Archiv für Januar 2011
Mit goldglänzendem Revolver gedroht
Bockenheim. Ein Unbekannter hat am Montagmittag eine Prostituierte um ihr Geld gebracht.
Zunächst einigten sich der Mann und die 27 Jahre alte Frau über einen Preis von 80 Euro. Nach dem Geschlechtsverkehr bezahlte der Freier auch. Beim Verlassen der Wohnung änderte er aber seine Meinung, zückte seinen goldglänzenden Revolver und verlangte sein Geld zurück. Die verängstigte Frau händigte ihm den Betrag aus. Unerkannt konnte er daraufhin Richtung Galvanistraße fliehen. Der Täter ist 1,90 Meter groß, schlank und muskulös. Er hat kurze Haare und trug eine Jeans sowie hellbraune Schuhe. Außerdem hatte er eine dunkelbraune Jacke an.
Quelle: fnp.de
Pässe für 40.000 Prostituierte
Das Parlament in Den Haag soll in Kürze ein Gesetzesvorhaben diskutieren, nachdem die schätzungsweise 40.000 Prostituierte des Landes registriert und mit einem Pass ausgestattet werden sollen. Bei jedem Besuch sollen Freier künftig die Frauen nach eben diesem Pass fragen. Die Regierung will damit illegale Prostitution und Frauenhandel bekämpfen, berichtet De Telegraaf.
Auf der Website Hookers.nl, laut De Telegraaf “mit 140.000 Mitgliedern die Plattform der Kunden der niederländischen Sexbranche” wurde das Vorhaben inzwischen ausgiebig diskutiert. Vor allem das Thema Privatsphäre bewegt die Gemüter. Schließlich würden viele Prostituierte nicht unter ihrem eigenen Namen arbeiten, ergo würden mit der Einführung des Pass-Systems wahrscheinlich viele Prostituierte in die Illegalität verschwinden.
In der Praxis müssten die Prostituierten ein 20minütiges Gespräch mit einem Beamten führen. Der solle dann darauf achten, ob es Anzeichen für Menschenhandel gibt. Der Verdacht darauf soll allerdings auch nicht dazu führen, dass der Pass verweigert werde. Das würde also darauf hinauslaufen, dass die Kunden sehr wohl Sex mit Opfern von Menschenhandel haben dürften, solange die nur registriert sind.
Inzwischen haben Vertreter von Prostituierten-Organisationen, Gesundheitsbehörden und von Organisationen gegen Menschenhandel sich zu Wort gemeldet und Kritik an dem geplanten Gesetz geäußert.
Quelle: taz.de
Liebesgrüße aus der Schmuddelecke: Zu Besuch auf der Erotikmesse
Eine Reportage von Daniel Cornicius – Wo noch vor gut zwei Monaten die CDU zum Auftakt des 23. Bundesparteitages in Karlsruhe christdemokratische Spitzenpolitiker und Medienvertreter zusammenbrachte, gastierte am Wochenende eine zwar weniger glamouröse, dafür jedoch mindestens ebenso aufregende Veranstaltung: In der Karlsruher Gartenhalle präsentierte sich die Erotikmesse “Eros & Amore”. Dabei zeigte ein regionaler Familienbetrieb, dass Bürgerlichkeit und Erotik keine unüberbrückbaren Gegensätze sind.
Schon im Eingangsbereich der Gartenhalle fällt der Unterschied zum CDU-Presseempfang auf: War der optisch eher wenig ansprechende Zugangsflur des Gebäudes am 14. November mit Event-Teppichboden, allerlei Effekt-Lichtern und sonstigen Deko-Accessoirs salonfähig aufbereitet, gewährt der Erotikmesse-Veranstalter den Blick themengerecht auf das nackte Gemäuer. Vielleicht schon ein assoziativer Hinweis auf das Showprogramm? Wohl nur in der Gedankenwelt wild um sich interpretierender Kulturschaffender.
Beim Schlendern durch die Messegänge wandert der Blick über die Warenauslagen der Stände rechts und links. Es fällt auf, dass die Erwartung auf innovative Produktneuheiten findiger Unternehmen, die angesichts der Bezeichnung “Messe” entstehen könnte, zunächst enttäuscht wird: So präsentiert sich dem Besucherauge größtenteils ein überraschend fantasieloses Produktportfolio, das an vergleichsweise schmucklosen Ständen feilgeboten wird. Neben Massageölen, Dessous und Haarentfernungsgeräten dominieren vor allem Plastikvibratoren und Videofilme das Sortiment. Kaum etwas, das nicht auch schon früheren Generationen die Schamesröte ins Gesicht getrieben hatte.
Es geht weiter zur Hauptbühne der Erotikmesse. An der Stelle, wo Angela Merkel im November ihre Begrüßngsworte an die Besucher des Presseempfangs richtete, räklelt sich gerade das Erotik-Model Hally Thomas unter musikalischer Begleitung vor einer dicht gedrängten Menschenmenge, deren Männeranteil geschätzt um die 90 Prozent betragen dürfte. Sie hat die meisten Kleidungsstücke bereits abgestreift und deutet der aufgeregten Menge an, dass der Slip als nächstes fallen werde. Über den Köpfen der Zuschauer drängen sich dicht die Apple-IPhones, die den Blick auf Thomas’ Intimbereich für die Ewigkeit festhalten sollen. Vielleicht ein kleiner Trost für die Anleger der zuletzt stark kursgebeutelten Apple-Aktie – die Erotikbranche gilt ja bekanntlich als recht krisensicher.
Als die Show zu Ende ist, setzt sich ein Pulk von Zuschauern eilends in Bewegung, um zum nächsten Programmpunkt – ein Striptease der ungarischen Erotikdarstellerin Trinity Smith auf einer Nebenbühne – einen Platz ganz vorne zu ergattern. Danach geht es wieder zur Hauptbühne, wo die ebenfalls aus Ungarn stammende Erotikdarstellerin Cristina Bella ihre körperlichen Reize freizügig entfaltet. Zwischen den Acts können sich Besucher in einem aufgestellten Showkäfig mit einzelnen entblätterten Damen zum Andenken fotografieren lassen. In dem abgetrennten Bereich “Moulin Rouge” wird gegen Aufpreis noch eine Extra-Show angeboten.
Der Bio-Dildo
Obwohl auch Paare unterschiedlichen Alters in die Gartenhalle gekommen sind, um sich neugierig nach einer möglichen Bereicherung für die erotische Zweisamkeit umzusehen, sind es die jungen Männer zwischen 20 und 40 ohne weibliche Begleitung, die den größten Teil der Besucher stellen. So mag sich auch das Showprogramm auf deren Vorlieben eingestellt haben: Unnatürlich große Brüste, übertriebene Solariumbräune, aufgespritze Lippen. Ist das alles, was von dem Wunsch der 68er nach sexueller Befreiung übrig geblieben ist?
Gerade, als der Gedanke an gesellschaftfähige Erotik zu entschwinden droht, sticht ein auffällig grüner Messestand ins Auge: WaldMichelsHoldi. Was zunächst aussieht wie ein simpler Vibratoren-Händler, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Vorzeigeprojekt innovativen Unternehmertums, das ganz im Aufklärergeist Oswald Kolles daherkommt. Denn es geht kurz gesagt um Bio-Vibratoren für gesundheitsbewusste Erotikfreunde. Seit fünf Jahren ist die Familie Thüry mit ihrer Firma WaldMichelsHoldi mittlerweile auf dem Markt und bietet handgedrechselte Vibratoren aus Holz an, die auf okölogische Verträglichkeit setzen.
Erotik meets Bürgerlichkeit
“Wir benutzen nur Rohstoffe aus der Region”, erläutert Elmar Thüry, der das Familienunternehmen aus Buchen im Odenwald leitet. Die Idee zur Herstellung sei aus einem Hobby heraus entstanden, jedoch habe der Erfolg und die hohe Nachfrage dazu geführt, dass die Familie die hergestellten Geräte nun professionell vermarktet. Dabei geht es den Thürys vor allem um die Gesundheit der Kunden: “Die billige Plastikware aus China besteht zum großen Teil aus Weichmachern, die giftige Soffe freisetzen”, erklärt Thüry am mitgebrachten Drechseltisch, während seine Frau Maria ein interessiertes Mittvierziger-Pärchen berät. Da diese Stoffe über die Schleimhäute aufgenommen würden und in der Folge sogar das Erbgut schädigen könnten, wollen die Thürys eine biologische Alternative anbieten, erklärt der Unternehmer.
Tatsächlich machen die ausgestellten Exponate einen handwerklich soliden Eindruck – die viel zitierte deutsche Wertarbeit eben. Elmar Thüry berichtet über selbst entwickelte biologische Lacke, Fichtenholz aus dem Odenwald, spezielle Kundenwünsche, Motorenzulieferer, die nur ökologisch verträgliche Werkstoffe verwenden, und Modelle, die von der erwachsenen Tochter designt wurden. Am Ende wird klar: Bei WaldMichelsHoldi handelt es sich um ein mustertaugliches Beispiel soliden mittelständischen Unternehmergeistes, das man in dieser Branche so nicht erwartet hätte. Zudem scheint das Marketingkonzept des Familienbetriebs, der noch zwei Söhne und eine Tochter samt Partner beschäftigt und mittlerweile sogar ausbildet, genau den Nerv der Zeit zu treffen: Öko ist in – auch beim Sex.
Es ist fraglich, ob die Erotkbranche jenseits der überdrehten Werbeindustrie eine “bürgerliche Revolution” erleben wird, die das Feld für Interessierte aus allen gesellschaftlichen Schichten – die es ja ohne Zweifel gibt – öffnet und den Schmuddelcharakter ins Rotlichmilieu verbannt oder komplett verdrängt. Der Bio-Dildo-Hersteller aus dem Odenwald kann bis dahin als Beispiel herangezogen werden, dass die Liaison zwischen Bodenständigkeit und Erotik durchaus möglich ist.
Quelle: ka-news.de
Protokoll eines verpfuschten Lebens
MIT 7 ZUM BALLETT, MIT 17 KRANKENSCHWESTER, MIT 21 SEX MIT 100 MÄNNERN

SEXY CORA(†23) PROTOKOLL EINES VERPFUSCHTEN LEBENS Ihr Körper war ihr Kapital: „Sexy Cora“ nach ihrer fünften Brustvergrößerung mit Körbchengröße 70F
Sie war erst 23 Jahre alt, starb nach ihrer 6. Busen-OP: Porno-Star „Sexy Cora“. BILD erzählt ab heute in einer neuen Serie das Leben des Mädchens.
Dies ist die Geschichte einer Frau, die eigentlich zwei Frauen war. Die eine ist Carolin Ebert, geboren am 2. Mai 1987 in Berlin-Pankow, 2770 Gramm, 49 Zentimeter, Augenfarbe blau.
Ein Mädchen, das rosa Kleider liebte und Hunde, das Figuren aus Überraschungseiern sammelte und das bitterlich weinte, wenn einer ihrer Fische starb.
Die andere ist Cora, „Sexy Cora“, um genau zu sein. Eine Frau, 1,56 Meter klein und 46 Kilo leicht, die um jeden Preis berühmt werden wollte. Die, kaum 21 Jahre alt, mit 100 Männern im Bett gewesen war, die in mehr als 100 Pornofilmen mitgespielt hat. Die mit Sex reich geworden war. Die bei „Big Brother“ auftrat und mehr Amateur-Pornos verkaufte als alle anderen in der Branche, und die doch nie zufrieden war, nicht mit ihrem Körper, und auch nicht mit sich.
Die Frau, die eigentlich zwei Frauen war, ist tot. Gestorben mit gerade einmal 23 Jahren, nach einer Busen-OP, ihrer sechsten insgesamt.
Irgendwas ging schrecklich schief bei dieser OP. Porno-Star Cora, die einmal das Mädchen Carolin war, fiel ins Koma und kam nicht mehr zurück. Nach neun langen Tagen blieb ihr Herz einfach stehen. Nun ermittelt die Polizei, die Mordkommission ist eingeschaltet.
Was war das für ein Leben? Und vor allem: Was lief schief darin? In einer neuen großen Serie erzählt BILD exklusiv die Geschichte eines Mädchens, das von der großen Karriere träumte, und zwar um jeden Preis. Ein Mädchen, das ihren Körper verkaufte und das seine Seele dabei vergaß.
Wie alles begann.
Zwei Jahre ist die kleine Carolin alt, ein bildhübsches Mädchen mit blondem Haar, als ihr Vater die Familie verlässt. Ihre Mutter Manuela, gelernte Verkäuferin, zieht zurück zu ihren Eltern, in ein Dorf in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Mutter lernt einen neuen Mann kennen, er ist Marine-Soldat, es ist Liebe. Die kleine Familie zieht in eine 2,5-Zimmer-Wohnung, 60 Quadratmeter, im August 1991 heiratet Carolines Mutter ein zweites Mal. Es gibt Fotos von diesem Tag: Der Bräutigam trägt Marine-Uniform, die kleine Carolin ein fliederfarbenes Kleid, sie wirft Rosenblütenblätter auf das Brautpaar.
Ihre Oma Gundela K. (66) sagt noch immer „Carolinchen“, wenn sie von ihrer Enkelin spricht. „Unser Carolinchen spielte als kleines Mädchen gern mit Puppen, liebte schon damals die Farben Rosa und Pink. Sie malte gerne, war immer lustig und quietschfidel. Sie ging zum Ballett, genoss schon damals die Tanzauftritte in der Öffentlichkeit und vor Publikum. Bei Familienfesten trat sie gern als Sängerin auf.“
Carolins Mutter und der Stiefvater bekommen noch zwei Kinder, zwei kleine Schwestern für Carolin. Man kauft ein kleines Haus, baut es liebevoll um. Carolin teilt ein Zimmer mit ihrer Schwester Anne-Marie und träumt abends nach dem Ballett-Training im Bett davon, wovon alle kleinen Mädchen träumen: Tänzerin werden, Prinzessin oder Schauspielerin.
In der Grundschule sitzt sie neben Nicole R. „Wir haben uns gut verstanden“, erinnert sich die Schulfreundin. „Weil wir so viel miteinander gequatscht haben, hat die Lehrerin uns irgendwann auseinandergesetzt.“ Die Mädchen wohnen im selben Haus, spielen nach der Schule oft im Garten. In der Regentonne füllen sie ihre Wasserpistolen, beschießen sich gegenseitig. Unbeschwerte Tage einer glücklichen Kindheit.
„In den großen Ferien war Carolin immer bei uns“, erinnert sich die Oma. „Ihr Lieblingsgericht waren Königsberger Klopse, sie trank gern Kakao. Nachts wachte sie manchmal auf und rief: ‚Oma, Kaukau!’ Dann kochte ich ihr eine Tasse.“
Nach der Grund- geht Carolin zur Realschule. Sie macht gern Sport, das Lernen fällt ihr leicht. Sie sei schon immer ein flippiges Huhn gewesen, erzählen alte Freunde heute, ein Lächeln und Tränen der Rührung im Gesicht. Mal habe sie Strähnen im Haar getragen, gleich zwölf verschiedene Farben, dann das ganze Haar abrasiert, runter bis auf neun Millimeter. Was sie auch tut: Sie ist glücklich damit.
Und sie hat Schlag bei den Jungs. „Bei denen war sie sehr beliebt“, sagt Oma Gundela. Carolin achtet auf ihr Äußeres, ist immer adrett zurechtgemacht. Neidische Mädchen nennen sie „Püppchen“, den Jungs gefällt ihr großes Rücken-Tattoo. Sie finden es verrucht. Und ihren Busen, betont Oma Gundela, den habe Carolin nie zu klein gefunden.
Es kommt der erste Freund. Bald schon geht der Schwarm in die Brüche, zurück bleibt ein Hund, ein American Bulldog, den das Teenie-Paar sich teilte. „Sie wollte ihn nach der Trennung behalten“, erzählt ein Freund. „Die Eltern wollten das nicht so.“ Carolin beschließt: Ich ziehe aus. Da ist sie 16. „Sie konnte durch die Wand gehen, wenn sie ein Ziel vor Augen hatte“, sagen die, die sie kannten.
Kaum ist sie weg von zu Haus, glätten sich die Wogen wieder. „Carolinchen war ein Familienmensch“, sagt die Oma. Auch später, da ist aus der kleinen Carolin längst „Sexy Cora“ geworden, besucht sie oft ihre Familie. „Uns hat sie jede Woche angerufen“, sagt die Oma. Carolin macht den Realschulabschluss, beginnt eine Lehre im Krankenhaus. Krankenschwester sein, ihr gefällt dieser Gedanke. Sie mag den Job, sie mag es, Menschen zu helfen.
Sie wird in einem Hospiz eingesetzt, kümmert sich um schwer kranke Kinder. Die Arbeit sei ihr sehr nahegegangen, sagen Freunde. Oft spricht sie über einen Jungen, der während ihrer Schicht gestorben ist.
Carolin ist im zweiten Ausbildungsjahr, als ihr das Heben der Patienten zunehmend schwerer fällt. Ein Arzt diagnostiziert eine Fehlstellung in der Hüfte. Carolin muss die Ausbildung abbrechen. Das, sagen ihre Freunde heute, sei vielleicht der Anfang vom Ende gewesen.
Dass sie die Lehre nicht zu Ende machen kann, setzt ihr zu. „Die Leute denken, dass ich nie etwas durchziehen kann“, schimpft sie danach. „Das wird mir immer vorgeworfen: Du ziehst nie etwas durch!“
Carolin fasst neue Pläne. Sie will zum Bund, Fallschirmjägerin werden. Sie wird gemustert, ist T 2. Für vier Jahre will sie sich verpflichten, der Einstellungsvertrag ist unterschriftsreif – Doch dann trifft sie Tim. Und zieht den Plan, zur Bundeswehr zu gehen und Fallschirmjägerin zu werden, doch nicht durch.
Sie geht einen neuen Weg, er führt sie in die Ehe und nach Hamburg, und er führt dazu, dass aus dem Mädchen Carolin der Pornostar Cora wird.
LESEN SIE MORGEN: Hochzeit, erste Busen-OP – der Einstieg ins Porno-Geschäft
Quelle: bild.de
Lehrer wegen Rolle in Pornofilm entlassen
Es liegt schon eine Zeit zurück, dass der Mann, der am Wellantcollege in Süd-Holland tätig ist, seine ‘Schauspielkunst’ in einem Pornofilm gezeigt hat.
Vor kurzem lief der Sex-Film jedoch im Erotik-Kanal ‘Meiden van Holland’ (‘Mädels aus Holland’) über den Äther und ein Schüler erkannte dabei seinen Englischlehrer. Dies berichtet die niederländische Zeitung Spits Nieuws.
Die Schulleitung bekam davon Wind und beschloss den Lehrer vom Unterricht zu entlassen, da er durch seine Mitwirkung in dem Film ‘seine Vorbildfunktion in Gefahr gebracht’ hätte.
“Die Mitwirkung ist natürlich nicht illegal, aber der Lehrer wird dadurch mit einer bestimmten Szene in Verbindung gebracht und dies schadet dem Unterricht,” so die Leitung.
Quelle: dnews.de
Prostitution – Das Leben danach
Was macht eine Prostituierte, die den Job wechseln will? Sie spielt Lotto. Denn Umsteigen ist schwierig, wie das Beispiel einer Betroffenen zeigt.
Der Lohn soll steigen, je länger man einen Beruf ausübt. So lautet eine ökonomische Faustregel. In Bordellen und am Strassenstrich verhält es sich gerade umgekehrt. Mit jedem vergangenen Monat verliert der Körper einer Prostituierten an Wert. Die höchsten Preise kann sie in jungen Jahren verlangen, spätestens ab 30 geht es bergab. «Erfahrung» oder «Sachkompetenz» zählen im horizontalen Gewerbe wenig.
Sonja Lentz* ist um die 45 Jahre alt und seit 30 Jahren im Geschäft. «Als ich jung war, machte ich in meinen besten Monaten bis zu 20’000 Franken.» Heute freut sich Lentz, wenn an einem Tag 100 rausschauen. «Und das kommt selten vor, das sag ich Ihnen.»
Sparen ging nicht
Dieses ökonomische Paradox, das auch Spitzensportler kennen, stellt Lentz vor ein fast unlösbares Problem. Gerne würde sie ihren Beruf aufgeben und sich selbstständig machen. Dazu bräuchte sie Geld. Geld, das sie nicht mehr verdient. Zwar reichen die Einnahmen noch, um sich und den beiden Kindern ein anständiges Leben zu finanzieren. Zu mehr aber nicht. «Etwas aufs Konto zu legen, liegt nicht drin.» Also steht Lentz weiterhin Nacht für Nacht auf den Trottoirs stark befahrener Strassen, was ihr Körper nicht mehr so leicht wegstecke wie früher.
Eine Pensionskasse hat Lentz keine, wie die meisten Prostituierten. Und das Sparen aus eigenem Antrieb hat nie geklappt. «Ich hatte das Geld, aber ich konnte nicht damit umgehen. Das habe ich nie gelernt. Alles ging weg. Für Reisen. Für Kleider. Und natürlich für meine Kinder. Ältere Kolleginnen haben mir gesagt, ich solle etwas auf die Seite legen. Aber ich . . .» Lentz senkt den Arm und macht ein Geräusch. Pffffff.
Das Sihlquai als Lohnkiller
Dafür, dass Lentz seit 30 Jahren eine aufzehrende Arbeit verrichtet, sieht sie erstaunlich jung aus. Die Haare trägt sie blondiert, die Nägel verlängert. Ihre Blicke krallen sich ins Gegenüber, sie hat die Haltung von jemandem, der auf der Lauer liegt, wachsam und angriffsbereit. Während des Erzählens macht sie weite Sprünge und landet stets beim gleichen Thema: dem Sihlquai.
Die Zustände auf dem Strassenstrich dienen ihr als Erklärung für die finanzielle Misere. Wenn Lentz vom Sihlquai spricht, steht sie auf, fuchtelt mit den Armen. Es seien die Ungarinnen, die den Markt ruinierten, zu tiefe Preise verlangten und Sex ohne Kondom anböten. «Blasen ohne Gummi für 40 Franken, das mach ich nicht, sorry!» Die Dumpingpreise hätten die Einnahmen von ihr und anderen älteren, eingesessenen Prostituierten einbrechen lassen. Das führe regelmässig zu Streitereien. Und verunmögliche, dass sie etwas Geld retten könne.
Als 15-Jährige angefangen
Sonja Lentz hat eine Prostituierten-Laufbahn durchlaufen, die man als typisch bezeichnen könnte. Als Kind vom Vater missbraucht, «obwohl mir niemand glaubte», von zu Hause abgehauen, in einem Heim gestrandet. Mit 15 verkaufte sie zum ersten Mal ihren Körper. Noch heute schwärmt sie von ihrem damaligen Zuhälter und Freund. «Leider ist er gestorben. Wie ein Vater hat er sich um mich gesorgt. Solche Männer gibt es heute keine mehr.» Auf einem Computer gibt sie seinen Namen ein, ein Schwarzweissfoto erscheint. Lentz wirft dem ehemals stadtbekannten Playboy einen wehmütigen Blick zu.
Lentz ist beim Beruf geblieben, den sie als Teenager ergriffen hat. Eine Lehre begann sie nie. «Warum auch? Ich war frei. Ich hatte Geld. Ich war glücklich.» Mit 28 gebar sie ihr erstes Kind, das sie «im Gegensatz zu vielen anderen Prostituierten» behalten hat. Bald kam noch ein zweites hinzu. «Ich will den beiden ein Leben bieten, das ich selber nie hatte.»
Auch wegen ihrer Kinder möchte Lentz den Beruf wechseln. «Sie haben keine Ahnung, womit ihre Mutter in Wirklichkeit das Geld verdient.» Um den Nachwuchs vor der Wahrheit zu schützen, hat Lentz ein fragiles Lügengebäude konstruiert. Je älter die Kinder werden, je mehr Fragen sie stellen, desto stärker wackelt es.
«Das Lügen macht mich fertig»
«Wenn sie von meinem Beruf erfahren, wäre das eine Katastrophe. Doch das ständige Lügen macht mich fertig.» Die Kinder sind es gleichzeitig, die Lentz das Aufhören erschweren. «Ich brauche 5000 Franken pro Monat. Sonst geht das nicht. Mit der Schule, den Sportferien, den Kleidern. Einen gewissen Standard muss ich garantieren.»
Lentz steht vor einer Sisyphusaufgabe: Sozialhilfe will sie keine. Ohne Lehrabschluss eine Anstellung mit 5000 Franken Lohn zu finden, ist fast aussichtslos. Und wenn sie die Frage nach ihrem Werdegang beantwortet, knallen die letzten Türen zu. «Sie können sich die Reaktionen vorstellen, wenn ich von meinem Leben erzähle.» Auch aus diesem Grund will sich Lentz selbstständig machen. «Ich denke an einen Gastrobetrieb oder etwas, das mit Kindern und Tieren zu tun hat.» 70’000 Franken brauche sie dafür, das habe sie ausgerechnet. Mehr nicht. «Nur 70’000.»
Es gäbe durchaus Möglichkeiten, dieses Geld zu verdienen. Sie könnte etwa, sagt Lentz, nicht nur ihren Körper, sondern auch Drogen anbieten. Manche Prostituierte ergänzten ihre Dienstleistungen mit einem Crack-«Pfeiflein». Ein solches steigere die Einnahmen beträchtlich. Ebenfalls gewinnsteigernd wirkte, wenn Lentz ihren Grundsatz «nur mit Kondom» lockern würde. «Aber ich will mich weder strafbar machen noch anstecken lassen.» Also warte sie weiter auf Freier, besuche Stammkunden und halte sich mit Koffeintabletten wach. Wie lange sie noch durchhalte, wisse sie nicht. «Mir bleibt nur das Lottospielen.»
* Name geändert
Die Hindernisse beim Aufhören
Es fehlen geeignete Jobs
Nur wenige Prostituierte bezeichnen ihren Job als Traumberuf, sagt Ursula Kocher, Leiterin der Beratungsstelle Flora Dora. Deshalb bilde das Aufhören in den Gesprächen ein ständiges Themas. Die Probleme gleichen denen, die Sonja Lentz beschreibt. Oft haben die Frauen keine Ausbildung, oft gelingt es ihnen nicht, zu sparen. Viele haben sich an Nachtarbeit und ein relativ komfortables Leben gewöhnt. «Die Begeisterung über eine Stelle als Putzfrau hält sich meist in Grenzen», sagt Kocher.
Für viele Frauen bedeute die Prostitution eine Übergangsphase, der Beruf belaste sie körperlich und psychisch, deshalb hörten sie relativ jung auf, sagt Kocher. Prostituierte über 40 seien in Zürich selten. Die älteren Frauen litten unter dem härter gewordenen Konkurrenzkampf, da die Ungarinnen den Altersdurchschnitt auf dem Strich gesenkt haben, sagt Ursula Kocher. Ein Vorteil der Älteren sei, dass sie oft langjährige Stammkunden pflegten.
Generell gilt die Regel: Je jünger und gesünder eine Frau, desto besser klappt das Umsteigen. «Wenn die Arbeitsbedingungen für Sexworkerinnen sicherer und menschenwürdiger wären, würden die Frauen weniger ausbrennen. Was den Berufswechsel erleichterte», sagt Doro Winkler von der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ).
Aufhörwillige Prostituierte werden von Flora-Dora-Mitarbeiterinnen an verschiedene Stellen weitervermittelt: Brückenangebote, Praktika, Lehrstellen. Eine Erfolgsstatistik gibt es keine. «Aber wir hören immer wieder schöne Meldungen», sagt Ursula Kocher. «Kürzlich schwärmte eine Frau von ihrer neuen Stelle als Floristin.» Bei ausgestellten Berufen schwinge aber häufig die Angst mit, von ehemaligen Freiern wiedererkannt zu werden.
Innerhalb der Stadtverwaltung wurde in den letzten Jahren diskutiert, wie man Prostituierte beim Aussteigen besser unterstützen könne. Laut Kocher gibt es mittlerweile genug Beratungsangebote, aber zu wenig offene Jobs, die für die Frauen in Frage kämen. Auch das Gastgewerbe, in das früher viele Prostituierte gewechselt hätten, könne heute weniger Frauen aufnehmen. Ein strukturelles Problem sei die Berufsbezeichnung «Masseuse», die bei bei Migrantinnen im Ausländerausweis steht, sagt Doro Winkler. «Dieses Bezeichnung schreckt die meisten Arbeitgeber ab. Der Kanton sollte eine neutralere Formulierung finden.»
Wenn der Wechsel in einen bürgerlichen Beruf nicht gelingt, bleibt für Prostituierte nur der Gang zur Sozialhilfe. Wie viele Frauen dies jährlich betrifft, wird nicht ermittelt.
Quelle: tagesanzeiger.ch
K.O.-Tropfen und Prostituierte: Ex-Unternehmer vermisst Schmuck
Die Vorfälle liegen bereits fünf Jahre zurück. Die beschuldigte Ungarin, laut eigenen Angaben eine Prostituierte, wurde aber erst vor einiger Zeit ausfindig gemacht und in U-Haft gesteckt. Vor Gericht räumt die 25-Jährige ein, Uhren mitgehen haben zu lassen. Von Betäubungsmitteln will sie jedoch nichts wissen. Sie habe damals des öfteren mit dem Innviertler in dessen Wohnung verkehrt, auch sexuell. Und bei ihm genächtigt. Eines Nachts sei ihr spontan die Idee gekommen, die Wertsachen zu entwenden, während der Mann schlief. Von 40.000 Euro könne kaum die Rede sein. Zumindest habe sie beim Verkauf in Ungarn umgerechnet lediglich 480 Euro erhalten.
Betäubungsmittel im Energy-Drink
Laut Gutachten fanden sich in einer teilkonsumierten Energy-Drink-Dose und im Blut des Innviertlers Betäubungsmittelsubstanzen. Wie die Mittel in die Dose gelangten, könne sie nicht sagen, so die Verdächtigte. Sie habe mit dem Mann geschlafen und sich später während dessen Schlaf an den Uhren bedient. Der Mann hingegen behauptet, in Ohnmacht gefallen zu sein. Zum Sex sei es an diesem Abend nicht gekommen.
Zur Klärung der Betäubungsumstände will das Gericht den Gutachter eingehend befragen, die Verhandlung wurde vertagt. Auch ein Schmuckhändler soll befragt werden, um Aufschluss über den Wert von Uhren und Schmuck zu erlangen. Versicherungsbetrug ist jedenfalls ausgeschlossen, da die Gegenstände nicht versichert waren. Ob er gewusst habe, dass es sich um eine Prostituierte handelt, so der Richter zum Innviertler. „Ich hatte schon so den Verdacht. Ich habe sie unterstützt.“
Die Ungarn wurde jedenfalls enthaftet. Die Dauer der U-Haft stehe sinngemäß nicht in Relation zur zu erwartenden Strafe. Bis zum nächsten Prozesstermin muss sie sich alle 14 Tage bei der Polizei melden.
Quelle: nachrichten.at
Datet Macaulay Culkin einen Porno-Star?
Datet Macaulay Culkin (30) etwa tatsächlich einen Porno-Star? Wie jetzt bekannt wurde, besuchte der „Kevin allein zu Haus“-Star nun den „Live Sex Club Bagdad“ in Barcelona und das nicht alleine. Irene Lopez, eine spanische Porno-Darstellerin, war seine Begleitung und die beiden sollen viel Spaß miteinander gehabt haben.
Erst vor wenigen Wochen gaben er und Mila Kunis (27) ihre Trennung bekannt. Ganze acht Jahre waren die beiden ein Paar. Mila konzentriert sich jetzt erst einmal auf ihre Karriere und ist gerade neben Natalie Portman (29) in „Black Swan“ in den Kinos zu sehen, Macaulay dagegen scheint sich erst einmal richtig austoben zu müssen. Denn das Treffen mit Irene war kein Zufall und auch nicht das erste Mal.
Das plauderte jetzt zumindest Porno-Queen Irene gegenüber EOnline aus. „Das letzte Mal, als ich mit ihm zusammen war, hat es keiner rausgekriegt. Ich weiß nicht, was dieses Mal passiert ist, dass die Zeitungen davon Wind bekamen.“ Doch will sie einer möglichen Wiedervereinigung von Mila und Macaulay auf keinen Fall im Weg stehn. „Wenn irgendeine Möglichkeit besteht, dass er doch noch zu Mila zurückkehrt, will ich kein Hindernis sein. Die Trennung ist ja noch so frisch.“
Was wirklich zwischen ihr und Macaulay Culkin passiert ist und was die Zwei in dem Sex-Club wirklich getrieben haben, wollte Irene nicht verraten, denn „Was im Bagdad passiert, bleibt im Bagdad“.
Quelle: promiflash.de
Der tödliche Schönheitswahn
Ihre Rundungen waren ihr Kapital, der Wunsch nach mehr brachte Cora ins Grab. Wenn der Wunsch nach Schönheit tödlich und der Körper zur Baustelle wird.
Die sechste Brustvergrösserung wurde Cora (†23) zum Verhängnis. Der Erotik-Star erwachte nicht mehr aus der Narkose, fiel ins Koma. Ihr Wunsch nach einer noch grösseren Brust war stärker als die Warnungen der Ärzte. Am Donnerstagnachmittag schlief Cora im Kreise ihrer Liebsten für immer ein. Das Streben nach mehr war ihr Verhängnis. Symptomatisch für eine Zeit, in der ganze Industrien vom vermeintlichen Makel des Einzelnen leben, in der der persönliche Erfolg vom Streben nach Perfektion abzuhängen scheint. Und sich Menschen für den Traum von ewiger Schönheit unters Messer legen oder zu Tode hungern. Coras tragischer Tod ist kein Einzelfall.
Am 5. März 2000 lag Lolo Ferrari (†37) tot in ihrer Wohnung in Grasse (F). Bei der Obduktion stellten Pathologen als Todesursache Ersticken oder Erdrosselung fest. Ihr Ehemann Eric Vigne wurde 2001 wegen Mordverdachts verhaftet und dann wieder freigelassen. Seine Anwälte überzeugten das Gericht von der These, Ferrari sei am Gewicht ihrer Silikonimplantate erstickt. Sie liess sich den Brustumfang in fünf Operationen auf 130 Zentimeter erhöhen, trug auf beiden Seiten drei Kilogramm schwere Kissen, die ein Flugzeugkonstrukteur für sie entworfen hatte. Mit der «grössten Brust Europas» und der «viertgrössten der Welt» kam der Erfolg. Ferrari ergatterte eine eigene Fernsehshow, tingelte durch Talk-Shows. Sie war ein Star. Und bezahlte den Ruhm mit ihrem Leben.
Nicht im Auge des Betrachters
Auch die Gattin des ehemaligen nigerianischen Präsidenten, Stella Obasanjo (†59), starb in einer spanischen Schönheitsklinik auf Marbella. 2005 schenkte sie sich zu ihrem 60. Geburtstag eine Fettabsaugung. Es kam zu Komplikationen. Obasanjo starb. Der behandelnde Arzt kam wegen fahrlässiger Tötung für ein Jahr ins Gefängnis, verlor seine Zulassung und musste 120 000 Euro Schmerzensgeld an den Sohn der Verstorbenen zahlen. Auch gegen Coras Ärzte wird anscheindend ermittelt.
Doch warum setzen Menschen freiwillig ihr Leben aufs Spiel? «2000 bis 5000 Mal pro Woche werden wir mit Bildern digital manipulierter Körper konfrontiert. Diese Bilder vermitteln die Idee eines Körpers, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt», schreibt Susie Orbach in ihrem Buch «Bodies – Schlachthof der Schönheit». Die Psychoanalytikerin beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der Sucht nach Schönheit. Sie behandelte Prinzessin Diana (†1997) wegen Bulimie. «Ständige ängstliche Selbstbeobachtung und -kontrolle beherrschen viele Menschen vom Aufwachen bis zum Einschlafen», sagte Orbach 2010 in einem Interview mit der Zeitschrift «Focus». Und Statistiken geben ihnen vermeintlich recht. Laut Wissenschaftlern sind schöne Menschen im Leben tatsächlich oft erfolgreicher. Doch Schönheit ist relativ – und liegt eben nicht nur im Auge des Betrachters. So bezeichneten sich laut einer Umfrage gerade mal zehn Prozent der deutschen Frauen als gutaussehend. «Sie können grossartig aussehen, aber sie machen sich trotzdem Sorgen», sagt Orbach.
Im Teufelskreis der Sucht
Grossartig sah auch Ana Carolina aus. Bevor sie ihren 1.74m-Körper auf 40 Kilo runterhungerte. Die Brasilianerin arbeitete erfolgreich als internationales Model. Zuletzt ass sie nur noch Tomaten und Äpfel, die sie laut Angehörigen wieder erbrach. Im November 2006 hielt der geschundene Körper diese Strapazen nicht mehr aus. Und kapitulierte. Ana Carolina starb an akutem Organversagen. Auch für Magersuchts-Ikone Isabelle Caro kam jede Hilfe zu spät. Sie starb im November 2010 an den Folgen ihrer Essstörung. Das Paradoxe: Sie war ein Star. Gerade weil sie nichts ass. Die Krankheit war für Caro Fluch und Segen, mit ihrem knochigen Aussehen sicherte sie sich Werbekampagnen und Bücher-Deals. Ein Teufelskreis.
Der sich weiter dreht. So liessen sich 2010 angeblich rund 50 Prozent der Koreanerinnen ihre Augen operieren, um westlichen Schönheitsidealen nachzueifern. Und als 1995 auf Fidschi die ersten Fernseher liefen, litten plötzlich zwölf Prozent der jungen Mädchen an Bulimie. Das System krankt – und kränkelt weiter. Ein Umdenken ist nötig. Auch wenn es für Cora zu spät käme.
Quelle: 20min.ch































