Archiv für August 2010
Stadt Zürich plant Drive-in-Boxen für Autosexliebhaber
Die Polizei in Zürich (Schweiz) plant, mehrere Drive-in-Boxen zu installieren, damit Prostituierte ungestörten Auto-Sex mit Freiern haben können. Mithilfe dieser Möglichkeit sollen auch Anwohner von Belästigungen verschont bleiben.
Auf diese Idee kam man, als sich unzählige Anwohner, deren höher liegende Häuser direkte Einblicke in das Treiben der Prostituierten boten, ständig beschwerten.
Polizeichef Daniel Leupi bevorzugt die Idee mit den Sex-Boxen, die sich auch schon in den deutschen Städten Essen und Köln bewährt haben. Auf diese Weise könnten die Prostituierten auch endlich weitaus diskreter arbeiten.
Quelle: shortnews.de
Wie das Bundesgericht den Strassenstrich schützt
Die Zustände am Zürcher Sihlquai sind unhaltbar. Komplett verbieten lässt sich die Strassenprostitution in Zürich aber nicht.
Die CVP überlegt sich, einen Vorstoss einzureichen, welcher die Strassenprostitution verbietet. Wie die Stadtzürcher Kantonsrätin Nicole Barandun auf Anfrage sagt, hat die Situation am Sihlquai Ausmasse erreicht, die eine härtere Gangart durchaus legitimieren: «Die momentane Situation am Sihlquai ist für die Prostituierten wie die Anwohner unwürdig. Ein Verbot des Strassenstrichs ist durchaus ein Thema, welches wir parteiintern diskutieren.» Sie versucht nun innerhalb der Kantonalpartei eine Mehrheit zu erreichen, die sie bei einer Parlamentarischen Initiative unterstützen würde.
Ob dies juristisch möglich ist, ist aber fraglich. Wie der Regierungsrat bei der Beantwortung eines CVP-Postulates zum Strassenstrich am 16. Juni geschrieben hat, können Kantone Vorschriften über Ort, Zeit und Art der Ausübung der Prostitution erlassen. In Zürich hat der Kanton die Kompetenzen den Gemeinden übertragen. In der Stadt existiert eine entsprechende Verordnung mit Strichplan, sie wird im Rahmen des Projekt «Rotlicht» auf Ende Jahr überarbeitet.
Der Regierungsrat betont aber, dass das Bundesgericht geschrieben hat, dass solche Vorschriften die Prostitution nicht übermässig behindern dürfen. «Ein allgemeines Verbot der Strassenprostitution würde dem Bundesrecht widersprechen», ist der Regierungsrat überzeugt. Nicole Barandun betont, dass ihr nicht darum gehe, den Strassenstrich einfach für illegal zu erklären, sondern die Stadt müsse Alternativen bieten: «Kontrollierte Bordelle oder wenigstens der Nachweis, dass die anschaffenden Frauen ein Zimmer zur Verfügung haben, wären Möglichkeiten.»
Quelle: tagesanzeiger.ch
Prostituiertenmord: Erste Festnahme
Die Wiener Polizei verfolgt nach dem Mord an einer Prostituierten in Wien-Fünfhaus vom Freitag eine heiße Spur. Ein Serbe (41) gilt als tatverdächtig, die Fahnder suchen aber auch den Freund des Opfers.
Wien (stög.). Die Wiener Polizei verfolgt nach dem Mord an einer Prostituierten in Wien-Fünfhaus vom Freitag eine heiße Spur: Montagfrüh klickten für einen 41-jährigen Serben in Wien-Hernals die Handschellen. Er gilt als tatverdächtig. Auf seine Spur kam die Kripo durch Hinweise aus dem Bekanntenkreis des 22-jährigen Opfers. Aufschlüsse über den Tathergang sollte eine Vernehmung des Verdächtigen bringen, die für Montagabend angesetzt war.
Möglicherweise liegt das Motiv im Streit um Geld. Die Frau könnte sich von dem Serben Geld geborgt, aber nicht zurückgegeben haben. Dennoch seien das vorerst alles Vermutungen, hieß es am Montag bei den Ermittlern. Sie erhofften sich durch die Vernehmung weitere Aufschlüsse. Dennoch sucht die Polizei weiter auch nach dem Freund der ermordeten Slowakin. Das bestätigte Polizeisprecherin Iris Seper am Montag der „Presse“.
Nicht Teil einer Mordserie
Die Prostituierte war am Freitag in ihrer Wohnung in Rudolfsheim-Fünfhaus erstochen aufgefunden worden. Der Körper der Slowakin wies mehrere Stich- und Schnittverletzungen auf. Ein Stich ins Herz war tödlich. Nach dem Mord wurde in der Wohnung an mehreren Stellen Feuer gelegt. Gefunden wurde die Tote von zwei Bekannten, die sie besuchen wollten. Die Frau war legal als Prostituierte gemeldet und übte in den Räumlichkeiten auch ihre Tätigkeit aus.
Beim derzeitigen Ermittlungsstand dürfte ausgeschlossen sein, dass die Tat mit den ungeklärten Morden an Prostituierten in Niederösterreich zusammenhängt. Dort waren Frauen aus Osteuropa, die in Wien ihrem Gewerbe nachgingen, 2007 und im heurigen Mai ermordet und auf Wiesen angezündet worden.
Quelle: diepresse.com
Einmischung “französischer Prostituierter” unerwünscht
Eine iranische Zeitung attackiert Carla Bruni, die Frau von Nicolas Sarkozy, weil sie sich für eine zur Steinigung verurteilte Iranerin eingesetzt hat. Kurzmeldungen im Überblick.
Iranische Medien haben die französische Präsidentengattin Carla Bruni wegen ihres Engagements für eine zum Tod durch Steinigung verurteilte Iranerin scharf angegriffen. “Französische Prostituierte haben in das Zeter und Mordio um die Menschenrechte eingestimmt”, schrieb am Montag die staatliche Zeitung Kayhan in Bezug auf Carla Bruni und die Schauspielerin Isabell Adjani, die sich ebenfalls für die wegen Ehebruchs verurteilte Iranerin eingesetzt hatte. Die “Vorgeschichte” der Präsidentengattin zeige genau, weshalb “diese unmoralische Frau” eine iranische Ehebrecherin verteidige, “und in Wahrheit verdient sie selbst den Tod”, hieß es in der Zeitung. Die Zeitung ist das Presseorgan des ultraradikalen Flügels in der Regierung.
Die iranische Regierung distanzierte sich von dem Artikel und rief die nationalen Medien zur Mäßigung auf. Frankreich verurteilte die Attacke gegen die Präsidentengattin als “inakzeptabel”. Die Regierung habe ihren Protest an Teheran weitergeleitet, erklärte ein Sprecher des Außenamts.
Das frühere Model Carla Bruni hatte sich in einem vor einer Woche im Internet veröffentlichten Brief für die 43-jährige Iranerin Sakineh Mohammadi-Aschtiani stark gemacht.
Quelle: sueddeutsche.de
Erster männlicher Prostituierten-Ring ausgehoben
Die spanische Polizei hat erstmals einen Zuhälterring zerschlagen, der junge Männer zur Prostitution gezwungen hatte. Die Organisation habe mehr als 60 Brasilianer im Alter zwischen 22 und 29 Jahren in deren Heimat mit falschen Versprechungen angeworben und in Spanien auf verschiedene Bordelle verteilt, teilten die Ermittler in Madrid mit.
Die jungen Männer mussten 24 Stunden am Tag für sexuelle Dienste zur Verfügung stehen. Nach Angaben der Polizei wurden sie von den Zuhältern gezwungen, das Potenzmittel Viagra, Kokain und andere Drogen zu nehmen.
Die Bande hatte ihren Opfern in Aussicht gestellt, dass sie in Spanien als Tänzer oder Models arbeiten könnten und nur den Preis für die Flugtickets zurückzuzahlen hätten. In Spanien wurden die jungen Brasilianer jedoch unter Morddrohungen dazu gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten.
Sie mussten dem Zuhälterring eine Pauschale von je 4000 Euro zahlen und die Hälfte ihrer Einnahmen abtreten. Die Polizei nahm 14 mutmaßliche Mitglieder der Bande fest. Die Zuhälter hatten Bordelle in Madrid, Barcelona, Palma de Mallorca und Torrevieja bei Alicante betrieben.
Quelle: welt.de
Erotik: Tipps für heiße Affären
Promis wie Tiger Woods, Jesse James und Charlie Sheen haben etwas gemeinsam: Sie haben in den vergangenen Monaten durch ihre erotischen Auswärtsspiele von sich reden gemacht. Doch auch fernab der prominenten Glitzerwelt sind heiße Affären bei beiden Geschlechtern voll im Trend. Fremdgehen will jedoch gelernt sein. Um auch weiterhin Spaß an der Affäre zu haben, hat Deutschlands führendes Seitensprungportal FirstAffair.de die fünf wichtigsten Tipps zusammengestellt, damit der heimliche Flirt nicht auffliegt.
Fünf Regeln, damit eine Affäre ein Geheimnis bleibt:
1. Planung ist alles: Freiräume schaffen
Wer die Abende am liebsten zu Hause verbringt, aber plötzlich ständig länger im Büro bleibt oder mit Freunden um die Häuser zieht, macht sich verdächtig. Deshalb sollten schon vorher einige Zeitpuffer in die tägliche Routine eingebaut werden. Zum Beispiel ein neues Hobby wie Sport oder häufigere Treffen mit Bekannten, die der Partner nicht so gut kennt. Wer Überstunden als Alibi nutzen möchte, sollte seinem Partner auch frühzeitig von neuen Projekten erzählen.
2. Vorsicht: Nicht im direkten Umfeld wildern
Auch wenn die Verlockung groß ist, eine prickelnde Romanze mit der attraktiven Freundin der Partnerin oder mit dem süßen Kollegen anzufangen, gilt: Finger weg! Ein erotisches Abenteuer im Freundes- oder Bekanntenkreis ist ein absolutes No-Go. Dort sprechen sich Affären schnell herum und eine Liaison bleibt meist nicht lang geheim.
3. Klartext sprechen: Eine Affäre ist keine Partnerschaft
Wenn das Tête-à-tête geheim bleiben soll, dann sollten gleich zu Beginn klare Regeln aufgestellt werden. Ideal ist, wenn die Affäre selbst in festen Händen ist. Dann ist das Risiko sehr gering, dass die andere Person plötzlich Ansprüche erhebt, sich in das eigene Leben einmischt und ein filmreifes Eifersuchtsdrama entwickelt. Typisch partnerschaftliches Verhalten wie romantische Streifzüge durch die Gassen oder tiefgründige Gespräche sollten besser vermieden werden. Besser ist es, die Affäre als das zu leben, was sie ist: ein kurzweiliges, prickelndes Abenteuer.
4. Gewusst wo: Das Schäferstündchen
Die Wahl des richtigen Ortes für ein heißes Date will gut überlegt sein. Absolut tabu sind Verabredungen in den eigenen vier Wänden. Das Risiko, in flagranti vom Partner erwischt zu werden, ist viel zu hoch. Besser ist ein Date mit dem Flirt in einem Café oder Restaurant, in das man nicht regelmäßig geht. Es könnte peinlich werden, wenn man mit der Affäre händchenhaltend in der Stammkneipe gesichtet wird.
5. Zu guter Letzt: Die Spurenbeseitigung
Genauso wichtig wie die richtige Vorbereitung auf den Seitensprung ist die Beseitigung verdächtiger Spuren danach. Geachtet werden sollte auf Indizien wie Lippenstiftspuren an der Kleidung, Kratzer auf der Haut oder fremde Gerüche. Auch Rechnungen und Quittungen sollten sofort vernichtet werden. Wer mit der Affäre über SMS kommuniziert, sollte die Nachrichten sofort löschen.
Quelle: sex-up.net
AIDS-Aktivisten erheben Beschwerde gegen US-Pornografie Producer Über die Verwendung von Kondomen
Ein AIDS-Aktivist Gruppe reichte Beschwerde gegen die Sicherheit am Arbeitsplatz Larry Flynt am Donnerstag, den Vorwurf der Porno-König der Schaffung einer unsicheren Umfeld für seinen Stall des Sex-Stars nicht verlangt sie Kondome verwenden.
Zur Stützung seines Vorbringens, die AIDS-Health Foundation auch geliefert 100 DVDs von Hardcore-Filmen Flynt dem Stand der Abteilung Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Los Angeles Büro. Nur eine einzige Szene in einem der Filme zeigt eine Performerin mit einem Kondom, sagte Sprecher AHF Kenslea Ged.
Die Filme, die meisten mit Anspielungen beladenen Namen, “zeigen deutlich Arbeitsplatz Tätigkeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit Blut übertragene Krankheitserreger in den Arbeitsplatz verbreitet”, sagt der Beschwerde. Er fordert die staatliche Agentur für die Verwendung von Kondomen auf Film-Sets zu bestellen.
Larry Flynt Productions Präsident Michael Klein darauf hin, dass ist eine Zumutung, indem porn Publikum will nicht die Leute zu beobachten Verwendung von Kondomen.
“Wir werden nicht weichen, wenn es um condomless Produktionen kommt”, sagte er in einer Erklärung. “Das ist, was der Verbraucher will und wir liefern sie.”
Bundesrecht verlangt, dass alle Pornodarsteller auf HIV getestet werden 30 Tage vor Beginn der Dreharbeiten, und Herr Klein sagte Flynt’s Produktionen auf diese Normen einhalten. Er fügte hinzu, dass keiner der Akteure Unternehmens jemals positiv auf HIV getestet.
AHF Präsident Michael Weinstein sagte, seine Fraktion gezielte Flynt zum Teil, weil er wohl der weltweit bekannteste und erfolgreichste Pornograf.
Stunden vor der Einreichung der Beschwerde, AHF Mitglieder, in leuchtend roten T-Shirts gekleidet, außerhalb der Plüsch Beverly Hills Wolkenkratzer, dass die Heimat Larry Flynt Productions wird demonstriert.
Anfang dieses Jahres brachte die Gruppe mit ähnlichen Beschwerden gegen neun Talent-Agenturen heißt es zum ungeschützten Sex vor der Kamera haben, zu fördern Akteure bereit.
Cal-OSHA, sagte Sprecherin Krisann Chasarik diese Beschwerden eine Untersuchung veranlasst, obwohl sie nicht wußte, den Status zu bekommen. Je nach Art der Beschwerde, sagte Frau Chasarik, Cal-OSHA kann eine Inspektion am Arbeitsplatz starten oder darum bitten, dass ein Arbeitgeber die Beschwerde ist unbegründet erweisen.
“Unser nächster Schritt wäre nun, die Beschwerde zu beurteilen”, sagte sie am Donnerstag, den Anmeldetag.
Nach Angaben der Los Angeles County Department of Public Health, sind die Arbeitnehmer in der Pornoindustrie 10 Mal eher mit einer sexuell übertragbaren Krankheit als Mitglieder der allgemeinen Bevölkerung infiziert werden. Die Abteilung dokumentiert 2.013 Fälle von Chlamydien und 965 Fälle von Gonorrhoe bei Arbeitnehmern zwischen 2003 und 2007, und festgestellt, dass einige Darsteller vier oder mehr separate Infektionen hatten sich im Laufe eines Jahres.
Bis zu 25 Industrie-bezogene Fälle von HIV seit 2004 berichtet worden, sagte der Abteilung.
Quelle: peacefmonline.com
Porno für Frauen – bloß kein scheinheiliges Gestöhne
Ja, inzwischen ist das klar: es gibt auch Frauen, die gerne Pornos gucken. Manche auf YouPorn und so. In den Niederlanden gibt es für sie sogar einen eigenen TV-Kanal, Dusk. Kann im Kabelnetz abonniert werden.
Dieser Sender, lesen wir nun auf Ad.nl, hat also eine Umfrage zum Thema Porno-gucken gemacht. 2100 Menschen machten mit, die Hälfte davon Männer. Demnach haben Frauen vor allem mit folgenden Erscheinungen des Porno-Business Probleme: 44 Prozent stören sich am scheinheiligen Gestöhne, 29 Prozent an zu vielen Schamhaaren, 19 Prozent an “Hundeblicken” der Akteurinnen in die Kamera (gemeint ist wahrscheinlich untertäniges Getue der entsprechenden Dame) und dann auch noch 14 Prozent an dummen Texten und schlechter Schauspielkunst.
Das Algemeen Dagblad fand auch noch auffallend, dass ein Großteil der befragten Männer Silikonbrüste und liebloses Herumgeramme nicht toll finden würden. Wenn das wirklich so wäre, dann könnten ja ein Großteil der Porno-Produzenten ihre Läden dicht machen, denke ich. Wer weiss, wie repräsentativ solche Umfragen sind…
Quelle: taz.de
Kein Porno: Schüler bekommt Maturazeugnis
Sarnen – Beschwerde gegen Schulausschluss gutgeheissen
Das Rektorat der Kantonsschule hat zu Recht auf eine Foto-Story in der diesjährigen Maturazeitung reagiert. Dem für die Foto-Story verantwortlichen Schüler wird trotzdem das Maturazeugnis ausgehändigt, weil der verhängte Schulausschluss als unverhältnismässig beurteilt wird.
Ein Schüler der Kantonsschule Obwalden hatte eine Foto-Story für die Maturazeitung 2010 verfasst. Das Rektorat taxierte ein Bild dieser Foto-Story als pornografisch und schloss den Schüler, der sich bereits früher einen Verweis eingehandelt hatte, kurz vor den Maturitätsprüfungen aus der Schule aus. Die Maturitätsprüfungen durfte er allerdings aufgrund der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ablegen. Gegen den Schulausschluss erhob der Schüler beim Bildungs- und Kulturdepartement Beschwerde. Dieser sei unverhältnismässig. Das Departement hat dem Beschwerdeführer teilweise Recht gegeben. Die Foto-Story und insbesondere eines der Bilder in der Maturazeitung 2010 enthält nach Meinung des Departements keine pornografische Darstellung, sie deutet aber eine sexuelle Handlung an. Damit verletzte der Beschwerdeführer schulinterne Vereinbarungen. Die Schulleitung hat daher grundsätzlich richtig gehandelt. Sie hat auf die Foto-Story, die zumindest als geschmacklos eingestuft wird, reagiert und eine Disziplinarmassnahme (Ausschluss aus der Schule) verfügt. Diese ist in der Stossrichtung richtig, aber sie ist in ihrer Konsequenz (Nichtaushändigung des Maturazeugnisses) unverhältnismässig. Der Beschwerdeführer wird daher nachträglich nicht aus der Schule ausgeschlossen, er erhält aber einen Verweis. Er hat die Maturitätsprüfungen bestanden – das Maturazeugnis wird ihm nachträglich ausgehändigt.
Quelle: onz.ch
HSH-Affäre: Ermittlungen wegen Porno-Affäre
Angeblich fingierte Hinweise auf belastendes Material gegen Manager in New York – Nonnenmacher wehrt sich.
Die Staatsanwaltschaft in New York ermittelt gegen Manager der HSH Nordbank. Der frühere Leiter der US-Filiale in New York, Roland K., soll fälschlich als Konsument von Kinderpornos diskreditiert worden sein, um ihn leichter loswerden zu können. Das berichtet der “Spiegel”. Im Visier der Bezirksstaatsanwaltschaft seien auch HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher und der inzwischen freigestellte Chefjurist der Bank, Wolfgang Gößmann.
Grundlage der Anschuldigung sei ein Bericht der Anwaltskanzlei WilmerHale, den die Bank selbst in Auftrag gegeben hatte. Er soll der Staatsanwaltschaft in Hamburg bereits vorliegen. Die Bankenaufsicht BaFin habe eine Sonderprüfung eingeleitet.
Die HSH Nordbank reagierte empört: “Wenn erneut Unterstellungen und Verdachtsmomente bewusst breit gestreut werden, ist dies erschütternd. Hier geht es nicht um irgendeine Form der Aufklärung, sondern um die Beschädigung der Bank”, sagte HSH-Sprecher Frank Laurich. Vorstand und Aufsichtsrat hätten bereits in der vergangenen Woche erklärt, dass Vorwürfe gegen die Bank systematisch und konsequent aufgearbeitet würden.
Am Freitag hatte sich Nonnenmacher bei der Vorlage der Quartalszahlen der Bank gegen Vorwürfe in der sogenannten Spitzelaffäre zur Wehr gesetzt. Am Vortag versicherte er sich der Rückendeckung des Aufsichtsrats. “Unglaublich und perfide” nannte Nonnenmacher Vorwürfe, nach denen er im Frühjahr 2009 gegen den früheren Vorstand Frank Roth intrigiert haben soll, um ihn abzuservieren. Der Aufsichtsrat werde nun mithilfe einer Anwaltskanzlei und eines Wirtschaftsprüfers die Vorgänge aufklären, ebenso wie die Aufsichtsbehörde BaFin und die Hamburger Staatsanwaltschaft.
Im Vorfeld war auch bekannt geworden, dass sich die HSH mit ihrem früheren New Yorker Repräsentanten geeinigt hat. Beide Seiten hätten absolutes Stillschweigen vereinbart, so Nonnenmacher am Freitag. Es sollen mehr als fünf Millionen Dollar Abfindung an K. geflossen sein, hieß es in Bankkreisen
“Die berichteten Vorkommnisse in der New Yorker Filiale der HSH Nordbank sprengen jegliche Vorstellungskraft”, sagt Stephan Holzinger, Sprecher des im Vorjahr gefeuerten HSH-Vorstands Frank Roth. Auch Roth behauptet, das Opfer von Manipulationen geworden zu sein. Gestützt wird er durch die Kieler Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen wegen Geheimnisverrats gegen ihn als unbegründet eingestellt hat. Die Ermittlungen basierten auf einer Anzeige der HSH.
Sofern die Vorwürfe aus New York zuträfen, würden sie zugleich ein neues Licht auf die höchst dubiosen Umstände “bei der ungerechtfertigten fristlosen Entlassung von Frank Roth werfen”, meint Holzinger. Auch im Fall Roth seien laut Magazinbericht Chefjustiziar Wolfgang Gößmann und die Kanzlei Erbe involviert – also direkte Mitarbeiter und externe Berater des noch amtierenden Vorstandsvorsitzenden Nonnenmacher.
Unabhängig vom Grad der Verstrickung des HSH-Vorstandschefs schienen sowohl Aufsichtsratschef Hilmar Kopper wie auch Nonnenmacher die Kontrolle über die HSH Nordbank augenscheinlich entglitten zu sein, was die Verfahren der Staatsanwaltschaften Kiel, Hamburg, New York und der BaFin in Sachen HSH verdeutlichten, so Roths Sprecher.
Quelle: welt.de





















