme wie das mit großem Aufwand Stop-Motion-animierte Penis-Monster wurden von jungen Talenten wie Dennis Muren geschaffen. Später zeichnete Muren für die Spezialeffekte von Filmen wie “E.T.”, “Star Wars”, “Jurassic Park” und “Terminator 2″ verantwortlich. Heute stehen acht Oscars im Schrank des Kinoveteranen – angefangen hat alles in der Pornobranche.

Anleihen bei Hitchcock und Polanski

Auch erzählerisch konnten sich die Filmemacher manches Mal mit Hollywood messen. Denn die Regisseure bedienten sich nicht nur bei berühmten Vorlagen, es entstanden auch eigene Stoffe, wie “Memories within Miss Aggie” von 1974. In dem unheimlichen Pornothriller erzählt eine alte Frau in ihrer einsamen Hütte einem Besucher von ihren sündigen Abenteuern. Schon am Anfang ahnt der Zuschauer, dass etwas nicht stimmt. Denn in jeder Episode wird Miss Aggie von einem anderen Mädchen verkörpert. Erst im letzten Akt kommt heraus, dass der stumme Herr der einzige Mann ist, der dieser einsamen Lady jemals zu nahe kam. Doch als er zudringlich wurde, erstach sie ihn mit einem Messer. Ihre Sexphantasien erzählt sie seinem längst mumifizierten Leichnam. Ein düsteres Skript für einen Pornofilm.

Für die US-Zeitschrift “Variety” war “Miss Aggie” deshalb vor allem ein “überragendes, bizarres Kammerspiel” mit Anleihen an Hitchcocks “Psycho” und Roman Polanskis “Ekel”. Dass ein Pornostreifen von dem Fachblatt der US-Unterhaltungsindstrie bejubelt wurde, zeigt, wie populär und akzeptiert das Genre in den siebziger Jahren war. “Damals”, weiß Keßler, “wurden die Uraufführungen der großen Pornoproduktionen wie Hollywoodpremieren gefeiert.”

Der Regisseur von “Memories within Miss Aggie” hatte dabei entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung. Denn erst Gerard Damianos bekanntestes Werk verhalf dem Pornofilm 1972 zum großen Durchbruch.

Autogrammstunde nach der Festnahme

Der heutige Genreklassiker “Deep Throat” machte den Pornofilm mit einem Schlag salonfähig. Die Handlung: Eine Frau entdeckt nach Jahren von Sex ohne Orgasmus, dass sich ihre Klitoris tief in ihrem Hals versteckt. Die “New York Times” widmete dem Debüt des Ex-Friseurs eine ganze Seite und prägte den Begriff des “Porno Chic”. Plötzlich gingen Hausfrauen gemeinsam in einen Schmuddelfilm, in dem Sex in Nahaufnahme gezeigt wurde. Größen wie Martin Scorsese, Truman Capote und die Fernsehlegende Johnny Carson outeten sich als Fans des Werks.

Dennoch war der Porno nur scheinbar im Mainstream angekommen. Zwar war die Produktion der Filme in den USA grundsätzlich durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt. Das hieß aber nicht, dass konservative Politiker nicht trotzdem Jagd auf die Pornografen machten. Oft fanden Razzien statt, Filmmaterial wurde beschlagnahmt, mitunter wurden die Crews mit Hubschraubern verfolgt. Weil sich viele Produktionen keine Studiosets leisten konnten, gerieten die Dreharbeiten oft zum Guerilla-Handwerk an Originalschauplätzen.

So mussten beispielsweise John Seeman und Annette Haven, ein berühmtes Pornostarlett, für den Dreh eines Films in einem öffentlichen Park Sex in einem Auto haben. Eine Passantin rief die Polizei und die beiden Darsteller landeten auf der Wache. Doch dort kam alles anders als erwartet: “Letztlich musste Annette auf dem Revier nur hunderttausend Autogramme geben”, erinnert sich Seeman.

Doch nicht alle Zusammentreffen mit der Polizei verliefen so glimpflich. Häufig wurden Regisseure und Darsteller bei Festnahmen nur gegen horrende Kautionen wieder freigelassen. Filmemacher lebten in ständiger Angst, dass ihre Privatwohnungen zum Ziel von Polizeirazzien wurden, bei denen häufig rollenweise Filmmaterial beschlagnahmt wurde. Viele Beteiligte arbeiteten deshalb unter Pseudonym.

Video killte den Pornostar

Im Nachhinein war es bei manchem Beteiligten doppelt von Vorteil, dass der Name geheim blieb. “Viele Filmschaffende begannen ihre Karriere beim Porno”, verrät Kessler. In seinem Buch erwähne er aber nur jene, die sich selbst geoutet haben. Einer der bekanntesten ist Barry Sonnenfeld, der Regisseur von familienfreundlicher Unterhaltung wie “Die Addams Family” und “Men in Black”. “Der begann als Kameramann beim Pornofilm”, schmunzelt Keßler, “ein Umstand, über den er heute noch Witze macht.”

Sonnenfeld war nicht der einzige, der dem Geschäft bald den Rücken kehrte. In den achtziger Jahren veränderte sich die Branche. Schuld war der Siegeszug der Videokamera. Mit ihr konnte auf einmal jeder günstig Sexstreifen drehen. “Niemand wäre mehr auf die Idee gekommen, große Summen in einen Pornofilm zu stecken, da man viel mehr Geld mit Videoproduktionen verdienen konnte”, beschreibt Keßler das Ende der Ära, “der Markt wurde überflutet mit minderwertigen Produkten.”

Ein weiterer Grund war Aids. Mitte der Achtziger ging in der Branche die Furcht vor der unheimlichen neuen Krankheit um. Viele Stars der siebziger Jahre zogen sich aus dem Geschäft zurück. “Ich hatte eine mörderische Angst”, erinnert sich Annette Haven. Kurz vorher war einer ihrer Kollegen krank geworden und hatte sich “selbst erschossen, weil er positiv war”. Haven hängte ihre Karriere an den Nagel.

Auch für John Seeman hatte das Porno-Business in den achtziger Jahren seinen Zauber verloren. Er erinnerte sich daran, dass er einst eingestiegen war, um eine Freundin zu finden. “Nach zwölf Jahren wurde mir aber klar, dass ich nicht nur keine Freundin hatte, sondern meine Chancen rapide gesunken waren – welche Frau will schon mit jemandem zusammen sein, der andauernd mit anderen Frauen schläft?” Sein Fazit: “Ich wollte keinen Sex mehr. Ich hatte einfach zu viel davon gehabt.”

So verschwand der Pornofilm wieder in das Schattenreich der Gesellschaft, weg von den glamourösen Filmpremieren und Besprechungen in “Variety” und “New York Times”, zurück in die Schmuddelecke. Was blieb, war eine Reihe von genialen, großartigen und manchmal absurden Geschichten, deren filmischer Einfallsreichtum in dem Genre nie wieder übertroffen werden sollte.

Quelle: Spiegel.de

Porno-Shooting-Star Mia Magma aus Bayern gilt als Nachfolgerin von Gina Wild


Mit Gina Wild hat sich vor einigen Jahren der wohl größte deutsche Pornostar zur Ruhe gesetzt. Die Nachfolgerin könnte aus Oberbayern kommen. Die 24-jährige Mia Magma aus dem Landkreis Starnberg gilt unter vielen als potenzielle Nachfolgerin.

In einem Interview erklärt sie nun, wie sie in die Branche gekommen ist. Schon seit Jahren ist sie mit ihrem Mann in der Swingerszene unterwegs. Nachdem sie aus beruflichen Gründen ihr Hobby kürzer halten musste, suchte sie nach anderen Möglichkeiten – und bekam ein Angebot.

Ihr Mann hat ihr dabei gewisse Regeln aufgestellt: So will er bei jedem Dreh und bei jeder Show mit dabei sein. Ihr Vorname “Mia” stamme dabei noch aus ihrer Swingerzeit, erklärt sie. Ein Vorbild hat sie nicht. Sie sei “ein normales Mädchen, das Spaß an Sex hat”.

Quelle: Shortnews.de

Porno-Skandal: Filin neuer Bolschoi-Leiter

Nach einem Pornografie-Skandal hat das weltberühmte Moskauer Bolschoi-Theater einen neuen künstlerischen Leiter. Der als innovativ gelobte frühere Bolschoi-Tänzer Sergej Filin übernehme das Amt von Juri Burlaka, berichteten russische Medien am Dienstag.

Burlaka hatte ebenso wie der bisherige Bolschoi-Ballett-Chef Gennadi Janin die renommierte Bühne verlassen müssen, nachdem Gerüchte über angebliche pornografische Fotos aufgetaucht waren. Filin war seit 2008 Ballettdirektor des Moskauer Stanislawski- und Nemirowitsch- Dantschenko-Musiktheaters, das unter seiner Führung zu einer der fortschrittlichsten Bühnen des Landes aufstieg. Zum neuen Ballett-Chef war bereits Jan Godowsky ernannt worden.

Quelle: Kurier.at

* Stadt Zürich * Winterthur * Region * Linkes Ufer * Rechtes Ufer * Oberland * Unterland * Gemeinden * Verkehr * Bildstrecken Harsche Kritik an Zürcher Prostitutionsgewerbe-Verordnung

Die neue Verordnung setze auf Repression und Kontrolle anstatt auf den Schutz der Sexarbeiterinnen und auf sichere, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, schreiben die Organisationen heute in einer Mitteilung.

Die Ablehnung unterzeichnet haben die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ), die Zürcher Stadtmission und Isla Victoria sowie die Zürcher Aidshilfe. Generell stehen sie einer städtischen Verordnung sehr skeptisch gegenüber. Prostitution als «äusserst mobiles grenzüberschreitendes Gewerbe» müsste «mindestens kantonal geregelt» werden.

Runder Tisch gefordert

Die Organisationen fordern einen Runden Tisch zum Thema Sexarbeit, an dem Fachleuten und Entscheidungsträgern aus Stadt und Kanton Zürich, von staatlichen und von nicht-staatlichen Stellen teilnehmen. Diskutiert werden sollen unter anderem Massnahmen zum Schutz der Prostituierten und zur Sensibilisierung von Freiern für verantwortliches Handeln.

Der Entwurf zur Prostitutionsgewerbe-Verordnung ging Mitte Januar in die Vernehmlassung. Bis Ende März können die einbezogenen Stellen ihre Kommentare, Kritik und Anregungen einbringen.

Ziel ist es, die Auswüchse der Prostitution in den Griff zu bekommen. Die Bevölkerung soll vor den Begleiterscheinungen der Strassenprostitution geschützt werden. Andererseits sollen auch die Prostituierten nicht mehr schutzlos sein gegenüber Zuhälterwillkür und Menschenhandel. Und schliesslich ist ein verbesserter Schutz der öffentlichen Gesundheit ein Anliegen.

SVP und AL gegen Verordnung

Bereits am Samstag hatte die Zürcher Aidshilfe und die FIZ die neue Verordnung in einem Artikel der NZZ kritisiert. Die Organisationen befürchteten darin, dass viele Prostituierte in die Illegalität gedrängt würden. So blieben sie schutzlos gegenüber Zuhältern und Menschenhändlern. Die neue Verordnung sieht nämlich vor, dass sämtliche Prostituierte bei der Polizei eine Bewilligung beantragen müssen.

Laut dem Bericht der NZZ erhalten die NGO Schützenhilfe von der städtischen AL, welche die Verordnung deshalb ablehnt. Die meisten Parteien stehen grundsätzlich hinter dem Vorhaben, wollen aber gewisse Änderungen vornehmen. Die SVP lehnt es ganz ab, da für Salonbetriebe bürokratische Hürden aufgebaut würden, ohne dass sich beim Thema Strassenstrich wirklich etwas ändern würde.

Quelle: Tagesanzeiger.ch

Kostümskandal – Homosexueller Pfarrer tritt zurück

Im Norden Englands ist ein homosexueller anglikanischer Pfarrer von seinem Kirchenamt zurückgetreten, nachdem er sich für ein Kostümfest als Prostituierte verkleidet hatte. Wie die britische Sonntagszeitung „Sunday Telegraph“ berichtete, hatte er im August eine Wohltätigkeitsparty unter dem Motto „Tarts and Vicars“ (Flittchen und Vikare) nahe seiner Kirche in South Shields besucht. Eine Regionalzeitung habe ein Foto davon abgedruckt; daraufhin hätten ihm Gemeindemitglieder vorgeworfen, die Kirche in Misskredit zu bringen.
Die Schwester des Geistlichen sprach gegenüber dem „Telegraph“ von einer „Hexenjagd“. Seine Verkleidung bei dem Kostümfest sei nur als Vorwand benutzt worden, um ihn wegen seiner Homosexualität anzugreifen. „Er bekam Telefonanrufe, in denen er als pervers bezeichnet wurde und ihm Gewalt angedroht wurde.“ Der Pfarrer hatte laut Bericht im vergangenen Jahr seinen Lebenspartner geheiratet, drei Jahre nachdem seine Frau nach langjähriger Krankheit gestorben war.

Quelle: Welt.de

ICANN lässt Porno-Domain .xxx endgültig zu

Die ICANN hat vergangene Woche die Top-Level-Domain .xxx offiziell zugelassen. Sie ist für Erotik- und Porno-Inhalte bestimmt. Wenige Tage nach der Entscheidung wirkt der Domain-Registrar ICM wie der einzige Profiteur der Genehmigung, der elf Jahre Diskussionen und Streit vorangegangen waren.

ICM Registry hatte die Domain-Endung 2000 erstmals vorgeschlagen und 2004 seinen Antrag erneuert. Von Anfang an gab es heftige Proteste aus Politik und konservativen Kreisen. Als 2005 der zweite Vorschlag akzeptiert wurde, kam es zu neuen Kampagnen. Selbst große Teile der etablierten Porno-Branche protestierten: Sie befürchteten Zensur, nur für .xxx-Domains geltende gesetzliche Einschränkungen – und wohl auch, in eine Nische abgeschoben zu werden.
ICM spricht von über einer Viertelmillion Vorregistrierungen. Multipliziert man dies mit der Gebühr von 75 Dollar, die ICM verlangt, wurden so schon vorab über 20 Millionen Dollar umgesetzt. Und gegenüber Bloomberg hat ICM-Manager Stuart Lawley jetzt angekündigt, man wolle mindestens 200 Millionen Dollar pro Jahr mit .xxx-Domains umsetzen.

Das Geschäftsmodell von ICM bezeichnen manche aber schlicht als Erpressung: Die meisten Firmen, die sich jetzt eine solche Domain sichern, tun dies, um zu verhindern, dass ein Fremder ihre Marke nutzt. Der Porno-Riese Kink.com beispielsweise hat sich aus einer Verteidigungshaltung heraus Tausende von .xxx-Domains gesichert – die Pendants seiner sämtlichen .com-Domains inklusive alternativer Schreibweisen und Varianten.

Der Run auf die viel kritisierten Adressen gibt außerdem einen Vorgeschmack auf das, was generische Top-Level-Domains bringen werden. Die ICANN will sie im Juni verabschieden. Dann könnte es beispielsweise Städtenamen als Domain-Endung geben, etwa .berlin – und jede in Berlin ansässige Marke wäre quasi gezwungen, ihrer umfangreichen Sammlung eine solche Domain hinzuzufügen – www.mcdonalds.berlin, www.prada.berlin und www.apple.berlin.

Quelle:Zdnet.de

Porno-Industrie erhält .xxx-Webadressen

Die Verwaltungsbehörde für Top-Level-Domains, ICANN, hat die dedizierte Sexseiten-Domain nach längerer Überlegeung zugelassen. Ein Prüfungsverfahren für Angebote mit .xxx-Endung soll das Web sicherer machen und verhindern, dass sich dahinter Abzockfallen und Kinderpornografie verbergen. Kritiker bezweifeln die Sinnhaftigkeit.

Die Top-Level-Domainbehörde ICANN wird nun Webseiten mit der Endung .xxx zulassen. Diese ist speziell für die Porno-Industrie gedacht und soll das Internet sicherer machen. Jedes Unternehmen, das eine URL mit .xxx-Domain nutzen will, muss sich dafür bewerben. Die Bewerbungen werden von der Non-Profit-Organisation International Foundation for Online Responsibility geprüft. Das soll sicherstellen, dass es sich bei dem Web-Angebot nicht um eine Abzocke handelt und keine illegalen Inhalte, wie etwa Kinderpornografie, enthält.

Die .xxx-Domain soll laut der ICANN den Jugendschutz im Web verbessern, da es einfacher ist alle Websites mit derselben Domain zu blocken, anstatt einzelne URLs. Auch die Sicherheit für Webnutzer werde besser, da durch das Auswahlverfahren gewährt sein soll, dass Portale mit .xxx-Domains keine Tarn-Angebote sind, um Identitätsdiebstahl und Kreditkartenbetrug zu betreiben.

Kritiker gehen davon aus, dass die Porno-Industrie nicht ihre bereits etablierten .com-Webadressen aufgeben wird. Und da die Betreiber von Erotik-Angeboten im Internet auch nicht gezwungen werden auf die .xxx-Adressen zu wechseln, macht auch ein Web-Filter wenig Sinn, der nur Websites mit dieser Endung sperrt. Web-Aktivisten wiederum sehen in den .xxx-Endungen einen Versuch der ICANN die Filterung von bestimmten Inhalten zu erleichtern und in Folge auch die Web-Zensur durch den Staat.

Die Idee einer .xxx-Domain gibt es seit 2003. Sie hätte bereits 2007 zugelassen werden sollen. Jedoch stoppte die ICANN das Projekt, aufgrund des Widerstands der Bush-Regierung. Die ICANN hat die Porno-Endung bereits im Juni des vergangenen Jahres genehmigt, jetzt fiel die finale Entscheidung um die Freigabe. Laut ICANN gibt es bereits über 200.000 Vorab-Registrierungen für .xxx-Adressen.
Quelle:Futurezone.at

Girl des Tages – Sexy Anja das Sexcam Girl aus Berlin

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Das Girl des Tages vom 19.03.2011 ist Sexy Anja, die bereits aus Tv-Spots oder Zeitungen bekannt ist. Die bildhübsche Berlinerin ist seit 2006 Livecam Girl auf der Sexcam Plattform Livexxxstrip.com. Sie ist fast täglich im Erotik Chat online. SexyAnja steht beim Sex auf “Oldtimer”, also auf reife erfahrene Herren, denn mit unerfahrenen Männern kann sie nichts anfangen. Sie selbst bezeichent sich als devot und exhibitionistisch veranlagt und so ist es kein Wunder, das sie ihre sexuelle Lust gerne per Webcam auslebt. Hier im Live Sex Chat kann sie genau das erreichen, nämlich von wildfremden Menschen beim Sex beobachtet werden.

Steckbrief von SexyAnja:

Künstlername: SexyAnja
Körbchengrösse: 75 D
Alter: 26
Geburtstag: 27.04.1984
Grösse: 164
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: braun
Sternzeichen: stier

Quelle: News-de.com

Porno Domain Endung XXX ab Sommer 2011

Seit fast 10 Jahren wird die Einführung der Porno Domain mit der Endung .xxx anstatt z.B. .com diskutiert und am 18.03.2011 war es soweit das die ICANN ihren Segen zur Einführung der neuen Top Level Domain Endung gegeben hat. Das nutzen der Domainendung ist für Betreiber von Erotik und Porno Domains zwar freiwillig wobei die Befürchtung besteht, dass einzelne Regierungen diese Endung als Pflicht Endung für Erotik Domains händeln wollen, um den Jugendschutz durch die Filterung von Domains mit der Endung XXX voranzutreiben. Wenn da einige Regierungen nur nicht die Rechnung ohne den Wirt machen, denn sicher ist, dass wenn ein Jugendlicher auf pornografische Seiten kommen möchte, wird er das auch schaffen und das Millionen von Erotik Webseiten mit der Endung .com abgeschalten werden, ist doch eher ein Wunschgedanke. Im Sommer 2011 ist es soweit und die neue Top Level Domain Endung steht zur Registration offen. Erwartet werden zum Start im Sommer mindestens 500.000 Anmeldungen dieser Domain Endung für die Erotik und Porno Branche. Mit einem Preis von ca. 60 Dollar pro Jahr ist diese Endung im oberen Preissegment angesiedelt was aber sicher einige Domainjäger nicht davon abhalten wird, sich derartige Domains zu sichern.

Quelle: News-de.com

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