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Archiv für April 2010

Schönheit oder Intelligenz?

Der Frühling schürt naturgemäß das brennende Verlangen nach erotischen Abenteuern oder einem One-Night-Stand. Doch wo und wie werden Liebeshungrige erfolgreich fündig? Lovepoint.de hat dies in einer aktuellen Umfrage erkundet, an der sich 1.347 Frauen und Männer beteiligten. Beeindruckendes Ergebnis: Knapp 70 Prozent (exakt 69,8 Prozent) wurden im Internet fündig.

Satte 96,7 Prozent meinen sogar, dass sie an keinem anderen Ort schneller ein sexuelles Abenteuer finden können. 95,3 Prozent halten das Internet gleichzeitig für die sicherste Suchoption, um das prickelnde Geheimnis diskret zu schützen. Auf Platz 2 folgt eine flotte Party – mit jedoch weit abgeschlagenen 35,6 Prozent – als idealer Ort für flirrende Begegnungen. Am Arbeitsplatz findet lediglich jeder Zehnte ein “Opfer der Begierde”.

Überraschend: In Sachen Lust rangieren die erotischen Bedürfnisse des Sexualpartners (39 Prozent) vor der eigenen lustvollen Befriedigung (33,5 Prozent).

Ohne gepflegte Optik geht es nicht, meinen 67,5 Prozent der Teilnehmer. Schönheit glänzt hingegen nur für lediglich 41,7 Prozent.

Wer hätte das gedacht? Nur für 4,7 Prozent ist die sexuelle Erfahrung des Erotikpartners wichtig. Bildung ist eher unsexy: Schlappe 8,3 Prozent legen bei einem knisternden Sexerlebnis Wert darauf. Ganz vorn hingegen liegt “gegenseitige Sympathie” mit 67,5 Prozent.

Quelle: Lovepoint.de

Singlefrauen träumen von Obama und Clooney

Sind unsere deutschen Männer nicht sexy genug? Eine Umfrage unter 2.928 Singlefrauen der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de ergab: Jede Zweite träumt von einem Date mit George Clooney oder Barack Obama. Erst auf Platz fünf kommen die einheimischen Frauenlieblinge Til Schweiger und Moritz Bleibtreu.

Die Hot Dates

1. George Clooney, Barack Obama (je 47%)
2. Johnny Depp (28%)
3. Hugh Grant (26%)
4. Til Schweiger, Moritz Bleibtreu (je 22%)
5. Götz George (21%)

Schmidt und Pitt auf Platz sechs

Brad Pitt scheint durch die Omnipräsenz in den Medien an Attraktivität verloren zu haben. Er teilt sich mit 18 Prozent Platz sechs mit Altkanzler Helmut Schmidt.

Kommentar: Frauen finden Köpfchen sexy

“Frauen sind Charisma und Ausstrahlung viel wichtiger als bloß ein hübsches Gesicht und ein toller Körper”, sagt Society-Expertin Saskia Balke. “So wird Clooney durch sein soziales Engagement und Obama durch seinen politischen Einsatz noch attraktiver. Das erklärt auch, warum Helmut Schmidt ein genauso großes Date-Potenzial hat wie Brad Pitt.”

Quelle: ElitePartner.de

Besserer Sex nach Seitensprung

Fremdgehen kann positive Nebenwirkungen auf die feste Beziehung haben. Das ergab die aktuelle Umfrage der Seitensprung-Agentur secondlove.de, an der über 318 Frauen teilgenommen haben.

Von den Befragten gaben 81 Prozent an, bereits fremdgegangen zu sein. Jede Vierte stellte fest, dass sich durch Fremdgehen ihr Sexleben in der Partnerschaft (25,6 Prozent) und die Beziehung an sich (24,2 Prozent) verbessert haben. Nur 4 Prozent geben an, dass der Sex sich verschlechtert und bei 9 Prozent die Beziehung unter dem Seitensprung gelitten hat.

Insgesamt schätzen fast 30 Prozent der “Fremdgeherinnen” ihren Partner nach dem Seitensprung mehr. Nur bei 5 Prozent sank dieser in ihrem Ansehen. Für die meisten, nämlich 44,9 Prozent, hatte der Seitensprung kaum relevante Veränderungen auf ihre feste Beziehung.

Quelle: Second love

Eifersucht macht blind

Eifersucht macht wirklich blind. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der University of Delaware. Sie haben entdeckt, dass Frauen, die im Labor künstlich eifersüchtig gemacht wurden, sich emotional so unwohl fühlten, dass sie nicht in der Lage waren, bestimmte Objekte in visuellen Tests zu erkennen. Die Ergebnisse der Studie erschienen in der April-Ausgabe des Fachmagazins Emotion, die von der American Psychological Association publiziert wird.

Die Forscher nehmen an, dass die Ergebnisse etwas Profundes über die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Vorstellungen widerspiegeln. Es war schon lange bekannt, dass die Emotionen von Beziehungen die mentale wie auch die physische Gesundheit beeinflussen. Nun scheint es so, als ob diese seelischen Empfindungen im wahrsten Sinn des Wortes beeinflussen, was man sieht.

Labor-Untersuchung von Paaren

Die beiden Psychologie-Professoren Steven Most und Jean-Philippe Laurenceau haben heterosexuelle Paare im Labor untersucht. Die beiden Partner saßen nahe beieinander, hatten allerdings getrennte Computer. Die Frauen wurden bei Landschaftsaufnahmen dazu angehalten, verschiedene Ziele in den Bildern zu entdecken, während sie dazwischen eingeblendete, emotional unangenehme Bilder zu ignorieren versuchten.

Die Männer wurden dazu aufgefordert, die Schönheit verschiedener eingeblendeter Landschaften zu beurteilen. Während des Experiments wurde den Frauen suggeriert, dass die Männer nun Bilder von anderen Single-Frauen nach deren Attraktivität beurteilen mussten. Am Ende des Experiments wurden die Probandinnen danach gefragt, wie unbehaglich sie sich dabei fühlten, dass ihre Partner andere Frauen beurteilten.

Je eifersüchtiger desto blinder

Je eifersüchtiger die befragten Frauen waren, desto verstörter waren sie beim Anblick der gezeigten Bilder. Das ging sogar soweit, dass sie Zielobjekte in den Bildern nicht erkennen konnten. Die Reaktionen waren insbesondere heftig, als den Frauen erklärt wurde, dass ihre Partner nun andere Frauen beurteilten. Unklar bleibt nach den Experimenten jedoch die Frage, was geschieht, wenn die Rollen vertauscht werden. In weiteren Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, ob eifersüchtige Männer noch blinder werden als Frauen oder nicht.

Erst im Jänner hatten Forscher der Pennsylvania State University Unterschiede zwischen der männlichen und weiblichen Eifersucht untersucht. Demnach reagieren die meisten Männer eifersüchtiger auf sexuelle Untreue als auf einen emotionalen Betrug. Bei Frauen war es zumeist umgekehrt. Gründe dafür wollen die Experten in der Evolution sehen. Männer können sich nicht auf die Sicherheit verlassen, tatsächlich der Vater des Nachwuchses zu sein. Für Frauen ist es hingegen wichtig, dass sie einen Partner haben, der sich dazu verpflichtet fühlt die Familie zu ernähren. 

Unendliches Feld der Eifersucht

Dass Eifersucht bei Männern und Frauen verschiedenartig ist, bestätigt auch die Therapeutin und Beziehungs-Coach Christiane Deutsch im pressetext-Interview. “Der archetypische Mann musste nicht auf die Gefühle der anderen eingehen, die Frau als Mutter hingegen schon.” Das sei heute etwas anders, denn diese strenge Trennung gebe es nicht mehr. “Es kommt auf den Anteil der männlichen und weiblichen Energie eines jeden an.”

Eifersucht habe sehr oft auch ihre Ursache in der eigenen Unsicherheit, meint die Therapeutin. “Es ist ganz wesentlich, wie treu man sich selbst gegenüber ist.” Um den Selbstwert zu erkennen, müsse man in seine eigene Geschichte gehen und dort nachforschen. “Selbstliebe ist für eine erfüllte zwischenmenschliche Beziehung notwendig”, so Deutsch abschließend im pressetext-Gespräch.

Quelle: pressetext.austria Wolfgang Weitlaner

Umfrage: Männer finden erste Liebe am Schönsten

Der erste Kuss, das ganz große Kribbeln: Die erste Liebe ist etwas ganz besonderes. Vor allem Männer finden sie am Schönsten. So das Ergebnis der größten Singlestudie Deutschlands von der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de.

Jeder vierte Single findet, dass die erste Liebe die Schönste ist. Besonders Männer sind dieser Ansicht: 28 Prozent sind dieser Überzeugung, bei den Frauen sind es 21 Prozent.

Mit dem Alter finden wir die erste Liebe schöner Mit dem Alter nimmt diese Ansicht zu: Während bei den 18-29jährigen jeder Vierte die erste Liebe verklärt, ist es bei den über 55jährigen mehr als jeder Dritte.

Kommentar: Die erste Liebe prägt

“Die erste Liebe hinterlässt in unserer Gefühlswelt einen nachhaltigen Eindruck”, erläutert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de. “Sie stellt meist die Weichen für das weitere Liebesleben, weil wir die erste Liebe zunächst zum Maßstab nehmen und daraus Erwartungen für die nächste Beziehung ableiten. Das Besondere an der ersten richtigen Liebe ist ihre Einmaligkeit. Nie sind die ersten zarten Bande wieder so jungfräulich wie damals. Eine zweite Chance für die erste Liebe gibt es nicht. Den ersten Kuss, den ersten Sex, das erste Mal Ich liebe Dich sagen – das erleben wir nur ein einziges Mal.”

Quelle: ElitePartner.de

100% der Frauen wollen auf liebevolle Zärtlichkeiten nicht verzichten

Viele Paar-Experten sind sich in ihrer Analyse einig: Die Epoche der romantischen Liebe ist in der westlichen Welt derzeit auf ihrem Höhepunkt, Liebeshoffnung und Liebeserwartung sind noch nie so groß gewesen wie in heutigen Zeiten.

Eine Sehnsucht, die einst in der Kulturepoche der Romantik entstanden ist und die heute mit der Partnervermittlung im Internet auf die Spitze getrieben wird, berichtet HEALTHY LIVING in einem umfangreichen Romantik-Dossier der aktuellen Ausgabe.

In einer repräsentativen Exklusiv-Umfrage, die das Institut Gewis im Auftrag des Gesundheitsmagazins ergänzend durchgeführt hat (1023 Menschen ab 18 Jahren, die einen festen Partner haben), kann sich denn auch keine einzige der über 500 befragten Frauen vorstellen, in ihrer Partnerschaft ohne Zärtlichkeit auszukommen (100 Prozent). Die genaue Frage von HEALTHY LIVING lautet: “Worauf könnten Sie in Ihrem Beziehungsalltag am ehesten verzichten?” Von den Männern können sich 97 Prozent nicht vorstellen, liebevolle Zärtlichkeiten zu entbehren. Auf Rang zwei landet regelmäßiger Sex: Für 98 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen ist er am wenigsten verzichtbar.

Das Gesundheitsmagazin wollte auch wissen, was die Deutschen als besonders romantisch empfinden: Hier liegt “Zusammen ein Kind bekommen” mit 66 Prozent unangefochten vorn. Ebenfalls als sehr romantisch wird das zeitlich unbegrenzte Zusammenbleiben mit ein und demselben Partner beurteilt (Rang zwei). Insgesamt 57 Prozent geben dies an, wobei Frauen (64%) deutlich häufiger zustimmen als Männer (51%). Regional auffällig sind die Nordlichter, die sich im Vergleich zu anderen Regionen als weniger romantisch outen. Von ihnen bezeichnen nur 49 Prozent eine bleibende Bindung als besonders romantisch (Ost: 62 Prozent).

Übrigens: Angesichts immer weiter steigender Scheidungsraten plädieren viele Paar-Experten heute eher für die Vernunftehe als für Romantik. So sagt der anerkannte Heidelberger Paartherapeut in HEALTHY LIVING: ” Mit der Liebesehe wird etwas vermischt und zusammen gedacht, was einfach nicht zusammen geht. Irgendwann merken viele Paare, die mit großen Hoffnungen gestartet sind, dass sie damit nicht durch kommen, denn die Liebe ist mit der Organisation eines täglichen Lebens nicht vereinbar.”

Quelle: HEALTHY LIVING

Neuer Club – Club Leguan

Die neue Top Adresse in der Schweiz:

Club Leguan, Rohrhaldenweg 10, 8240 Thayngen, Tel: 0041 / (0) 52 – 6400702

So. – Do. 11:00 – 02:00 Uhr   Fr. und Sa. 11:00 – 02:00 Uhr geöffnet

www.clubleguan.ch

TV-Gerät im Schlafzimmer ist Lustkiller Nummer Eins

Der Fernseher ist nach Ansicht von Experten der Lustkiller Nummer Eins in deutschen Schlafzimmern. “Wenn die Glotze erstmal läuft, ist die Aufmerksamkeit des Mannes für die Partnerin gleich null. Sex erscheint vielen da nur als unnötige Anstrengung”, erklärt die Hamburger Designerin Carmen Breuker (41) in einem Gespräch mit dem Männer-Lifestylemagazin “Men’s Health”.

TV-Gerät im Schlafzimmer ist Lustkiller Nummer Eins

TV-Gerät im Schlafzimmer ist Lustkiller Nummer Eins

Die Spezialistin veranstaltet gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und Kollegen Steffen Gill (43) Seminare, in denen sie aufzeigen, wie man sein Schlafzimmer optimal gestaltet. Ihr Urteil über den Stand der Dinge in den deutschen Schlafgemächern ist vernichtend: “Wir leben teilweise noch in einer Schlafzimmerkultur der 50er- und 60er Jahre. Das Schlafzimmer ist ein Tabu-Ort: ein Raum, der nur zum Schlafen da ist. Und Sex? Das ist was Schlüpfriges, denken viele, darüber redet man nicht, man macht’s höchstens mal.”

Die desolate Situation der Schlafzimmer beginnt schon bei dem in Deutschland offenbar obligatorischen gemeinsamen Bett. “Viele denken, wenn ein Paar in getrennten Betten schläft, läuft in der Beziehung etwas falsch. Das ist totaler Quatsch”, sagt Carmen Breuker und betont: “In getrennten Betten schläft man viel besser, und wenn man Lust aufeinander hat, kann man sich doch gegenseitig ins Bett einladen.” In jedem Falle sollte es immer zwei Schlafmöglichkeiten in einer Wohnung geben – und sei es eine Schlafcouch im Wohnzimmer. “Das fördert die Partnerschaft und das Sexleben”, weiß die Designerin.

Quelle: “Men’s Health” (Ausgabe 5/2010, EVT 14.04.2010)

Frauen sind skeptisch gegenüber der Verhütungspille für den Mann

Wenn es einmal die Pille für Männer gibt, müsste dies ein Mittel mit langanhaltender Wirkung sein. Viele Frauen trauen ihrem Liebsten nämlich nicht zu, die Pille zuverlässig jeden Tag einzunehmen.

Zulujunky

Das berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie” unter Berufung auf eine Befragung von 380 Männern und Frauen durch die Teesside Universität, England.

Quelle: Wort und Bild “BABY und Familie”

Zusammenhang von weiblicher Orgasmushäufigkeit und Wohlstand widerlegt

Frauen kommen nicht häufiger zum Orgasmus, wenn ihre Partner wohlhabend sind. Zu diesem Schluss kommen die LMU-Forscher Professor Torsten Hothorn und seine Mitarbeiterin Esther Herberich – und widerlegen damit eine Studie, die letztes Jahr für Furore sorgte. Die statistische Auswertung einer Befragung von mehr als 1.500 Chinesinnen durch britische und niederländische Forscher schien damals den Schluss nahezulegen, dass die Partnerinnen reicher Männer häufiger
klauspeterkoenig einen Orgasmus haben.

Erst als Hothorn und Herberich die Originaldaten zu Lehrzwecken erneut auswerteten, zeigte sich, dass dieses Ergebnis nicht auf einem wirklichen Zusammenhang, sondern nur auf einem Fehler in dem verwendeten Statistikprogramm beruhte. “Unsere Analyse hat gezeigt, dass in erster Linie der Bildungsstand der Frauen, aber auch ihr Gesundheitszustand und ihr Alter für die Anzahl der Orgasmen verantwortlich sind”, berichtet Herberich. Diese Ergebnisse haben die LMU-Forscher nun zusammen mit den Autoren der Originalpublikation veröffentlicht. “Die Ausgangsstudie basiert auf öffentlich zugänglichen Daten”, sagt Hothorn. “Das erhöht ihren wissenschaftlichen Wert ungemein, weil unabhängige Forscher nur so die Ergebnisse überprüfen und bestätigen können – oder eben auch widerlegen.” (Evolution and Human Behavior online, März 2010)

Diese Meldung ging um die Welt: Chinesische Frauen erleben mit wohlhabenden Partnern mehr sexuelle Höhepunkte. Thomas V. Pollet von der niederländischen Universität Groningen und Daniel Nettle von der Newcastle University in Großbritannien hatten dafür die Daten von 1.534 Chinesinnen ausgewertet, die in der Studie “Chinese Health and Family Life Survey” (CHFLS) ausführlich über ihr persönliches Leben Bericht erstattet hatten. Die Ergebnisse seien auch auf westliche Länder übertragbar, folgerten die Wissenschaftler und lieferten gleich eine biologische Erklärung für das kontrovers diskutierte Ergebnis: Manchen Evolutionstheorien zufolge zeige der weibliche Orgasmus an, dass eine Frau einen guten Partner gefunden habe – und ein hohes Einkommen mache schließlich begehrenswert und attraktiv. Zu Lehrzwecken werteten Hothorn und Herberich die Daten erneut aus, konnten das Ergebnis aber nicht replizieren.

Vielmehr zeigte sich, dass die ursprüngliche Schlussfolgerung auf einem Fehler in dem verwendeten Statistikprogramm beruhte. “Letztlich wurde dadurch aus einer Vielzahl von statistischen Modellen ein falsches als das am besten passende ausgewählt”, sagt Herberich, die sich in ihrer Diplomarbeit mit den Berechnungen beschäftigte. “Als wir dann das statistisch angemessene Modell betrachteten, ergab sich ein völlig anderes Bild: Die Orgasmushäufigkeit der Frauen hängt am stärksten mit ihrem Bildungsniveau, aber auch mit ihrem Gesundheitszustand und dem Alter zusammen. Jüngere und gesündere Frauen berichteten über häufigere sexuelle Höhepunkte als ältere und wenig gesunde. Das Einkommen des Partners erwies sich dagegen als unbedeutende Variable in diesem Zusammenhang.”

Zusammen mit den Autoren der Originalpublikation veröffentlichten die LMU-Forscher nun die neuen Ergebnisse. “Diese Korrektur war nur möglich, weil die ursprüngliche Studie von Pollet und Nettle auf öffentlich zugänglichen Daten basierte”, sagt Hothorn. “Anders hätten wir ihre Schlussfolgerungen nicht überprüfen können. Es sollte daher wissenschaftlicher Standard werden, sowohl die Originaldaten als auch die statistischen Analysemethoden zusammen mit den Ergebnissen zu veröffentlichen. Auf diese Art wäre der Weg, auf dem Schlussfolgerungen gezogen werden, für jedermann nachvollziehbar.”

Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München