Archiv für Mai 2010
Sopran-Stimmen bevorzugen Bässe
Frauen mit besonders weiblicher Stimme haben eine Vorliebe für Männer mit tiefer Stimme.
Das behaupten zumindest schottische Psychologen in der Zeitschrift “Behavioral Ecology”. Sie ermittelten die Stimmtonhöhe von 113 Studentinnen und ließen sie Tonbeispiele von Männerstimmen bewerten, deren Tonhöhe zuvor künstlich verändert worden war. Der durchgehende Trend, tiefere Männerstimmen als attraktiver zu bewerten, war bei Frauen mit den höchsten Stimmlagen am deutlichsten ausgeprägt.
Die Forscher interpretieren dies so, dass sich Menschen stärker des eigenen “Marktwertes” bewusst werden, sobald sie potenzielle Partner beurteilen. “Vielleicht können attraktive Frauen leichter die Aufmerksamkeit maskuliner Männer auf sich ziehen und bevorzugen daher diesen Männertyp. Das könnte erklären, warum manche Frauen starke und maskuline, andere aber eher gefühlvolle und feminine Partner suchen”, spekuliert Studienleiter Benjamin Jones von der Universität Aberdeen. Das gelte nicht nur für Partnerwahl und Heirat, sondern auch für Teamarbeit, Bewerbungssituationen bis hin zur politischen Wahlentscheidung.
Solche Aussagen stützen die Forscher auf andere Untersuchungen, denen zufolge Frauen mit hoher Stimmlage eher ein Gesicht haben, das von anderen als “attraktiv” eingeschätzt wird. Ebenso würden attraktive Frauen deutlich häufiger Männer mit maskulinem Gesichtszügen – wie längere Kiefer, stärker ausgeprägte Augenbrauen – bevorzugen. Aus Sicht der Evolution könnten solche Merkmale den Frauen Rückschluss auf die Männergesundheit und Chancen auf gesunden Nachwuchs geben. Umgekehrt vermutet man, dass hohe Frauenstimmen durch mehr Östrogen entsteht, was ebenfalls ein Fruchtbarkeits-Indiz sein könnte.
Kritik an den Ergebnissen
Als “sehr interessant” bewertet die Stimmforscherin Vivien Zuta die Studie gegenüber pressetext. Die Autorin des Buches “Warum tiefe Männerstimmen doch nicht sexy sind” glaubt allerdings nicht, dass Stimmtonhöhe und Bewertung des anderen Geschlechts direkt zusammenhängen. “Man wächst heute damit auf, dass man tiefe Männerstimmen für attraktiv hält. Frauen dürften sich aus diesem Grund umso weiblicher empfinden, je tiefere Männerstimmen sie bevorzugen”, vermutet Zuta.
Dass eine tiefe Männerstimme automatisch mehr Testosteron bedeutet, sei nicht nachweisbar. “Zwar ist das oft der Fall, jedoch nicht zwingend. Manche Männer mit viel Testosteron haben eine hohe Stimme”, so die Stimmtrainerin. Mehrere Details der aktuellen Studie würden die Ergebnisse abschwächen, so etwa der Umstand, dass die Bevorzugung tiefer Stimmen nur im Kontext positiver Aussagen der Tonbeispiele zu beobachten war. Die Stimmtonhöhe lag bei allen gestesteten Frauen innerhalb eines Normalbereichs, zudem habe laut Angaben der Forscher auch die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel gewissen Einfluss gezeigt.
Nicht nur die Stimme macht attraktiv
Auf der Suche nach dem Schlüssel der Attraktivität sind viele – Psychologen, Mediziner oder eben auch Stimmforscher. “Die Disziplinen arbeiten bisher kaum zusammen, was schade ist”, beklagt Zuta. Die Stimme spielt laut ihrer Ansicht nicht die wichtigste, jedoch eine herausragende Rolle. “Insgesamt kann man sagen, dass der Mensch viel zu komplex ist, als dass ein einziges Merkmal über die Attraktivität entscheidet. Einiges deutet aber darauf hin, dass man durch eine gute Stimme andere Unsicherheiten kompensieren kann”, so die Phonetikerin.
Quelle: pressetext.deutschland Johannes Pernsteiner
Umfrage zeigt: Die meisten Frauen gehen Zuhause fremd
Appetit holen kann man sich woanders, aber gegessen wird Zuhause. Von wegen. Die meisten gehen in den eigenen vier Wänden fremd!
Die Seitensprung-Agentur www.secondlove.de befragte über 300 Frauen mit dem Ergebnis, dass 44,8 Prozent von ihnen ein kleines Abenteuer meist im eigenen Zuhause haben.
Ein Hotel bevorzugen 40,9 Prozent. 9,1 Prozent der Seitensprünge finden im Auto statt, 3,9 Prozent auf der Arbeit oder bei der Geschäftsreise und 1,3 Prozent bei Freunden.
Die Frauen wurden auch zur Qualität des Sex befragt: Dabei schneidet der Liebhaber meist viel besser als der eigene Partner ab. Das Sexleben in der eigenen Beziehung bekam auf einer Skala von 1-10 eine mit 5,4 durchschnittliche Bewertung. Der Seitensprung wurde hingegen mit 8,0 bewertet.
Second love ist die größte Seitensprung-Agentur der Niederlande. und seit 2010 unter secondlove.de auch in Deutschland online. Die Seite richtet sich an Menschen, die etwas Aufregendes und Abenteuer suchen, aber ihre Beziehung beibehalten wollen. Geprüfte Profile garantieren dabei Niveau und Qualität.
An der Umfrage der Seitensprung-Agentur www.secondlove.de nahmen 318 Frauen teil. 81 Prozent der Befragten gaben an, bereits fremdgegangen zu sein.
Quelle: Second love
Jede 2. Frau nascht lieber, als Sex zu haben
Ob im Kino, in der Werbung oder auch im alltäglichen Leben:
Die Themen Leidenschaft und Sex scheinen allgegenwärtig. Wer keine leidenschaftliche Beziehung und keinen Sex hat, fühlt sich schnell als Außenseiter – sogar irgendwie beschämt. Dabei herrscht unter deutschen Bettdecken tatsächlich eher Flaute als Sturm.
Das ergab eine aktuelle Umfrage der wöchentlichen Frauenzeitschrift Laura aus der Bauer Media Group. Die Lust auf Sex ist weit geringer, als oft zugegeben wird. So geben 40 Prozent der befragten Frauen an, jeden zweiten Tag lieber Schokolade zu naschen, als Sex zu haben. 13 Prozent würden sogar fast immer die süße Versuchung dem Sex vorziehen. Nur gesprochen wird selten darüber. Die ständige mediale Präsenz von Sex und die ständige Diskussion um das Thema suggerieren einen enormen Stellenwert. Die fehlende Lust verunsichert darum viele Menschen. “In der medialen Diskussion dominiert die Lust das Thema Sex – und diese wird vollkommen überschätzt”, so der Sexualpsychologe Christoph Joseph Ahlers im Interview mit der Frauenzeitschrift Laura. “Oft hören wir auch deshalb nicht auf unsere eigenen Bedürfnisse, weil wir einer vermeintlichen Norm entsprechen wollen”.
Gerade Männer setzen sich unter Druck: Im Rahmen der Laura-Umfrage gaben 19 Prozent an, dass sie ihre Partnerin nie abweisen würde, auch wenn sie selbst keine Lust auf Sex hätten. Täten sie es doch, hätten 21 Prozent dabei ein schlechtes Gewissen Nur 5 Prozent der Frauen erklärten dagegen, dass sie dem Sex mit ihrem Mann zustimmen würden, obwohl sie selbst keine Lust verspürten. Nur 14 Prozent hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihren Mann abwiesen. Für 38 Prozent ist sogar eine Liebesbeziehung ganz ohne Sex denkbar – und 36 Prozent der Männer sehen das genauso. Die Lösung kann also nur heißen: Redet mehr miteinander!
Datenbasis: Das Meinungsforschungsinstitut F & S Medienservice GmbH befragte exklusiv für Laura 1.016 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 55 Jahren.
Quelle: Laura





















