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Archiv für 14. Januar 2011

Der Rotlicht-Rapport

VERBLÜFFENDE ZAHLEN ÜBER DIE BRANCHE, ÜBER DIE MAN (MEIST) NUR HEIMLICH SPRICHT

Ein Rotlicht-Viertel gehört zu jeder größeren deutschen Stadt wie die Einkaufsmeile und die Reihenhaussiedlung.
Doch diese Zahl verblüfft: In Deutschland gibt es rund 400 000 Prostituierte. Das berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ in einer Serie über alle Zahlen und Fakten des wohl ältesten Gewerbes der Welt.

Nicht nur das Angebot ist enorm, auch die Nachfrage: Täglich nehmen 1,2 bis 1,5 Mio. Männer die Dienstleistungen von Prostituierten in Anspruch.

Mit der Prostitution werden jährlich Umsätze in zweistelliger Milliardenhöhe erzielt, so Informationen des Deutschen Bundestags. Genauere Schätzungen gehen von rund 15 Milliarden pro Jahr aus.
Die Prostituierte selbst verdient im Schnitt um die 250 Euro am Tag. Im Monat kommen jedoch nur selten mehr als 2000 Euro zusammen, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

Am meisten profitierten die Zuhälter: Um die 100 000 Euro soll eine Prostituierte ihrem Zuhälter pro Jahr einbringen.

Von ihrem Gewerbe komplett leben müssen rund 150 000 der 400 000 bundesweit aktiven Prostituierten – sie gehen Schätzungen zufolge in Vollzeit anschaffen.

ES WERDEN MEHR MÄNNER
Waren 2005 noch 93 Prozent aller Prostituierten weiblich und nur rund vier Prozent männlich, hat sich die Zahl der Männer in dem Gewerbe auf etwa sieben Prozent erhöht. Einer Studie von „Amnesty für Women“ zufolge sind etwa 90 Prozent der Prostituierten Frauen und drei Prozent Transgender, also Menschen, die nicht den üblichen Geschlechterrollen entsprechen.

ES WERDEN MEHR MIGRANTEN
In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Migranten unter den Prostituierten deutlich erhöht.
Die meisten kommen aus Thailand, dann aus Polen, Bulgarien, Rumänien, Russland. Auch Tschechien, Ungarn, Weißrussland, Moldawien, Russland, Kasachstan oder Usbekistan sind Herkunftsländer vieler Prostituierter.
STRASSENSTRICH IST OUT
Nur etwa 13 Prozent der Prostituierten arbeiten laut der Studie auf der Straße. 87 Prozent arbeiten drinnen, fast die Hälfte davon Prozent in Bordells und Clubs mit mehr als drei „Mitarbeitern”.
Der 2002 in Berlin gegründete Bundesverband sexuelle Dienstleitungen e.V. geht davon, dass sich die Prostituierten immer mehr spezialisieren müssen.

Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, rechnet der Verein damit, dass die Zahl der Kunden mit Behinderung und in Altersheimen steigen wird.

Eines hat sich aber nicht geändert: Prostituierte werden noch immer diskriminiert!
Daran hat auch das 2002 in Kraft getretene Prostitutionsgesetz, das die rechtliche Stellung von Prostitution als Dienstleistung regelt, nicht viel geändert. Laut den Innenministern der Bundesländern gebe keine belastbaren Hinweise, dass das Gesetz einen „kriminalitätsmindernden Effekt” gehabt habe.
Schon länger wird deshalb eine Verschärfung des Bundesgesetzes gefordert.

Quelle: bild.de

Übers Ohr gehauen: Mann bezahlt zwei Prostituierte umsonst

Gleich zwei mal ist ein Mann in Eger von zwei tschechischen Prostituierten geprellt worden. Das teilt die Marktredwitzer Polizei mit.

Der ersten Prostituierten gab der 54 Jahre alte Mann 200 Euro. Als der Freier jedoch in einer Bar noch auf die Toilette ging, verschwand die Frau mit dem Geld. Daraufhin nahm der Mann eine andere Prostituierte auf sein Hotelzimmer mit. Dieser gab er 70 Euro. Sie gab vor, an der Hotelbar noch einen Kaffee zu holen, kam aber nicht mehr zurück. Um 270 Euro ärmer ging der Mann aus Bad Kissingen zur Polizei in Marktredwitz und erstattete Anzeige.

Quelle: euroherz.de